Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V.

Aus Psiram
Wechseln zu: Navigation, Suche
Liste "Coroa Gegner" des Recherchekollektivs Correctiv von August 2020 (Bild: Correctiv 2020)
Aufruf auf Webseite des Vereins Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V. an Corona-Geimpfte, sich durch den Arzt Michael Dykta nach Impfmagnetismus untersuchen zu lassen (Juli 2021). Der Impfmagnetismus ist in der Medizin unbekannt und ist eine typische Internet-Spasserzählung im Sinne eines Hoax.

Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V. (MWGfD) ist ein am 6. Mai 2020 gegründeter deutscher Verein von Gegnern staatlicher und behördlicher Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor der COVID-19 - Pandemie 2020. Der Verein wurde durch Sucharit Bhakdi gegründet, der auch Vereinsvorsitzender ist. Stellvertretender Vorsitzender ist der Passauer Gynäkologe und "Naturmediziner" Ronald (Ronny) Weikl in Passau. Der Verein hat auch seinen Sitz in der Wittgasse in Passau, in der Praxis von Ronald Weikl. Unter den Gründungsmitgliedern sind neben der Biologin und Biochemikerin Karina Reiß, die an der Universitäts-Hautklinik Kiel und am Quincke-Forschungszentrum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel tätig ist, keine aktuell an einer Hochschule medizinisch forschenden Wissenschaftler. Karina Reiß ist die Ehefrau von Sucharit Bhakdi. Ein weiteres Gründungsmitglied ist Gerd Chudoba aus Passau.

Im Oktober 2020 wurde bekannt, dass dem Verein MGfD vom Finanzamt Passau nach nur wenigen Monaten die Gemeinnützigkeit entzogen wurde. Zur Begründung gab Sucharit Bhakdi an:

"Aller Wahrscheinlichkeit [nach], weil wir nicht gemeinnützig handeln und wir auf unserer Agenda haben, die Politik und die politischen Entscheidungen zu untergraben, (...) und Leute aufzurufen, gegen bestehende Gesetze und Regeln zu verstoßen wie gegen die Maskenpflicht."[1]

Die bekanntesten Mitglieder sind der emeritierte Mikrobiologie-Professor und YouTuber Sucharit Bhakdi, der Finanzwissenschaftler Stefan Homburg, der ehemalige Amtsarzt Wolfgang Wodarg, der experimentelle Pharmakologe und Unternehmer Stefan W. Hockertz, der Psychotherapeut und Erfinder nicht anerkannter Therapiemethoden Franz Ruppert (Professor für Psychologie an der Katholischen Stiftungshochschule München), Harald Walach, Werner Möller, Konstantina Rösch, Josef Thoma sowie die kölner Allgemeinmedizinerin Stefanie Lob, die die Existenz des Masernvirus anzweifelt und Autorin bei Rubikon ist. Lob wird auf der Webseite mwgfd als Ärztin genannt, die Atteste für die Befreiung von der Maskenpflicht ausstelle. Weitere Mitglieder sind der Göttinger Rechtsanwalt Reiner Füllmich, Aris Christidis (Informatiker), Martin Haditsch, Ines Kappstein, Christof Kuhbandner (Psychologe), Ulrike Kämmerer, Werner Müller (Professor für Rechnungswesen und Controlling), Karina Reiß, Gertraud Scherz-Willeitner und Heiko Schöning.

Der Hals-Nasen-Ohrenarzt und Spezialist für Schwindelanfälle Bodo Schiffmann war auch Mitglied des MGfD. Vermutet werden kann, dass Schiffmann den Verein nicht freiwillig verliess, denn seine Zusammenarbeit mit Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann stiess auf Ablehnung bei anderen Vereinsmitgliedern.

Die Mitglieder wirken u.a. in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Zum Vorstand gehört auch die Passauer ThetaHealing - Heilerin Daniela Folkinger, die gleichzeitig Mitorganisatorin der Passauer "Corona-Rebellen" ist (siehe dazu den Artikel Martin Gabling). Der Sitz des Vereins ist Passau.[2].

In der Selbstdarstellung heisst es:

Die Initiative „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V.“ (MWGFD) ist ein Zusammenschluss von Ärzten gemeinsam mit Angehörigen unterschiedlicher Heil- und Pflegeberufe sowie im Bereich der Medizin tätiger Menschen und Wissenschaftlern, die sich in Forschung und Lehre mit den Themen Gesundheit, Freiheit und Demokratie beschäftigen.
Wir anerkennen die Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit all dieser Berufsgruppen, in dem Ziel, dem gesundheitlichen und sozialen Wohl der Menschen zu dienen und stehen in einem kollegialen Verhältnis miteinander. [..] Die MWGFD setzt sich für den Schutz bzw. das Wiedererlangen von Gesundheit verbunden mit Freiheit und Demokratie, wie sie im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert sind, ein.
Motivation für die Gründung war das Erkennen von erheblichen Gefährdungen dieser schützenswerten Güter „Gesundheit“, „Freiheit“ und „Demokratie“ durch politische und damit verbundene gesellschaftliche Entwicklungen im Rahmen der Eindämmung der sog. „Corona- bzw. COVID-19 Pandemie“.

Nach eigenen Angaben hat der Verein (Stand: 16. August 2020) über 13.000 sogenannte „Unterstützer“, die ihn „ideell unterstützen“ und „sich mit [seinen] Zielen solidarisch erklären“. Er rekrutiert diese außer in Deutschland auch weltweit, z.B. in Australien, Österreich, Belgien, Brasilien, Kanada, Tschechien, Kolumbien, Dänemark, Ecuador, Frankreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Slowenien, Südafrika, Spanien, der Schweiz, Taiwan, Thailand, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten und Uruguay. Wer „Unterstützer“ werden möchte, muss auf der Website des Vereins personenbezogene Angaben machen, die gemäß DSGVO nicht als Pflichtangaben deklariert werden dürfen. Der Verein will nach eigener Aussage durch diese Angaben seine Unterstützer „kontrollieren“.[3] Für die behauptete „internationale Resonanz“ und die hohe Unterstützerzahl gibt es keinen Beleg ausser die Selbstaussage und eine Liste auf der Website, die hauptsächlich Vornamen enthält.

Vereinsmitglied ist auch "Quantenheiler" Andreas Diemer. Er rät im Internet gegen „Viren, auch bei Covid-19 und anderen Corona-Viren“, Chlordioxid (siehe auch MMS) einzunehmen oder zu injizieren, trotz fehlender Evidenz und trotz Warnung zahlreicher Gesundheitsaufsichtsbehörden.[4] Weder Chlordioxid, noch MMS sind als Arzneimittel gegen Viren zugelassen. Siehe Artikel Behandlungsexperimente der COVID-19 Erkrankung mit Chlordioxid. Ein weiteres Mitglied ist der Arzt Heiko Schöning aus Hamburg, Gründungsmitglied von Ärzte für Aufklärung und Initiator von „WIRKRAFT.org“. Schöning ging 2013 laut Medienberichten mit seinem Gesundheitsdienstleister „Onkocom“ Pleite. 2015 stellte er bei der Vox-Sendung „Höhle der Löwen“ einen Notfallkühler vor, der Patienten im Falle eines Herzstillstands retten soll. Nach eigenen Aussagen organisierte er 2017 außerdem das laut Medienberichten rechts-esoterische Festival „Pax Terra Musica“.

Vereinsziele

Der Verein hält Schutzmassnahmen gegen die COVID-19 Pandemie der Regierung und von Behörden für überzogen.[5] Er wendet sich auch gegen die Pflicht zum Tragen von Gesichtsmasken,[6] warnt vor bestimmten Schutzimpfungen. Laut Eigendarstellung will der Verein „die gesellschaftlichen Entwicklungen in Sachen Gesundheit, Freiheit und Demokratie“ beobachten, die Öffentlichkeit informieren und ein Netzwerk Gleichgesinnter knüpfen.[7]

Ein weiteres Ziel des Vereins scheint es auch zu sein unter dem Namen "Medical Professionals and Scientist for Health, Freedom and Democracy" eine Art internationalen Dachverband für Gleichgesinnte zu schaffen. Sucharit Bhakdi und Ronald Weikl meldeten dazu die domain mshfd.org an. Auf dieser heisst es unter anderem:

..Idee: diese Initiative könnte in anderen Ländern kopiert werden und sich später unter einem gemeinsamen „Dachverband“ als Initiative of „Medical Professionals and Scientist for Health, Freedom and Democracy“ www.mshfd.org austauschen, auch um ggf. neue Projekte gemeinsam zu koordinieren. Wir könnten später z.B. auch einen europäischen Dachverband unter www.mshfd.eu führen.
Liebe gleichgesinnte Kolleginnen und Kollegen in anderen Ländern, in Deutschland sind wir bei der Gründung der Initiative unter der Ägide von Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi so vorgegangen:
Wir haben uns als eine überschaubare Gruppe von Gleichgesinnten, aus den genannten Berufsgruppen zusammengefunden, darunter insbesondere auch Personen, die durch ihre kritischen Anmerkungen zum Thema „übertriebene Eindämmungsmaßnahmen bei COVID-19“ in der Gesellschaft, in den Medien, im Internet, z.B. auf YouTube schon aufgefallen sind. Diese waren meist froh, als Gruppe organisatorisch zusammengebracht zu werden.
Der Berufsgruppe der Mediziner und allen im medizinischen Bereich arbeitenden Menschen und auch Wissenschaftlern wird das größte Vertrauen entgegengebracht, wenn es um die Gesundheit geht. Auch die Themenbereiche Freiheit und Demokratie sind mit Gesundheit verbunden, weil sie für das soziale Wohl des Menschen, und damit auch für seine Gesundheit eine sehr wichtige Rolle spielen. [..] Gerade was die aus unserer Sicht vollkommen überzogenen Maßnahmen bei der Eindämmung der „COVID-19 Pandemie“, die ja nach den Studienergebnissen des renommierten Prof. John Ioannidis, Stanford University in ihrer Gefährlichkeit, gespiegelt in der „Mortalitätsrate“ mit einer Virusgrippe durch Influenzaviren vergleichbar, ist unsere Wortmeldung zur Beruhigung und Aufklärung der Menschen in unseren Ländern mehr als notwendig.
Es wird genügend weitere Themen, wie z.B. die drohende Impfpflicht etc. geben, die weitere Wortmeldungen und Einsatz unsererseits erforderlich machen.
Deshalb ist dies auch ein Projekt für die Zukunft, die Zukunft einer besseren, gerechteren, gesünderen Welt in Freiheit und Frieden der Länder und Völker dieser Erde.
Wenn wir uns aufrecht für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen einsetzten, müssen wir auch die Umwelt, die Tiere, die Pflanzen, und alle anderen Lebewesen, den Boden, das Wasser, die Luft dieser Erde schützen und uns für nachhaltiges, gerechtes Wirtschaften ohne Ausbeutung der Ressourcen und der menschlichen Arbeitskraft einsetzen sowie für Frieden unter den Menschen und unter den Völkern auf dieser Erde.
Lasst uns dies gemeinsam tun! Als nationale Gruppen, wie die MWGFD in Deutschland, und ähnliche Gruppierungen in möglichst vielen anderen Ländern und uns später gemeinsam unter einem „Weltverband“ als „Medical Professionals and Scientists for Health, Freedom and Democracy“ MSHFD www.mshfd.org miteinander kooperieren und unsere Erfahrungen austauschen.
[..] Wir sind in Deutschland aktuell nur ein sehr kleiner Verband und haben nur geringe zeitliche Ressourcen. Wir können also keineswegs auf eine Flut von e-Mails zeitnah reagieren..

Finanzierung

Der Finanzbericht des Vereins Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e. V. (MWGFD e.V.) für das Jahr 2020 gibt Einnahmen von 424.898,21 Euro an. Bei den Einnahmen handelte es sich um Spenden. Als Ausgaben werden 245.357,81 Euro genannt.[8] An Ausgaben wurden 176.528,55 Euro für Anzeigen in Zeitungen ausgegeben. Für Videoproduktion wurden 24.103,37 Euro ausgegeben und der Betrieb einer Wordpress (kostenlos) Internetpräsenz kostete rund 11.000 Euro.

Kritik und Kontroversen

Der Verein bemüht sich auch ein Netzwerk aus Ärzten aufbauen, um Atteste zur Befreiung vom aus Infektionsschutzgründen empfohlenen Masken-Tragen auszustellen.[9] Siehe dazu: Unrichtige Gesundheitszeugnisse für Impfgegner und Atemmaskenverweigerer. Die Sächsische Landesärztekammer Sachsen sieht darin einen Verstoß gegen die Berufsordnung und eine strafbare Handlung.[10] Der Passauer Frauenarzt Ronald Weikl, stellvertretendes Vorstandsmitglied des Vereins und Redner auf Corona-Leugner-Demonstrationen, geriet in die Kritik der Presse und des Ärztlichen Bezirksverbands Niederbayern, da er zahlreiche Atteste ausstellte, die besagten, seine Patienten müssten aus gesundheitlichen Gründen keine Maske verwenden.[11] Journalisten von Report Mainz stellten in einer Investigativrecherche fest, dass ärztliche Mitglieder des Vereins Atteste ohne vorherige Untersuchung ausstellten.[12] Der SPD-Politiker und Arzt Karl Lauterbach bezeichnete dies als „kriminell“. §|278 StGB verbietet das Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse.[13] 2020 kam es zu einer Haus- und Praxisdurchsuchung bei Ronald Weikl in Passau, der stellvertretender Vorsitzender und Mitglied des Vorstandes ist. Er steht im Verdacht unrichtige Maskenatteste ausgestellt zu haben.

Bereits im März zweifelte Vereinsgründer Sucharit Bhakdi In einem YouTube-Video die Gefährlichkeit von bestimmten Coronaviren an und sprach von überzogenen Maßnahmen. Die Maßnahmen gegen „das Coronavirus“ seien „sinnlos und selbstzerstörerisch“ und das Virus kaum gefährlicher als eine Grippewelle. In einem Faktencheck des ZDF wurden seine Behauptungen widerlegt, so hatte er beispielsweise gesagt, 99 Prozent der COVID-19-Infektionen seien harmlos.[14]

Finanzierung einer kurze Zeit später zurückgezogenen Studie von Harald Walach

Der Verein Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V. finanzierte einen so genannten "Research Letter" ohne Peer-Review-Verfahren zu Atemschutzmasken (Experimental Assessment of Carbon Dioxide Content in Inhaled Air With or Without Face Masks in Healthy Children - A Randomized Clinical Trial[15] Link zu Artikel bei JAMA Pediatr.), die von dem deutschen Psychologen und Mitglied des MWGFD, Harald Walach, Ronald Weikl, Andreas Diemer, Stefan Hockertz und weiteren Autoren durchgeführt wurde. Keiner der Beteiligten ist Experte für Atemluftmessungen. Am Ende des research letters heisst es:

Kinder müssen diese Masken in Schulen täglich mehrere Stunden lang tragen. Dies belegt eindeutig, dass sich Kinder beim Maskentragen regelmäßig durch Rückatmung von Kohlendioxid vergiften und höchsten gesundheitlichen Gefahren aussetzen, was juristisch gesehen eindeutig den Tatbestand der Körperverletzung erfüllt.

Der Verein MWfGFD veröffentlichte eine Pressemitteilung zur Studie, in der es heisst:

"Wissenschaftliche Studie belegt: Massiv erhöhte CO2-Werte in der Einatemluft maskentragender Kinder".."Die Ergebnisse einer am 30.06.2021 in der international renommierten pädiatrischen Fachzeitschrift 'JAMA Pediatrics' veröffentlichten Studie mit dem Titel "Experimental Assessment of Carbon Dioxide Content in Inhaled Air With or Without Face Masks in Healthy Children- A Randomized Clinical Trial"' zeigen eindrucksvoll, dass sich schon nach wenigen Minuten des Maskentragens der Kohlendioxidgehalt der Einatemluft um durchschnittlich das 6-fache von dem erhöht, was das Umweltbundesamt als gesundheitsgefährdend einstuft.

Unkritisch weiterverbreitet wurde der Artikel von Boris Reitschuster und von der Webseite Zentrum der Gesundheit. Der Faktenfinder der Tagesschau kam zu einer kritischen Einschätzung der Arbeit. So heisst es am 8. Juli 2021 vom Autor Wulf Rohwedder, Redaktion ARD-faktenfinder:

..Angebliche Studie
Kein Beweis für Maskenschäden bei Kindern
Wieder will eine Studie nachgewiesen haben, dass Kinder durch das Tragen von Atemmasken "höchsten gesundheitlichen Gefahren" ausgesetzt sind. Das Papier ist ein Lehrbeispiel für Manipulation und methodische Fehler..[...]..Die Autoren versuchen diesmal offenbar den Eindruck zu erwecken, ihre Studie sei von einen renommierten Fachjournal überprüft und angenommen worden.
Tatsächlich handelt es sich bei der Veröffentlichung nicht um eine dem Peer-Review-Verfahren geprüfte Studie, sondern lediglich um einen sogenannten "Research Letter", der nicht der wissenschaftlichen oder methodischen Überprüfung nach den Peer-Review-Regeln für eine vollständige Forschungsstudie, zum Beispiel in Bezug auf die zugrundeliegenden Daten, unterliegt..[..]..Pikant: In der englischen Übersetzung des Berichts wird der MWGFD als "public charity" (öffentliche Wohltätigkeitsorganisation) bezeichnet. In der deutschen Version fehlt jedoch diese Zuordnung - wohl aus guten Grund: Dem Verein war nur mehrere Monate nach seiner Gründung der Status der Gemeinnützigkeit entzogen worden.Der Hauptautor der Studie ("principal investigator"), der Psychologe Harald Walach, sowie drei der insgesamt sieben Mitautoren sind selbst Mitglied in dem Kleinstverein. Die Redaktion des veröffentlichenden Journals kündigte inzwischen an, einen möglichen daraus resultierenden Interessenkonflikt zu überprüfen..[..]..Der für die Ermittlung der Datenbasis verantwortliche Helmut Traindl hatte bereits im vergangenen Jahr eine ähnliche Untersuchung durchgeführt und dabei ein Gerät verwendet, das nach Angaben des Vertreibers und von Experten hierfür nicht vorgesehen ist. Dies ist auch bei den aktuell von ihm durchgeführten Messungen der Fall: Das hierfür genutzte System wurde nicht für die Untersuchung von Atemluft, sondern für die Überprüfung medizinischer Inkubatoren entwickelt. Für diese Messung von Atemluft sei es weder geprüft noch zugelassen, erklärte die Vertriebsfirma gegenüber dem ARD-faktenfinder..[..]..Zusammengefasst: Die von keinen anderen Wissenschaftlern überprüfte Auftrags-"Studie" basiert auf ungeeigneten Datenerhebungen, die von Beteiligten ohne ausgewiesene Fachkompetenz interpretiert wurden. Die Mehrzahl der Beteiligten hat zudem eine Geschichte von fragwürdigen oder falschen Aussagen in Bezug auf die Corona-Pandemie.
[16]

Weitere Kritik findet sich in einer Antwort der Autoren auf Einwendungen[17] und hier.

Nur zwei Wochen nach Veröffentlichung am 30. Juni 2021, hat das Journal den Research Letter am 16. Juli 2021 zurückgezogen.[18] Die Autoren hatten die zahlreichen Streitpunkte und methodologische Schwächen auf Anfrage zuvor nicht ausräumen konnten.

Siehe auch

Literatur

  • Wasner, Anouschka (22.7.2020). "Wenn Ärzte von der Coronakrise als einer kriminellen Inszenierung sprechen". Medical Tribune

Weblinks (Blogartikel)

Quellennachweise

  1. https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_88792624/corona-verein-mwgfd-von-sucharit-bhakdi-und-stefan-homburg-verliert-gemeinnuetzigkeit.html
  2. „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V.“ (mwgfd.de), Wittgasse 9, D-94032 Passau
    Sucharit Bhakdi, Vorsitzender der MWGFD e.V., Ronald Weikl, stellv. Vorsitzender der MWGFD e.V.
  3. Unterstützerseite
  4. https://www.tagesschau.de/faktenfinder/mwgfd-101.html Zweierlei Maß bei "Corona-Rebellen" 2020-08-16
  5. Mitteldeutscher Rundfunk vom 22. Juli 2020
  6. Donaukurier vom 31. August 2020
  7. Kurzvorstellung
  8. https://www.mwgfd.de/finanzbericht-2020/
  9. https://www.rnd.de/gesundheit/widerstand-gegen-maskenpflicht-an-schulen-in-nrw-atteste-als-freifahrtschein-WWYMHU4CRVDKTDIBPW6L3ULLME.html Widerstand gegen Maskenpflicht an Schulen in NRW: Atteste als Freifahrtschein? Redaktionsnetzwerk Deutschland 2020-08-16
  10. https://www.mdr.de/sachsen/corona-mehr-patienten-wollen-maskenpflicht-befreiung-100.html Mehr Sachsen wollen sich von Maskenpflicht befreien lassen 2020-08-16
  11. https://www.br.de/nachrichten/bayern/umstritten-passauer-frauenarzt-stellt-viele-masken-atteste-aus,S2eLFrH Umstritten: Passauer Frauenarzt stellt viele Masken-Atteste aus BR24.de (Bayerischer Rundfunk) 2020-06-22
  12. https://www.swr.de/report/atteste-gegen-maskenpflicht-warum-aerzte-die-corona-gefahr-herunterspielen/-/id=13839326/did=25301340/nid=13839326/budhkt/index.html Atteste gegen Maskenpflicht: Warum Ärzte die Corona-Gefahr herunterspielen REPORT MAINZ 2020-07-08
  13. https://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/aerzte-maskenpflicht-103.html Initiative von Ärzten hebelt Maskenpflicht aus, 2020-08-16
  14. https://www.zdf.de/uri/67c27d4c-c406-49e9-8590-7013e9067c7b Faktencheck: Mediziner spielt Corona-Gefahr herunter 2020-08
  15. Harald Walach, Ronald Weikl, Juliane Prentice, Andreas Diemer, Helmut Traindl, Anna Kappes, Stefan Hockertz: Experimental Assessment of Carbon Dioxide Content in Inhaled Air With or Without Face Masks in Healthy Children - A Randomized Clinical Trial, JAMA Pediatr. Online veröffentlicht 30. Juni 2021. doi:10.1001/jamapediatrics.2021.2659
  16. https://www.tagesschau.de/faktenfinder/kinder-masken-studie-103.html
  17. Response to Comments on Walach, H., Weikl, R., Prentice, J., Diemer, A., Traindl, H., Kappes, A., & Hockertz, S. (2021). Experimental assessment of carbon dioxide content in inhaled air with or without face masks in healthy children: A randomized clinical trial. JAMA Pediatrics. doi:10.1001/jamapediatrics.2021.2659 By Harald Walach, Ronald Weikl, Helmut Traindl & Andreas Diemer Let us begin with thanking all those who have provided us with comments, as these allow us to clarify details and clear up misunderstandings. Let us also clarify: this research letter is a very condensed version, allowing only 600 words, of a more detailed report, which is available at doi:…… Let us also remind everyone of one important scientific principle: Facts are not constituted by single studies, but by multiple replications and discourse. This is the first peer-reviewed study of carbon dioxide content under face masks in children in a short measurement set-up. The measurements, we contend, are valid and were conducted by individuals with high content expertise (Dr. Ing. Helmut Traindl, a measurement engineer & Andreas Diemer, a physicist and physician). If someone doubts our results, the way to go is not to claim they are wrong without proof, but to produce better and different results. We start from the first comment, which we quote and answer below the relevant passage. The original comments are in italics. Comment 1 by Eve Bloomgarden, Elisabeth Marnick, Alison Bernstein & Rebecca J. Heick First, this is written by individuals with known bias against masks and other non-pharmaceutical interventions against COVID, as well as vaccinations. The lead author is a psychologist with no training pertaining to this area of research. First, arguments “ad hominem” are the worst kind of arguments. It is true that we were skeptical regarding the usefulness of such masks. But skepticism is a good precondition for studying a phenomenon. We suggest the authors of this comment apply their own skepticism against our results and conduct a better study. The lead author (HW) has ample experience with all kinds of experimental and clinical trials and about 200 peer reviewed papers to his name. A quick perusal of Pubmed shows, that none of the authors of this comment are senior enough, nor do they have a wide range of publications to their name to be able to judge the competence of our team. As is the case in every complex study there is always a range of different expertise necessary. In a clinical trial the statistician does not have to be a medical doctor to analyze and publish a study on an endocrinological treatment, say. In the same sense the lead author here has enough expertise to judge experimental set-ups in general, analyze data and interpret them. He and the rest of the team relied on the expertise of the measurement specialist, Dr. Ing. Traindl, who has ample experience with this kind of measurement. Second, there are extensive methodological issues. They used a G100 CO2 incubator analyzer, which is made for measuring CO2 levels in incubators. There is no data supporting the use of G100 as a valid and accurate instrument for the type of measurement used in this study. They also did not address the amount of dead space within the mask that could be further making their measurements inconsistent or unreliable. It is also unclear how they could reliably distinguish between inhaled and exhaled air using the described methods. It is wrong to say that this kind of analyzer was not a valid instrument. A carbon dioxide analyzer analyzes carbon dioxide, no matter whether it is in the open, in an incubator, in a stable, or in a closed room. It contains access plugs for probes and for tubes which can be fit into incubators. It is exactly this feature which makes it also fit for measurement of carbon dioxide under masks. In order to do that a small tube needs to be fit between mask and face. The diameter needs to be small enough such as to not disturb the air exchange too much. And exactly this is possible with that kind of analyzer. The dead space volume was addressed by us as a potential reason for the back-inspiration of CO2. We could have measured that as well, but it would have required some more drastic measure, such as submersing the head with and without mask under a defined amount of water, which we did not want to do. To distinguish between inhaled and expired air, the aspiration pump of the measuring device, was switched on and off for every inhalation resp. expiration. Third, their results presented are incomplete and difficult to interpret as many previous commenters have noted. Their trial protocol included in supplement 2 outlines that they would also collect blood oxygenation, heart rate and breathing frequency. Yet none of this data was included in this letter. Their results also show almost the same CO2 readings for both surgical masks and respirator FFP2 masks. If their findings were accurate you would expect a difference, given the differing filter capabilities. It is also unclear why their measurement of CO2 in baseline inhaled air is different than in ambient air. The results are not incomplete and very easy to interpret. The full results are in the full paper version. We reported those that are important. None of these secondary parameters changed much, and additional analyses with, for instance heart rate or breathing frequency as covariates did not change the results. Blood oxygenation was measured in the first 10 or so children, but as it had no variance whatsoever and did never fall below 99 to 98%% we did not further measure and analyze it. We discuss that in the full version. The reason is likely that we measured short term and the body has enough capacity to buffer lower oxygen for a while before blood oxygenation goes down. This would have probably to be measured invasively, and after a longer period of wearing a mask. The data are available, including heart rate and breathing frequency, and everyone who has doubts can analyze the data for themselves. It is also not true that the results are the same for both types of masks. As a cursory glance on the table shows, there is a difference, and we said so. The difference is about a third of a standard deviation, which is a small, but not negligeable difference for such a short period of time. In order to see a statistical difference for this point, one would have to measure roughly 80 children and perhaps also longer than only 3 minutes. It was not our goal to find a difference here, but to describe the difference between no mask and mask, if there was any. Fourth, there was also no discussion regarding whether these results are clinically meaningful. They’re using flawed measurements obtained with a device that was not designed for this purpose and stating that this demonstrates harm. There were no actual health metrics reported, like pO2 or pCO2 and no discussion of the actual data needed to confirm clinical significance. These would be more reliable indicators of potential harmful effects on children. We did discuss this, both in the letter and in the full paper. There is a large survey of more than 25.000 children of whom 68% are reporting side effects, which we quoted. The side effects reported are consistent with clinical hypercapnia, and we said this. The full link between short term rise of CO2 and clinical symptoms needs further exploration. But we contend: The burden of proof is on those who say that face masks do not confer harm. We remind everyone: it is not those who doubt the safety of any intervention to show that there are harms. The burden of proof is on those who advocate an intervention to show that it does no harm. We challenge the authors of this comment to prove their point. Overall, this paper misinterprets inappropriately collected data leading to incorrect, distorted, and dangerous conclusions. Overall, the authors of this comment have neither shown that nor produced better data. Lastly, we have real life evidence from millions of children who have been successfully wearing masks every day for months. We have extensive evidence that masking is an essential protective strategy to slow and prevent the transmission of SARS-CoV-2. If this study were accurate and reflective of the real world we would see adverse health events reported worldwide. We do not. We also have data from other peer reviewed papers that has shown no harmful effects. This is a study searching for a mechanism for a non-existent problem. The subject of this letter, regardless of conclusion, should have prompted intense scientific scrutiny prior to publication. The bell cannot be unrung, as this research letter is already being used as “scientific proof” that masks are harming our children, but a retraction should be strongly considered. Well, in that case US-children seem to be different from German children. We have many thousand cases where children report harm. We would ask the authors of this comment: Where is that evidence? Can you point to the studies? What evidence are you referring to? We do see adverse events reported, manifold. And we would like to know about those papers that have shown no harmful effects. We have quoted a systematic review of 109 studies, 44 of which entered into a quantitative synthesis 1. This review reports many side effects found and comes to the conclusion that the harms do not outweigh the benefits, except in specific situations but not in general terms. Apart from that our data are close to another measurement study conducted independent of us in Italy which arrives at around the same values, with different setups and measurement devices, also referred to by one of the other commentators 2. We are glad the bell has rung. The next step would now be to prove us wrong by a study which is at least as good as this one and adds perhaps some features, such as long term measurement and blood oxygenation after a longer period of mask wearing to prove what is currently an unproven statement namely that prolonged mask wearing is harmless. It is likely not, and we have given a reason by valid experimental measurement. Comments 2 by Michael Braun and 3 by Sander Orent We are grateful for the comments here, which elucidate some facts that we were not able to discuss or did not discuss in our paper. Comment 4 by John Murphy The lack of methodological detail makes it unclear as to why the researchers concluded that they were measuring the concentration of inhaled CO2 as opposed to the concentration of exhaled CO2 or a mix of both. But the real question the author's don't clearly address is "Why does it matter?". The paper begins by stating "The question whether nose and mouth covering increases carbon dioxide in inhaled air is crucial.", and infer that it the reason is that the jurisdiction's regulatory limit for the concentration of CO2 in ambient indoor air is 2000 ppm, and that mask use results in overexposure in relation to that limit, which presumably is considered hazardous. Such a line of reasoning is mistaken. Indoor ambient CO2 limits are not set because CO2 itself is hazardous above those values, but because elevated CO2 correlates with elevated constellations of a range of indoor air pollutants that cause increasing occupant discomfort as levels rise. The CO2 indoor air standard is ultimately a ventilation effectiveness guideline, not a health-based exposure limit. It should also be recognized that any re-breathed CO2 is endogenous, and such air is qualitatively different from the ambient indoor air for which CO2 is solely a proxy indicator of composition, and to which the CO2 indoor air guidelines only apply. As stated by Comment 3 the maximum value of CO2 indoors is not only set because of pollutants, but because too much CO2 is harmful in itself, if one is exposed to it for too long. It is well known that hypercapnia leads to various symptoms1, from headache to fatigue, all reported by the majority of children who answered the survey we quoted 3. It is obvious that such surveys are not representative. But we contend: Our data do matter, because they show that CO2 content rises quickly and sharply to undesirably high values and very likely remains there. Hence hypercapnia is likely to occur after a while and the symptoms reported by many are in agreement with that. Anybody doubting this should conduct a representative survey of a representative sample of children who wear masks, say for a whole school day to find out how many of them have symptoms and compare those symptoms with those known to be a consequence of hypercapnia, or else produce better measurements. Comment 5 by Preston Witherspoon A review of the supplemental content appears to suggest that one of the measurements taken by researchers was the oxygen level of the blood. The concern with mask wearing among children is, realistically, two-fold: 1) that CO2 will be increased in the blood, and 2) that oxygen will be reduced in the blood. While CO2 concentration is best assessed via bloodwork, which would be difficult to obtain from children in a timely manner after a short testing period, O2 concentration seems simpler data to collect. Current publication information does not list the O2 levels as measured by the researchers. Adding that information to the study may provide further context for the effects of masks on blood chemistry beyond an observation that inhaled air increases in CO2 content underneath a child's mask. As stated in our response to comment 1: We did measure this, but did not see any variance and stopped measurements after the first 10 children. Blood oxygenation did not change. This is likely due to the fact that the body has enough buffering capacity for a while. Blood oxygenation would probably have to be measured after a longer period of mask wearing. We have heard from parents who have done that themselves after a school day and found low values, but we are not aware of a study which has done that long term. Comment 6 by Harikrishnan Pandurangan This comment makes recommendations like wearing different types of masks or suggesting breaks. We think the comment is worthwhile considering, and these measures should be accompanied by appropriate evaluations. Comment 7 by Alejandro Keller The authors use an CO2 incubator analyzer (0-20%) that has an accuracy of 1% of the range (i.e. 2000ppm) and a time response T^90<=20 seconds for CO2. This device is unsuitable for measuring the transient concentrations during the respiration processes. A normal respiration cycle has a duration of 3 to 4 seconds. Thus, it is impossible to separate the concentration of CO2 in inhaled and exhaled air using this device. This also explains why the authors measure average concentrations of around 2700ppm-CO2, way above the ambient value of 740ppm, even when no mask is present. This is a misreading: the measuring device has an accuracy of 1% of the calibrated range, which in the end is 0,05% of the measured values and hence it is still very accurate. The time response of the system is, as stated in our answer to comment 1, 20 seconds. As can be seen from the long version of our paper, we adjusted the measurements in between the phases of measuring joint air, inhalation and exhalation and allowed 30 seconds for the new type of measurement to be started. As we did not measure continuously, but only the phases of interest (i.e. either inhalation, or exhalation, or both) the argument made here does not apply. The measurement of CO2 without mask of 2700 ppm is due to the fact that the measurement tube was fixed to the space between nose and mouth. Hence the child sits within his or her own breathing bubble and the inhaled CO2 content is higher than that in ambient air. One could consider correcting for this fact by subtracting that difference of about 2000 ppm. But since this is irrelevant for our measurements under the mask we do not think it necessary. The authors refer to the dead volume behind the mask as the main problem. The relevant data would be the comparison between this dead volume and the lung capacity and/or the volume of one respiration cycle. The lungs never collapse completely during respiration. Together with the rest of the respiratory airways, the respiratory system has also a dead volume that is much larger than the dead volume between the mask and the face. The comparison of these volume is of extreme importance for the discussion and may change the author's conclusions. This is an interesting aspect. But we think that the physiological dead volume of the respiratory system is natural, the additional one under the face mask is not. Besides, a major point that explains our results is that the mask prevents the proper exchange of gases with the ambient air between expiration and inhalation. Furthermore, as we said in our discussion, the whole volume of the airway passages in a child is smaller than that of an adult in comparison to the dead space volume of the mask. 1. Kisielinski K, Giboni P, Prescher A, et al. Is a Mask That Covers the Mouth and Nose Free from Undesirable Side Effects in Everyday Use and Free of Potential Hazards? International Journal of Environmental Research and Public Health. 2021;18(8):4344. 2. Oberrauch B, Adami M, Gutweniger U, et al. Ist der Gebrauch von Mund-Nasen-Bedeckungen in der Gesamtbevölkerung eher schädlich als nützlich unter Berücksichtigung der CO2 Konzentration? Luftqualität während des Tragens von Mund-Nasen-Bedeckungen mit Mini-Review [Does the use of a mask covering mouth and nose confer benefit or harm on the population: Air quality while wearing a nose-mouth coverage and mini-review]. Bolzano2020. 3. Schwarz S, Jenetzky E, Krafft H, Maurer T, Martin D. Corona children studies "Co-Ki": First results of a Germany-wide registry on mouth and nose covering (mask) in children. Research Square Preprint: Non-peer-reviewed preliminary publication. 2021.
  18. Dimitri Christakis, Phil B. Fontanarosa: Notice of Retraction. Walach H, et al. Experimental Assessment of Carbon Dioxide Content in Inhaled Air With or Without Face Masks in Healthy Children: A Randomized Clinical Trial. JAMA Pediatr. Published online June 30, 2021. In: JAMA Pediatrics. 16. Juli 2021, S. e213252, doi:10.1001/jamapediatrics.2021.3252