Kölner Karlspreis für engagierte Literatur

Aus Psiram
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stifter Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann (Bild: NRhZ 2017)
Ankündigung für abgesagte Preisübergabe im Berliner Kino Babylon

Der Kölner Karlspreis für engagierte Literatur (auch Kölner Karlspreis für kritische Publizistik oder Kölner Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik) wird alle zwei Jahre vom deutschen Blog Neue Rheinische Zeitung (NRhZ) vergeben. Die weitgehend unbekannte Auszeichnung mit Bezug zum Vornamen von Karl Marx soll auf den ersten Blick an den renommierten Karlspreis (seit 1988 Internationaler Karlspreis zu Aachen mit Bezug zu Karl dem Großen) erinnern, ist aber nicht mit diesem zu verwechseln, ebenso nicht mit dem Europäischen Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft. Die erste Vergabe des Kölner Karlspreis der NRhZ fand 2008 statt. Die vergebende Neue Rheinische Zeitung wird unterstützt durch den Bundesverband Arbeiterfotografie (die Bezeichnung „Arbeiterfotografie“ beruft sich auf sozialkritische Fotoreportagen der Weimarer Republik und ist nicht zu verwechseln mit der linken Fotografen-Gruppe Arbeiterfotografie Berlin), den Blog Rubikon News, Human Connection (Dennis Hack), Daniele Ganser (Swiss Institute for Peace and Energy Research SIPER), Claudia von Werlhof (Forschungsinstitut für Patriarchatskritik und alternative Zivilisationen FIPAZ), Willy Wimmer und Muslim Markt. Die Mitveranstalter Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann waren 2012 Teilnehmer der von Jürgen Elsässer sowie dem Muslim-Markt Betreiber Yavuz Özoguz organisierten „Staatsbesuche“ beim iranischen Präsidenten Ahmadinedschad. Beide sind auch regelmäßige Autoren der NRhZ.

Die Auszeichnung besteht aus einem runden Pappschild mit der Abbildung von Karl Marx und einer Geldspende von rund 200 Euro.

Bisherige Vergaben und die geplatzte Vergabe im Kino Babylon im Dezember 2017

Bild von einem Vortrag von Daniele Ganser im Berliner Kino Babylon
Stellungnahme des Berliner Kultursenators Klaus Lederer vom 13.11.2017
Bericht des russischen Regierungssenders RT Deutsch. Der "Linke" - Kultursenator Klaus Lederer wird als Anti-Aufklärer und Zensor bezeichnet.[1]
Artikel der Berliner BZ vom 19.11.2017. Ken Jebsen wird als Israel-Hasser und Antisemit bezeichnet
facebook-Beitrag von Oskar Lafontaine (6.12.2017) mit Bezug zu Verschwörungstheorien zur Herkunft des Begriffs Verschwörungstheorie
Daniele Ganser im Kino Babylon 2015

Die Vergabe fand in der Vergangenheit an verschiedenen Orten statt, u.a. im "Offenen Treff in der Funkleitzentrale des Bürgerzentrums Alte Feuerwache in Köln", und wurde musikalisch von der Band Die Bandbreite begleitet.

Eine für den 14. Dezember 2017 geplante Übergabe des Kölner Karlspreis an Ken Jebsen im Berliner Kino Babylon musste nach Protesten[2][3] vorübergehend abgesagt werden[4], da der Vermieter Grossman die Anmietung eines Raums im Kino stornierte. Eine schriftliche Stellungnahme zur Absage gab es vom Geschäftsführer des Kinos allerdings nicht. Auf der Programmankündigungsseite des Kino Babylon wurde aber die NRhZ-Preisübergabeveranstaltung am 14. Dezember ausgetragen,[5] (zum Vergleich: Seite vom Vortag:[6]) und statt des geplanten Termins (14.12.17 18 Uhr) der Film "11mm präsentiert: SALOMON KALOU, L‘ÉLÉPHANT CHÉRI" über den Hertha-Fussballspieler Salomon Kalou angesetzt. Lediglich die Senatsverwaltung für Kultur & Europa hatte dies bereits einen Tag zuvor auf twitter veröffentlicht.

Der Berliner Kultursenator Klaus Lederer (Partei Die Linke) äußerte sich kritisch zum geplanten Jebsen-Auftritt und sprach von einem geplanten "Jahrmarkt der Verschwörungsgläubigen und Aluhüte" und von "offenem, abgründigen Israelhass, der Verbreitung typisch antisemitischer Denkmuster und kruder Verschwörungstheorien", durch welche die Beteiligten in Erscheinung getreten seien. Die Band Die Bandbreite wirke laut Lederer "mit ihren vor Rechtsesoterik triefenden Texten bis tief in rechtsradikale Milieus" und sei auch dort aufgetreten, wo sie sich des Beifalls von NPD bis Jürgen Elsässer versichern konnte.[7] Das Kino wird vom Berliner Senat mit jährlich 400.000 € subventioniert. Die Neue Babylon Berlin GmbH, die Räume für Veranstaltungen vermietet, wird jedoch nicht von öffentlichen Geldern gestützt und liegt in der ausschließlichen Verantwortung des Babylon-Geschäftsführers Timothy Grossman, der jüdischen Glaubens ist. Gegen die Absage der Raumvermietung am 14. Dezember 2017 wurde von den Veranstaltern (NRhZ) erfolgreich geklagt. Das Amtsgericht Mitte hob in einer nicht-rechtskräftigen einstweiligen Verfügung die Kündigung auf.[8] Die beklagte Neue Babylon GmbH hatte die Absage mit „Sicherheitsbedenken“, der Nichtmitteilung "einiger Mitwirkender" nach Vertragsabschluss sowie Druck von Seiten des Kultursenators begründet. Speziell zu der Rechts-Band "Die Bandbreite", zu Ken Jebsen und Gilad Atzmon verwies die Babylon GmbH auf „diverse einschlägige Pressemitteilungen“, die diese mit rechtsgerichteten und antisemitischen Inhalten in Verbindung bringen.

Auf der Babylon-Veranstaltung sollte auch die Israel-Kritikerin Evelyn Hecht-Galinski sprechen und die rechtsgerichtete Band Die Bandbreite auftreten.[9] Des Weiteren werden auch Florian Ernst Kirner (Prinz Chaos II) und der britische Jazz-Musiker Gilad Atzmon bei der Preisverleihung erwartet. Atzmon gilt als Hitler-Verharmloser sowie Holocaust-Relativierer.[10] Atzmon tritt als Interviewpartner bei RT und Press TV (Iran) auf, veröffentlicht bei Veterans Today des Antisemiten Gordon Duff und wird von Antisemiten wie David Duke unterstützt. Atzmon vertritt unter anderem die Ansicht, dass Juden von Natur aus ("inherently") böse und korrupt seien, die Welt beherrschen wollten und eine Bedrohung der übrigen Menschheit darstellten. Die Juden seien nach Atzmon selbst dafür verantwortlich, von Anderen gehasst zu werden. Atzmon behauptet auch, der Staat Israel betreibe einen Organhandel mit den Leichen getöteter Palästinenser.[11] Beispiele für die Überzeugungen von Atzmon:

"The Holocaust became the new Western religion. Unfortunately, it is the most sinister religion known to man. It is a license to kill, to flatten, no nuke, to wipe, to rape, to loot and to ethnically cleanse. It made vengeance and revenge into a Western value. Jewish texts tend to glaze over the fact that Hitler's March 28 1933, ordering a boycott against Jewish stores and goods, was an escalation in direct response to the declaration of war on Germany by the worldwide Jewish leadership. Israel is worse than the Nazis.

Der US-Journalist Jeffrey Goldberg listet in einem Artikel im Magazin „The Atlantic“ antisemitische Äußerungen von Atzmon auf.[12]
Laut Rubikon News-Autorin Christiane Borowy hätten Politiker die Babylon-Betreiber "erpresst".[13] Die NRhZ veröffentlichte am gleichen Tag eine Mitteilung, derzufolge die Veranstaltung wie geplant stattfinden soll: "Wir gehen davon aus, dass die Verleihung des Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik der Neuen Rheinischen Zeitung an Ken Jebsen trotz der Versuche, sie zu verhindern, wie geplant am 14. Dezember 2017 im Babylon in Berlin stattfindet." [14][15]

Nachdem sich der Landesvorstand der Partei Die Linke am 3. Dezember 2017 gegen "Querfront" und Verschwörungstheorien aussprach und sich mit Senator Lederer solidarisch erklärte, riefen zwei Linke-Mitglieder (Diether Dehm und Wolfgang Gehrke) zu einer Demonstration gegen ihre eigene Partei auf, an der Jebsen auch teilnehmen will. Von Seiten der NRhZ wurde zu einer Demonstration nahe dem Kino Babylon aufgerufen, zwei Stunden vor der ursprünglich geplanten Preisübergabe an Ken Jebsen am 14. Dezember 2017. Ullrich Mies, der auf der Veranstaltung sprechen sollte, kündigte auf der Webseite des Linke-Politikers Wolfgang Gehrcke an, gegen den Kultursenator Lederer (ebenfalls Linke) eine Strafanzeige wg. Volksverhetzung und/oder übler Nachrede wegen eines facebook-Artikels "vorzubereiten". Auch Mathias Bröckers, der die Laudatio halten soll, glaubt nicht an eine tatsächliche Absage der Veranstaltung im Kino Babylon: "Abgesagt ist unterdessen gar nichts und ob die per email erfolgte Kündigung des Mietvertrags rechtens ist, nur weil ein gestörter Senator eine Veranstaltung für “Wahnsinn” hält, wird zu sehen sein." Er beschuldigte Lederer des Rufmords.[16]
Der der Reichsbürgerbewegung nahestehende Rüdiger Lenz[17] schrieb zum Thema:

"Menschen wie Lederer sind sich dessen, was sie anrichten nicht wirklich bewusst. Sie handeln wie die von ihrer Unschuld überzeugten Bürokratie-Nazis zu Hitlers Zeiten. Sie sind die Banalität des Bösen der heutigen Zeit, folgt man Hannah Arendts Schlussfolgerungen über den Eichmann-Prozess in Jerusalem. Ja, das schmeckt einem ganz und gar nicht, nicht wahr, Herr Lederer?! Dieser Vergleich ist völliger Unsinn. Ja, Herr Lederer, in ihrem Bewusstsein ist das Unsinn. In einem Bewusstsein einer Hannah Arendt hingegen hinreichend logisch und zutreffend." Während der Demonstration vor dem Kino verlas NRhZ-Mitherausgeberin Anneliese Fikentscher ein Grußwort von Lisa Fitz, die Jebsen zu seinem Preis gratulierte, denn: wesentlich brisanter als jede Verschwörungstheorie, sei die Verschwörungspraxis, so Fitz.

In der Berichterstattung der Berliner "BZ" zur Absage der NRhZ-Veranstaltung wird Ken Jebsen am 19. November 2017 als "Israel-Hasser" und "Antisemit" bezeichnet.[18] Für die Preisverleihung im Kino Babylon setzte sich auch der Verschwörungstheoretiker Daniel Neun (Radio Utopie) ein.

Die Veranstaltung fand zwar am 14. Dezember im Kino Babylon statt, allerdings kam es zu keiner Preisübergabe an Ken Jebsen, der nicht zu der Veranstaltung erschien.[19] Nur wenige Stunden vor der geplanten Übergabe sagte er seine Teilnahme ab.[20] Dieses wurde durch das Jebsen-nahe Online-Magazin Rubikon News und den Sänger Florian Ernst Kirner bekannt gegeben, der ebenfalls auf der Veranstaltung auftreten sollte. Ursache war ein Streit zwischen Jebsen und Veranstalter Neue Rheinische Zeitung. Kirner bezeichnete die Preisverleihung als »ein vergiftetes Geschenk« und Jebsen hätte die "Falle" der Preisverleihung "gerade noch rechtzeitig erkannt".[21] Der Betreiber des Kino Babylon sprach kurz zu den Besuchern der Veranstaltung und wandte sich dabei gegen Antisemitismus. Er hatte zuvor bereits Gilad Atzmon ein Hausverbot erteilt, was dieser jedoch nicht beachtete, denn er trat im Kino auf. Sänger Marcel Wojnarowicz ("Wojna") von der Band Die Bandbreite reagierte verärgert auf die Ansprache des Kinobetreiber Grossmann und bedrohte ihn mit einem zukünftigen neuen Nürnberger Prozess („Irgendwann kriegt ihr eure Nürnberger Prozesse."). Jebsen wählte den russischen Regierungssender RT Deutsch um in einem "RT-Exklusiv Interview" am Tage der geplanten Preisverleihung zu begründen, warum er den Preis nicht annehmen wolle.[22]
RT Deutsch befasste sich mit mehreren Beiträgen mit dem 200 €-Preis des Blogs Neue Rheinische Zeitung. So wurde die Absage am 16. November 2017 hervorgehoben und RT bezeichnete den Kultursenator Lederer dabei als "Zensor", "Zensursenator von Berlin" und "Anti-Aufklärer". Autor des Artikels war Gert-Ewen Ungar, der auch Autor bei Propagandaschau und Gruppe 42 ist.

Ein Vortrag des ebenfalls als Verschwörungstheoretiker bekannten Daniele Ganser (Thema „WTC7: Feuer oder Sprengung“) soll weiterhin Ende November 2017 im Kino Babylon stattfinden.[23] Er war bereits zuvor mindestens fünfmal Vortragender im Babylon. In der Vergangenheit fiel das Kino 2017 durch die Aufführung des wikipediagegnerischen Videos "Zensur" von Markus Fiedler auf; das Vorwort sprach im Kino Ken Jebsen. Im Babylon wurde auch das Nuoviso-Video "Ramstein - Das letzte Gefecht" zum ersten Mal gezeigt. Das Impfgegnervideo Vaxxed von Andrew Wakefield wurde ebenfalls im Kino Babylon gezeigt.

Ausgezeichnete

  • Ken Jebsen sollte 2017 den NRhZ-Kölner Kalspreis erhalten, lehnte aber die Annahme ab. (die geplante Laudatio sollte Mathias Bröckers halten) Der Ort der Übergabe des Preises wurde zunächst nicht bekannt gegeben.
  • Evelyn Hecht-Galinski 2014, Preisgeld: 196 € (Autorin bei der vergebenden NRhZ)
  • Rolf Gössner 2012
  • Wolfgang Bittner 2010, Preisgeld: 192 €
  • Werner Rügemer 2008 (Mitbegründer der NRhZ und somit Mitvergeber des eigenen Preises)

Neue Rheinische Zeitung

Die 2005 in Köln gegründete Neue Rheinische Zeitung ist ein deutsches Onlinemagazin. Redakteur und Herausgeber war Peter Kleinert (gest. 6. Februar 2016). Aktuell sind Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann die Herausgeber. Mitbegründer ist Werner Rügemer. Mit dem Namen Neue Rhenische Zeitung soll an die von 1848 bis 1849 durch Karl Marx in Köln redigierte kommunistisch-sozialistische Neue Rheinische Zeitung erinnert werden.

Die NRhZ-Online begreift sich als medienkritisches Onlineprojekt mit anti-israelischer und anti-amerikanischer Orientierung. Im Oktober 2012 veröffentlichten die heutigen Herausgeber Fikentscher und Neumann einen eigenen Text, in dem die Täterschaft des Nationalsozialistischen Untergrunds an den sogenannten Döner-Morden in Frage gestellt wurde. Der Text fand bei Neonazis in Forenbeiträgen deutlichen Zuspruch und stützte die dort propagierte Verschwörungstheorie, dass es sich bei der Mordserie um „Auftragsmorde, eine Mischung aus Türken/Kurden-Clanstreitigkeiten, Schutzgelderpressung, Rauschgift usw.“ handele. Später reichten die beiden den Text leicht verändert zur Veröffentlichung bei der Zeitschrift Ossietzky ein, die nur Erstveröffentlichungen abdruckt, und versicherten, dass er noch nirgendwo anders erschienen sei. Er wurde daraufhin in Ausgabe 13/2013 abgedruckt. Ossietzky-Herausgeber Otto Köhler merkte erst kurz danach, was ihm da als angebliche Erstveröffentlichung untergeschoben worden war, und warf Fikentscher und Neumann daraufhin vor, eine „national-sozialistische Querfront eröffnet“ zu haben. Dabei wies er auch darauf hin, dass die beiden bereits seit 2009 auf arbeiterfotografie.com eine Urheberschaft Israels am Unfalltod von Jörg Haider suggeriert hatten.

Zu den Autoren der NRhZ gehören: Franz Alt, Rudolph Bauer, Volker Bräutigam, Jürgen Elsässer, Gerhard Feldbauer, Evelyn Hecht-Galinski, Annette Groth, Kurt Holl, Peter Kleinert, Axel Köhler-Schnura, Kostas Koufogiorgos (Karikaturist), Mohssen Massarrat, Maria Mies, Ullrich Mies, Jürgen Rose, Werner Rügemer, Helga Spindler, Sabine Schiffer, Michael Schomers, Günter Wallraff, Michael Wolf, Günter Zint.

Weblinks

Pressekommentare

Quellennachweise

  1. RT Deutsch, 16.11.2017
  2. https://tapferimnirgendwo.com/2017/11/13/bei-den-spinnern-von-babylon/
  3. https://www.salonkolumnisten.com/party-des-wahnsinns/
  4. https://www.berliner-zeitung.de/kultur/keine-preisverleihung-kino-babylon-sagt-ken-jebsen-ab-28860484
  5. Babylon_Jebsen_neu.jpg
  6. Babylon_Jebsen_alt.jpg
  7. Zitat facebook
    Klaus Lederer
    13. November um 09:16
    Wie ich heute erfahren habe, soll im Dezember im Kino Babylon die Verleihung eines Preises für „engagierte Literatur und Publizistik“ an Ken Jebsen stattfinden. Der Preisträger und mehrere an dieser Veranstaltung Beteiligte sind in der Vergangenheit durch offenen, abgründigen Israelhass, die Verbreitung typisch antisemitischer Denkmuster und kruder Verschwörungstheorien in Erscheinung getreten. So die Band „Die Bandbreite“, die mit ihren vor Rechtsesoterik triefenden Texten bis tief in rechtsradikale Milieus wirkt, dort auch aufgetreten ist und sich des Beifalls von NPD bis Jürgen Elsässer versichern konnte.
    Ich bin entsetzt, dass ein Kulturort in Berlin diesem Jahrmarkt der Verschwörungsgläubigen und Aluhüte eine Bühne bietet. Vom Geschäftsführer des Kinos Babylon würde ich mir angesichts dessen die Courage wünschen, zu sagen: Als Plattform für diesen Wahnsinn stehen wir nicht zur Verfügung.
  8. http://www.taz.de/Umstrittene-Preisverleihung-in-Berlin/!5468941/
  9. http://www.taz.de/Querfront-Preisverleihung-abgesagt/!5463066/
  10. http://www.kentrails.one/2017/12/09/karls-preis-holocaust-leugner-gilad-atzmon-ken-jebsen/
  11. https://electronicintifada.net/blogs/ali-abunimah/palestinian-writers-activists-disavow-racism-anti-semitism-gilad-atzmon
  12. https://www.theatlantic.com/national/archive/2011/09/john-mearsheimer-endorses-a-hitler-apologist-and-holocaust-revisionist/245518/
  13. Christiane Borowy: "Wem gehört die Demokratie?", Rubikon News, 15.11.2017
  14. Zitat NRhZ - Webseite
    Aktueller Online-Flyer vom 15. November 2017
    Aktuelle Meldungen, die Sie in den übl(ich)en Medien eher nicht finden
    NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung
    Immer wieder mittwochs
    Köln (NRhZ, 15.11.2017) Auch wenn es in manchen Medien anders dargestellt wird: wir gehen davon aus, dass die Verleihung des Kölner Karlspreises für Engagierte Literatur und Publizistik der Neuen Rheinischen Zeitung an Ken Jebsen trotz der Versuche, sie zu verhindern, wie geplant am 14. Dezember 2017 im Babylon in Berlin stattfindet - sorgen wir alle dafür, dass das so kommt und die Feinde der Demokratie nicht die Oberhand gewinnen! Nun zum Inhalt der aktuellen NRhZ-Ausgabe: Die Reise von US-Präsident Donald Trump durch den fernen Osten; die soziale Kälte, die sich in Deutschland ausgebreitet hat; die Rolle von Konrad Adenauer als Diener für Kapital und US-Imperium; der so genannte Klimawandel und seine Ursachen; der Kampf für Frieden; Politik und Medien mit ihren Fake News und ihrer Nachrichtenmanipulation; Syrien, Jemen, Saudi-Arabien, Vietnam, Nordkorea, Palästina und einiges mehr sind Themen in NRhZ-Ausgabe 637. Im Filmclip kommt Hans Bauer von der "Gesellschaft zur rechtlichen und humanitären Unterstützung" (GRH) zum Thema "100 Jahre Dekret für den Frieden - 100 Jahre Roter Oktober - Hände weg von Russland" zu Wort. Die Fotogalerie widmet sich der Demonstration "Schluss mit dem faulen Zauber – Wir treiben die bösen Geister des Klimawandels aus". Mit dem Appell "Atomkraft nicht vergessen!" grüßt Hendrik von der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg bei Gorleben die NRhZ-LeserInnnen. Wir wünschen eine anregende Lektüre. Für die notwendige Unterstützung der NRhZ und der geplanten Preisverleihung an Ken Jebsen danken wir. Konto: "Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ"
  15. NRhZ_Jebsen_Babylon.jpg
  16. Zitat aus Rubikon-Artikel "Kultursenator zieht Rufmord vom Leder", 15.11.17
  17. https://wiki.sonnenstaatland.com/wiki/R%C3%BCdiger_Lenz
  18. Artikel "Klaus Lederer vs. Ken Jebsen - Senator verhindert Preisverleihung an Israel-Hasser – und wird attackiert"; BZ, 19.11.2017
  19. http://www.taz.de/!5471004/
  20. http://www.tagesspiegel.de/politik/querfront-preisverleihung-an-verschwoerungstheoretiker-ken-jebsen-geplatzt/20713966.html
  21. https://www.neues-deutschland.de/artikel/1073324.debatte-um-ken-jebsen-jebsen-sagt-teilnahme-an-preisverleihung-ab.html
  22. "RT Exklusiv: Ken Jebsen erklärt, warum er den Kölner Karlspreis nicht entgegennehmen möchte. RT Deutsch, 14.12.2017 21:18 Uhr
  23. http://www.taz.de/Verschwoerer-im-Berliner-Kino-Babylon/!5461114/