Anselm Lenz

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Anselm Lenz im Interview mit dem russischen Staatssender RT Deutsch im April 2020 (Bild: Youtube[1])
Anselm Lenz bei Rubikon (Bild: Youtube, Rubikon 27.März 2020)
Ken Jebsen und Anselm Lenz (11. April 2020)
Videoankündigung bei Rubikon mit Jens Lehrich
Bericht des Berliner Tagesspiegel über Hygiene-Demo in Berlin
Bericht in der taz vom 26. April 2020
Bericht des Compact Magazin am 19. April 2020
Interview mit russischem Staatssender Sputnik am 1. Mai 2020
Anselm Lenz und Hendrik Sodenkamp auf Stapeln mit „Der Widerstand“ - Zeitungen (April 2020)
Drei Teilnehmer einer Hygienedemo am 2. Mai 2020 mit so genannten Querdenkerkugeln (auch Querdenkerbommeln genannt) aus geknüllter Aluminiumfolie (Bild: Recherchenetzwerk Berlin)
Bild des twitter-accounts mit eindeutigem Bezug zur Volksbühne, die sich jedoch von der Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand distanziert
Distanzierung der Volksbühne am 25. April 2020. Aus Protest wurden der Schriftzug Volksbühne und ein Denkmal schwarz verhüllt. Statement: „Wir positionieren uns klar gegen die Hygiene-Demos! Es ist falsch, die Pandemie herunterzuspielen und damit Andere in Gefahr zu bringen. Es ist falsch, gemeinsame Sache zu machen mit Rechts!“
organisatorisches Durcheinander bei der KDW im April 2020

Anselm Lenz (geb. 1980 in Hamburg) ist ein deutscher Dramaturg, Schriftsteller und Journalist. Lenz lebt und arbeitet in Hamburg und Berlin. Als Journalist schrieb er für Magazine und für die Tageszeitungen taz, Die Welt und junge Welt, wo er jeweils auch unter verschiedenen Pseudonymen publizierte. Er ist auch Autor des Blogs Rubikon. 2014 gründete er gemeinsam mit Alix Faßmann und Jörg Petzold in Neukölln das Haus Bartleby e.V., ein Zentrum für Karriereverweigerung. Die Webseiten von „Haus Bartleby“ und dem „Kapitalismustribunal“ sind mittlerweile offline.

Lenz ist Ende März 2020 Mitgründer des Vereins Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand in Berlin[2], der sich - analog zum „alternativen Mainstream“ - zu Zeiten der Coronavirus Pandemie 2020 bildete und der mit öffentlichen Aktionen sich sowohl gegen Einschränkungen der Grundrechte in Deutschland als auch behördliche Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus CoV-2 richtet, dessen Existenz bezweifelt wird. Die Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand von Lenz und Sodenkamp ist Initiator sich wiederholender so genannter Hygienedemonstrationen, die ursprünglich organisiert wurden um gegen behördliche Massnahmen zur Begrenzung der Coronavirus-Pandemie zu protestieren. Diese Demonstrationen wurden bereits von Beginn an von Anhängern von Verschwörungstheorien, sowie Rechtsextremisten und Esoterikanhängern für die Darstellung ihrer Ansichten genutzt. Die ursprünglichen Organisatoren verloren in Folge die Kontrolle über diese Demonstrationen. Die Initiatoren mobilisierten nicht nur in Berlin zur grössten rechten Straßenmobilisierung nach Pegida.

Die letzten Aktiven von Haus Bartleby distanzierten sich zuletzt von Anselm Lenz und seinen Aktivitäten gegen staatliche Eindämmung der Infektion durch das Coronavirus (2020):

..Haus Bartleby
An alle JournalistInnen oder sonstwie eilig Publizierenden da draußen (taz, tip Berlin z.B.): Das Haus Bartleby ist seit Sommer 2017 in der Großen Pause. Wir leben alle noch, es gibt jedoch kein gemeinsames aktives Schaffen und so geht jeder seiner Wege. Mit „Hygienedemos“ und dazugehörigen Vereinen, Verschwörern und Verlassenen hat das Haus Bartleby, als der Zusammenschluss, der es einmal war, nix zu tun..
[3]

Nach einem Bericht von Martin Lejeune beantragte Lenz am 2. April 2020 „als in der Bundesrepublik Deutschland politisch Verfolgter“ politisches Asyl bei der Botschaft des EU-Landes Schweden.[4] Zuvor hatte bereits die taz über sein Vorhaben berichtet.[5] Lenz begründete sein Asylbegehren wie folgt:

„Ich werde für mein antifaschistisches Engagement für unsere deutsche Verfassung, das Grundgesetz, sowie als Mitgründer der Initiative Nicht ohne uns politisch verfolgt, mit Rechtsmitteln bedroht und wurde von meinem Betrieb, taz – die tageszeitung, wo ich bis gestern als fester Freier angestellt war, deshalb gekündigt.“

Der russische Staatssender RT Deutsch berichtete ebenfalls über das beantragte Asyl in Schweden, nannte dieses aber „vorsorglich“. Die taz dementierte später, Lenz gekündigt zu haben, da dieser nicht fest angestellt gewesen sei, sondern freier Autor der „taz Berlin“. Bei der Wahl des „Pandemie-Leugners“[6] Anselm Lenz für das Land Schweden mag eine Rolle gespielt haben, dass trotz steigender Infektionszahlen Schweden zu diesem Zeitpunkt weniger einschneidende behördliche Einschränkungen erliess. Allerdings hat Schweden zum Zeitpunkt der Äusserungen von Lenz von allen skandinavischen Ländern den steilsten Anstieg von Coronavirus-Positiven zu verzeichnen. Anselm Lenz war mit Hendrik Sodenkamp auch Interviewgast beim russischen Staatssender RT Deutsch.[7] Lenz und Sodenkamp sind Autoren bei Rubikon. Am ersten Mai 2020 war Lenz auch Interviewpartner des russischen Staatssenders Sputnik („Exklusiv: Protest gegen Corona-Maßnahmen - Organisator Anselm Lenz im Interview“).[8] Bei dieser Gelegenheit bezeichnete er Kritiker seiner Aktionen zur Coronavirus-Pandemie als „Speichellecker der Regierung“, damit meinte er auch seine kritisch eingestellten ehemaligen Kollegen der Tageszeitung taz. Mit dem Vorwurf konfrontiert dass zu den von ihm initiierten „Hygienedemos“ Exponenten der extremen Rechte erschienen, entgegnete Lenz:

..In dieser Situation sind für mich nicht die extremen Ränder, sondern die Regierung selbst das Problem..

Kurzbiographie

Anselm Lenz war Marinesoldat, studierte Kulturwissenschaft und Kunstgeschichte. Seit 2006 ist er als Dramaturg tätig. Von 2010 bis 2012 produzierte er gemeinsam mit Sarah Drath das Filmspiel Taxi Altona. Er war Gründungsmitglied der Bar Golem am Hamburger Fischmarkt, für die er wöchentlich den literarischen Newsletter Golem Cogitationes verfasste.

Verein Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand

Am 24. März 2020 gründete Anselm Lenz mit Hendrik Sodenkamp und Batseba N’Diaye den Verein Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand e. V. (i. Gr., KDW), der sich noch in Gründung befindet (Stand: Ende März 2020). Dieser ruft zu regelmässigen Demonstrationen („Hygienedemo“), „Hygiene-Spaziergänge mit GG“ und Mahnwachen gegen behördliche Massnahmen zur Begrenzung der COVID-19 Pandemie durch das Coronavirus SARS-2 CoV-2 auf.[9] Der Verein behauptet die Existenz eines „Notstands-Regimes“ in Deutschland. Die Organisatoren berufen sich auf Verschwörungstheorien zur COVID-19 Pandemie 2019-2020 und bestreiten einerseits die Existenz des Coronavirus, dessen Existenz „umstritten“ sei. Andererseits verbreiten sie Verschwörungstheorien zu der Herkunft des Virus. Als tatsächliche Ursachen nennt Anselm Lenz „Panikattacken überalterter Eliten“, einen Versuch, einen angenommenen „Kapitalismuscrash“ zu überlagern, oder eine „Aktion zum Klimaschutz“. Dass er dafür keine Belege nennen könne, liege daran dass es in Deutschland eine „gleichgeschaltete“ Presse gebe. Auf den Webseiten von Lenz heisst es:

„Der deutsche Bundestag beschließt sein Ermächtigungsgesetz. Wir sollen ein Jahr lang in einer de-facto-Diktatur leben. Deren System ist derweil am Ende.“ und „Polizeistaatliches Gebaren im Übergang zum Präfaschismus ist völlig indiskutabel.“

Unterstützung erhielt diese Initiative durch die rechtsextreme und impfgegnerische Gruppierung Netzwerk Demokratie e.V., von der Neue Rheinische Zeitung[10] und durch KenFM von Ken Jebsen („Corona ist nicht das Problem“). Die Gefahren (insbesondere für ältere Menschen) durch das Virus werden von ihm verharmlost. Seine Ansichten verbreitete Anselm Lenz dazu im Blog von Rubikon. Auf der dem Verein zuzuordnenden Webseite „nichtohneuns“ wird zu Internetmedien verlinkt. Genannt werden beispielsweise: „freies Rubikon-Magazin“, „freies Telepolis-Magazin“, „freies Ken-Radio“, Blog NRhZ, das anonyme Swiss Propaganda Research und der deutschsprachige russische Staatssender RT Deutsch. Verlinkt wird auch zur Webseite von Dirk Müller: Finanzexperte: „Dieser Crash ist gewollt!“

Aktivitäten des Vereins fanden eine kritische Rezeption in der Berliner Tageszeitung (taz), sowie Beachtung beim russischen Staatssender RT Deutsch (in mehreren Beiträgen), bei Rubikon und der Epoch Times, bei Oliver Janich und Rationalgalerie von Uli Gellermann (Autor bei Sputniknews und Free21).

Inzwischen bildeten sich ausserhalb von Berlin regionale Ableger der Bewegung. Nach Angaben der berliner "taz" gibt es mehr als ein Dutzend Ableger in Städten wie Hannover, Hamburg und München. Die Gruppen benennen sich teilweise „Nicht ohne uns“, wie die Website des Berliner Vereins, oder tragen Namen wie "Querdenken 711" von Unternehmer Michael Ballweg in Stuttgart, die der Initiative Widerstand2020 nahestehen.[11]

Hygienedemo

Siehe dazu den Artikel Hygienedemo.

Corona Zeitung - „Der Widerstand“ oder „Demokratischer Widerstand“

Im April 2020 kündigte Lenz an eine „Corona Zeitung“ mit einer Auflage von einer Million zu gründen: ..wir werden mit allen antitotalitären Kräften eine Zeitung produzieren mit dem Titel „Corona Zeitung“ und in einer Auflage von 1.000.000 in der Bundesrepublik auf dem Weg zum Supermarkt und top-hygienisch verteilen. Wir sind Journalist*innen. Und werden unsere Arbeit auf Basis des GG machen. Whatever it takes..

Am 17. April 2020 erschienen Exemplare einer Zeitung mit dem allgemeineren Titel „Der Widerstand“. Herausgeber ist die Kommunikationsstelle demokratischer Widerstand e. V. i. Gr. (KDW), für die Anselm Lenz und Hendrik Sodenkamp verantwortlich sind. Zur Redaktion gehören auch Betseba N’Diaye, Florian Danien und Louise Thomas. Einer der Autoren ist Peter Nowak, der auch für Rubikon sowie das Internetportal Telepolis schreibt. Sitz der Redaktion soll laut Impressum die Volksbühne am Rosa-Luxemburg Platz sein. Die Volksbühne wird vom Berliner Senat subventioniert. Die Volksbühne distanzierte sich von Anselm Lenz und seiner Zeitung und erwägt rechtliche Schritte:

In letzter Zeit finden regelmäßig Versammlungen des Vereins „Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand“ auf dem Rosa-Luxemburg-Platz statt. Der Verein benutzt dabei die Adresse der Volksbühne auf Drucksachen und im Impressum seiner Website. Wir stehen in keinerlei Verbindung zu diesem Verein. Die Adresse der Volksbühne wird ohne unsere Zustimmung verwendet. Wir prüfen aktuell rechtliche Schritte.
#staythefuckhome
[12]

Die „Hygienedemo“-Organisatoren hatten die Adresse der Volksbühne ohne Zustimmung der Intendanz als Redaktionsadresse angegeben. Später wurde mitgeteilt dass der Redaktionssitz im Berliner Bezirk Wedding sei.

In der Zeitung „Demokratischer Widerstand“, Ausgabe 2 vom 24. April ist die Rede davon, dass der aktuelle Intendant Klaus Dürr quasi entmachtet werden soll:

Am 01. Mai 2020 beginnt allem Anschein nach an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz die „Notstands-Intendanz“. Aus der Stadt, dem ganzen Land und der Welt werden Menschen an dieses Haus kommen und diejenige Frage behandeln, die jetzt öffentlich verhandelt und beantwortet werden muss. Denn weder wird sie in den Parlamenten besprochen, noch wird sie televised.[13]

Die Volksbühne ist jedoch mindestens bis zum 6. Mai 2020 geschlossen: Vorstellungsausfall aufgrund des Coronavirus - Die Volksbühne sagt sämtliche öffentlichen Veranstaltungen in dieser Spielzeit ab. Diese Entscheidung beruht auf aktuellen Vorgaben des Berliner Senats gegen die Verbreitung des Corona-Virus., heisst es auf der Webseite der Berliner Volksbühne.

Unterstützung soll die Redaktion von Jens Wernicke (Herausgeber Rubikon News) und Giorgio Agamben erhalten, dessen Zitate in der Zeitung zu lesen sind. Der italienische Philosoph Agamben ist Ablehner von staatlichen Schutzmassnahmen gegen das CoV-2 Coronavirus. Er hatte am 26. Februar 2020 im italienischen Journal Quodlibet einen Artikel „L’invenzione di un’epidemia“ (Die Erfindung einer Epidemie) veröffentlicht. Darin bezeichnete er die COoV-2-Pandemie verharmlosend als eine von den italienischen Behörden und den Medien heraufbeschworene Epidemie, da der Terrorismus als Anlass für Ausnahmeregelungen „erschöpft“ sei. Dies brachte ihm in der Presse auch den Spitznamen „Corona truther“ ein. Philosoph Giorgio Agamben dementiert, Mitherausgeber des „Magazin Demokratischer Widerstand“ zu sein. Gegenüber dem im Verlag 8. Mai GmbH herausgegebenen Kulturmagazin Melodie & Rhythmus erklärte er: „Ich kenne das ‚Magazin Demokratischer Widerstand‘ nicht einmal. Das ist das erste Mal, dass ich es sehe.“ Dies meldet die in Berlin erscheinende Tageszeitung junge Welt am 6. Mai 2020.[14] Zu den genannten Autoren der Zeitung Demokratischer Widerstand gehört auch Hermann Ploppa.

Die Auflage soll bei 20.000 bis 80.000 Exemplaren liegen und auf 100.000 gesteigert werden.

Ähnliche Organisationen und Bestrebungen

Ähnliche Bestrebungen wie die der „Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand“ sind die impfgegnerische Bürgerbewegung IBAM („NoName Partei“ - Lothar Hirneise) und die Protestpartei Widerstand2020 von Bodo Schiffmann, die beide im April 2020 gegründet wurden.

Siehe auch

Werke

  • (Hrsg.), gemeinsam mit Alvaro Rodrigo Piña Otey: Das Ende der Enthaltsamkeit. Über Bars, Cocktails, Selbstermächtigung und die Schönheit des Niedergangs. Edition Nautilus 2013
  • (Hrsg.), gemeinsam mit Alix Faßmann, Jörg Petzold, Patrick Spät: Sag alles ab! Plädoyers für den lebenslangen Generalstreik. Haus Bartleby, Edition Nautilus 2015
  • (Hrsg.), gemeinsam mit Alix Faßmann, Hendrik Sodenkamp, Haus Bartleby: Das Kapitalismustribunal. Zur Revolution der ökonomischen Rechte (Das rote Buch). Passagen Verlag 2016

Siehe auch

Weblinks


  • www.nichtohneuns.de Webseite von Anselm Lenz

Quellennachweise

  1. Youtube-Video „Grundrechte, Tracking-Apps und soziale Isolation: die Folgen von Corona“, RT Deutsch, 9.4.2020
  2. KOMMUNIKATIONSSTELLE DEMOKRATISCHER WIDERSTAND E.V.I.GR. BERLIN
    Anselm Lenz, Hendrik Sodenkamp, Louise Thomas, Jill Sandjaja, Ulrich Gellermann, Gabriella Ogagwo, Batseba N'diaye, Matthias Goretzki & Kollegium
    Linienstraße 227, 10178 Berlin
    V.i.S.d.P.: Anselm Lenz & Hendrik Sodenkamp (ebenda), Vorstand K.D.W. e.V.i.Gr. Berlin
  3. https://www.tip-berlin.de/hygienedemo-berlin-die-neurechte-querfront-am-rosa-luxemburg-platz/
  4. http://www.martinlejeune.de/deutscher-journalist-beantragt-asyl-in-der-schwedischen-botschaft/
  5. https://taz.de/Verschwoerungstheoretiker-gegen-Corona/!5677840/
  6. http://satiresenf.de/ts5220-braune-infektionsketten-staatsnager-und-ken-jebsen-zuvorderst-dabei/
  7. Youtube-Video „Grundrechte, Tracking-Apps und soziale Isolation: die Folgen von Corona“, RT Deutsch, 9.4.2020
  8. Artikel: „Exklusiv: Protest gegen Corona-Maßnahmen - Organisator Anselm Lenz im Interview“, Sputnik, 1.5.2020
  9. https://taz.de/Corona-und-Verschwoerungstheoretiker/!5675712/
  10. http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26673
  11. https://taz.de/Koepfe-der-Corona-Relativierer/!5681132/
  12. https://www.volksbuehne.berlin/en/news/10590/volksbhne-steht-in-keiner-verbindung-zu-versammlungen-von-nicht-ohne-uns-auf-dem-rosa-luxemburg-platz
  13. https://jimdo-storage.global.ssl.fastly.net/file/bb7b5c7f-1c2e-4f7a-bd4c-96ba3764b77f/02_Widerstand_2020_04_24_nichtohneuns.pdf
  14. https://www.presseportal.de/pm/82938/4588954