Der Kopp Verlag ist ein deutscher Verlag und eine Versandbuchhandlung in Rottenburg am Neckar. Inhaber ist (2009) Jochen Kopp. Das Verlagsprogramm beinhaltet vor allem Bücher der Bereiche Esoterik, Verschwörungstheorien, Ufologie, aber auch Alternativmedizin und Pseudowissenschaften. Angeboten werden auch Werke von bekannten Antisemiten oder Propagandisten brauner Esoterik.

Der Kopp-Verlag verfügt über Anbindung zur deutschen rechten Szene. So existiert eine enge Kooperation mit dem rechtsextremen Tübinger Grabert-Verlag und es existierte früher eine derartige Beziehung zum rechts-neuheidnischen Arun-Verlag. In rechten Publikationen wird Werbung für den Kopp-Verlag geschaltet, beispielsweise in der nationalliberalen Monatszeitschrift "eigentümlich frei" oder der ultrarechten Wochenpostille "Junge Freiheit".

Der Verlag ist nicht identisch mit dem Hubert Kopp Verlag in Hannover.

Autoren

Im Kopp Verlag selbst erscheinen überwiegend Werke unbekannter Autoren. Einige etwas prominentere Ausnahmen sind Erich von Däniken, Oliver Gerschitz, Michael Grandt, Guido Grandt, G. Edward Griffin, Bärbel Mohr, Illobrand von Ludwiger, Gerhard Wisnewski, Thomas Ritter und Andreas von Retyi. Das Lieferprogramm umfasst jedoch auch viele Bücher anderer Verlage, die thematisch ins Verlagskonzept passen. Hier finden sich Autoren wie Hademar Bankhofer, Rüdiger Dahlke, Des Griffin, Dietrich Grönemeyer, Eva Herman, Jan Udo Holey ("Jan van Helsing"), Heribert Illig, Kurt Tepperwein, Harald Wiesendanger, Hans-Joachim Zillmer und Michael Leitner.

Eigenverständnis

Der Kopp Verlag gibt als Ziel an, auf "unterdrückte Informationen, Entdeckungen und Erfindungen hinzuweisen. Die Ausweitung von Tabuthemen, Political Correctness und Zensur in unserer Gesellschaft und den Medien soll untersucht und mit enthüllenden Büchern und Artikeln auf die Unterdrückung bedeutender Fakten und Tatsachen hingewiesen werden." Darüberhinaus will der Verlag ausdrücklich Bücher zu Themen vermarkten, die in den Medien angeblich "überberichtet" werden. Überflüssigerweise wird dazu auf Zitate von Johann Wolfgang von Goethe oder Max Planck verwiesen.