Dieter Rüggeberg

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Dieter Rüggeberg ist ein deutscher Verleger (Rüggeberg-Verlag in Wuppertal) und Verfasser braun-esoterischer Verschwörungstheorie-Literatur, so von Werken wie "Geheimpolitik" und "Geheimpolitik 2". Weitere Themen sind Theosophie, Anthroposophie und Franz Bardon.

Unter anderem sieht er in den vielfach als Fälschung nachgewiesenen Protokollen der Weisen von Zion eine primäre literarische Quelle für die Weltherrschaftspläne eines angeblich okkult operienden Judentums. Immer wieder ist in seinen Werken die Rede von okkulten Logen, die weltweit ihre Macht ausübten, und benennt dabei ungenau angloamerikanische Kapitalfamilien, Freimaurer, Jesuiten (bzw. den Vatikan) und tibetische Lamas. Eine zentrale Rolle spielt dabei eine angeblich durch Juden angestrebte Neue Weltordnung.

Rüggeberg mischte sich auch in die aus dem rechtsextremen Lager stammende Diskussion um die „genaue“ Zahl der jüdischen Holocaust-Opfer ein. Dabei berief er sich auch auf Argumentationen international bekannter Holocaustleugner wie David Irving.

Vertretene Thesen

  • Der sich selbst nicht als Antisemit sehende Rüggeberg vertritt die Hypothese, Adolf Hitler habe als ein gefügiges Instrument eines von zionistischen Juden geleiteten Geheimbundes gedient, um die mitteleuropäischen Juden zu zwingen, nach Palästina auszuwandern. Juden hätten demnach den Holocaust selbst gezielt entfesselt und gefördert. [1]
  • Freimaurerlogen seien durch Juden unterwandert.
  • Sich auf Dietrich Bronder berufend vermutet Rüggeberg, dass die führenden Nazis „selbst jüdischer Abkunft bzw. mit jüdischen Familien verwandt waren“ und benennt dabei Adolf Hitler, Rudolf Hess, Hermann Göring, Gregor Strasser, Joseph Goebbels, Alfred Rosenberg, Hans Frank, Heinrich Himmler, Reichsminister von Ribbentrop, Reinhard Heydrich und andere.

Zitat zum Karmaglauben: ...„Der Okkultist weiß, dass sich das Blut der Ermordeten in Eisen verwandeln wird, und wenn sie sich in spätesten 800 Jahren wieder verkörpern, dann werden sie aus diesem Eisen die Schwerter schmieden, um diejenigen bei der Arbeit zu beaufsichtigen, von denen sie früher gefoltert und ermordet wurden.“ (Geheimpolitik S. 203)

Weblinks

Quellennachweise

  1. Geheimpolitik-2: .... „Wenn man den Judenstaat von Theodor Herzl, die Balfour-Deklaration und die Tagebücher von Herzl studiert hat, dann weiß man, dass es damals nur eine einzige Gruppe gab, welche an einem weltweiten Antisemitismus Interesse hatte, und das waren diejenigen, die mit aller Macht die Gründung eines israelischen Staates anstrebten – eben die Priester des Zionismus. […] Die zionistischen Führer wussten nämlich ganz genau, dass kein in geordneten Verhältnissen lebender Jude, von den Assimilierungswilligen ganz zu schweigen, jemals in der Wüste Palästinas freiwillige Pionierarbeit leisten würde. Da konnte nur helfen – ein militanter Antisemitismus, egal durch wen.“