Jan Udo Holey

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Jan Udo Holey (geb. 22. März 1967, Dinkelsbühl) ist ein deutscher Autor, Buchverleger (Amadeus-Verlag) und Verschwörungstheoretiker. Holey ist einer der Exponenten der braunen Esoterik-Szene in Deutschland. Als Autor veröffentlicht er auch unter dem Pseudonym Jan van Helsing. Mit Jo Conrad (inzwischen dort wegen seiner Aktivitäten zum Fürstentum Germania unerwünscht) betreibt Holey das Projekt Secret-TV. Die Domain secret.tv ist auf Jan Udo Holey angemeldet.

Holey ist für seine antisemitischen und rechtsextremen Aussagen bekannt.

Bei Holeys Büchern handelt es sich überwiegend um Zusammenstellungen aus bestehenden Veröffentlichungen, die er entweder umformuliert oder ungekennzeichnet in seine "Werke" übernimmt. Dabei zeigt er eine Vorliebe für Verschwörungstheoretiker.

Holeys zwei Bücher Geheimgesellschaften mussten in Deutschland nach einem Beschlagnahmebeschluss des Amtsgerichts Mannheim wegen Volksverhetzung vom Markt genommen werden. Ohne den Grund für die Beschlagnahmnung der Geheimgesellschaften-Bücher zu nennen, benutzt der Amadeus Verlag von Holey die erfolgte Indizierung zur Werbung für ein späteres Buch Holeys. [1] Des Weiteren wird Holey ihm die Leugnung des Holocaust vorgeworfen. Die Werke erschienen im Ewertverlag, Michaels Verlag und im eigenen Amadeus-Verlag.

Holey zitiert auch den rechtsextremen Okkultautor Dieter Rüggeberg.

Biographie

Holey wuchs in einem esoterisch geprägten familiären Umfeld auf. So soll seine Mutter Seherin sein. Sein Vater Johannes Holey ist esoterischer Autor und Unternehmer, der auf La Palma (Kanaren) wohnt. Jan Udo Holey soll in der Schule versagt haben und wurde Raumausstatter. In seiner Jugend soll er ein Punk gewesen sein, bevor er sich von der rechten Szene angezogen fühlte. Holey zu Folge, unternahm er während dieser Zeit mehrere Astralreisen, die durch Drogenkonsum und Nahtod-Erfahrungen ausgelöst wurden. [2]

Später soll Holey, nach eigenen Aussagen, Heilpraktiker geworden sein.

Weblinks

Quellennachweise

  1. Wie Sie wissen, wurden zwei Bücher von Jan van Helsing auf Grund ihres brisanten Inhalts verboten. Und die etablierten Medien lassen auch kaum einen Tag verstreichen, ohne die Bevölkerung vor den Ideen des "gefährlichsten Sachbuchautoren Deutschlands" zu warnen. Rückentext zu Hände weg von diesem Buch. Ama Deus Verlag, Fichtenau 2004, ISBN 3-980-71068-8.
  2. Heller, Paul Friedrich/Maegerle, Anton: Die Sprache des Hasses. Rechtsextremismus und völkische Esoterik, Stuttgart 2001, 127.