Gabriel-Chip

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Gabriel Tech.jpg
Gabriel-Chip in der Version von 2019
von Harry Roos angegebene "Gabriel Unternehmensgruppe (2018)
Gabriel-Chip-Werbung
Messungen am Gabriel-Chip für das ZDF
Kooperationspartner Robert Mayr (ROM Elektronik)
EEG-Messung zur Bestätigung von angeblichen Anti-Elektrosmog Effekten durch den Gabriel-Chip, durchgeführt durch Mitarbeiter der Johannes Gutenberg Universität Mainz
Behauptung zur Wirksamkeit des Gabriel-Chip durch Sportwissenschaftler Elmar Wienecke[1] mit Herzfrequenzvariabilität (HRV)

Der Gabriel-Chip ist ein Scharlatanerieprodukt aus dem Bereich der Elektrosmog-Schutzprodukte. Er besteht aus einer aluminiumbedampften, selbstklebenden Plastikfolie, die zum Preis von 30 bis 60 Euro vor sogenanntem Elektrosmog bei der Handynutzung schützen soll.

Die Chips werden von der 2002 gegründeten Gabriel-Tech GmbH in Kelkheim (am Taunus) verkauft. Geschäftsführer Gerd Lehmann (geb. 1946) betreibt an gleicher Anschrift außerdem die Firma GL Verleih Arbeitsbühnen GmbH, in deren Garage die Universität Mainz EEG-Messungen zur Wirksamkeit des Chips im PKW durchführte (s.u.). Hergestellt werden die Chips nach einem patentierten Verfahren (AT 409 930 B),[2] was aber über die Wirksamkeit nichts aussagt; Patente werden auch ohne einen Nachweis der Wirksamkeit eines Verfahrens erteilt.

Gründer der Gabriel-Tech GmbH waren Harry Roos und Gerd Lehmann. Namensgeber Franz Gabriel (geb. 1930 in der Steiermark, gest. 12. August 2009), angeblicher Erfinder der Gabriel Produkte, hatte mit dem Vertrieb zuletzt nichts mehr zu tun. Die Gabriel-Tech GmbH nennt auch einen Beirat. Ihm gehören unter anderem Joachim Mutter, Juliane Sacher, Hans Tolzin, John Gruia Ionescu, Petra Bracht und Ortwin Zais an.

Kritik an dem Gabriel-Chip durch einen Blogger versuchte die Firma Gabriel-Tech GmbH per einstweiliger Verfügung und Unterlassungsklage zu unterbinden.[3]

Gabriel Unternehmensgruppe

Firmen-Mitgründer Harry Roos verbreitete in einem Vortrag bei einem Symposium des "NHK - Institut für integrative Naturheilkunde" 2018 Angaben zu einer Gabriel - Unternehmensgruppe, die existiere.[4] Welcher Art die Zusammenhänge zwischen den Unternehmen, Vereinen und Stiftungen sein sollen, wird dabei nicht dargestellt. Auch wenn kommerzielle Beziehungen erkennbar sind, handelt es sich offenbar um eine Art von Partnerschaft. Zur gemeinten Firmengruppe zählt Roos 2018:

  • Gabriel-Tech GmbH (D)
  • Consilium Integrative Medizin GmbH
  • AquaSan-Tech GmbH
  • Geophysikalische Forschungsgruppe e. V.
  • Hepart AG (Schweizer Pharmafirma für Nahrungsergänzungsmittel), kommerzielle Beziehungen zur Gabriel-Tech (D), personelle Überschneidungen mit der Salusmed, IABC und der Stiftung SfGU
  • Taramax (Werbedienstleister für Therapeuten aus dem alternativmedizinischen Bereich)
  • SALUSMED Komplementärmedizinische Konzepte, SALUSMED AG an gleicher Anschrift wie die Stiftung SfGU
  • Creaktiv Systems Audio Selection creaktive GmbH
  • SfGU - Stiftung für Gesundheit und Umwelt
  • Danell GmbH Baubiologische Elektroinstallation
  • IABC AG (Schweiz)
  • IMB Ingenieurbüro Michael Baacke
  • Quintessence Natürliche Gesundheitsprodukte[5]
  • ROM-Elektronik GmbH von Robert Mayr

Hinweis: Die hier genannte Gabriel Unternehmensgruppe ist nicht mit der Reinigungsfirma Gabriel von Jörg Gabriel (Unternehmensgruppe Gabriel) zu verwechseln.

Aussagen zur Wirksamkeit eigener Produkte

Der Hersteller wirbt auf seiner Webseite mit zahlreichen wissenschaftlichen Studien, die die Wirksamkeit des Aufklebers belegen sollen.

  • Der Wirkmechanismus des Gabriel-Chip ist auch dem deutschen Marken- und Patentamt nicht bekannt. "Welche Art von Informationen auf die Folie aufgebracht werden oder wie diese wirkt, ist nicht Gegenstand der Erfindung", bestätigte das Patentamt Berlin gegenüber der ZDF-Sendung WiSo.[6]
  • Das Amt für Natur- und Umweltschutz im österreichischen Linz prüfte den Gabriel-Chip nach einer eigens dafür geschaffenen Messmethode. Der ehemalige Leiter des Amtes, Walter Medinger, erklärte den Gabriel-Chip von Amts wegen für wirksam. Medinger war gleichzeitig Vorstand eines Vereins namens "Gabriel-Forschungsgesellschaft" (GFG). Die amtliche Bestätigung fand bei der Stadtverwaltung Linz aber keine Zustimmung; Medinger ist seither nicht mehr im Amt. Er ging nach Graz und gründete dort gemeinsam mit Wolfgang Homann (der ebenfalls für den Hersteller des Gabriel-Chip tätig war) als kaufmännischem Leiter die Firma International Institute for Research on Electromagnetic Compatibility (IIREC).
  • Das ARD-Magazin Ratgeber Technik ließ 2004 den Gabriel-Chip neben ähnlichen Produkten vom Bundesamt für Strahlenschutz testen. Bei der Messung der spezifischen Absorptionsrate konnte keine Minderung der vom Kopf absorbierten Strahlung gemessen werden, sondern eine Zunahme.[7]
  • Jiri Silny, der damalige Leiter des Forschungszentrums für Elektromagnetische Umweltverträglichkeit der RWTH Aachen untersuchte 2004 für das ZDF-Magazin WiSo den Gabriel-Chip. Er belegte mittels eines Geomagnetometers, dass ein eingeschaltetes Handy ohne Chip und eines mit Chip die gleiche Einwirkung auf das Magnetfeld der Erde hat (nämlich keine). Eine von Gabriel-Tech behauptete "Neuordnung eines Erdmagnetfeldes" sei nicht feststellbar gewesen.
  • Um die etwaige Wirksamkeit des Gabriel-Chip zu untermauern, beruft sich der Hersteller auch auf die Kanadierin Hulda Clark, die durch ein pseudomedizinisches Gerät, dem Zapper, bekannt wurde.
  • Die Firma Gabriel beruft sich in der Werbung auf Messungen einer Eva Pieringer mit einem I-Tronic Gerät. Wörtlich heißt es:
Bioenergetische Messungen (iTronic) Praxisleiterin Eva Pieringer. Fazit: Es konnte zum wiederholten Male der sichere Beleg für eine Wirksamkeit der Entstörung und eine positive Beeinflussung des Organismus beim Handy-Telefonat mit dem Gabriel-Chip erbracht werden.

Das hier angesprochene Gerät I-Tronic (später "Raymedy") ist ein pseudomedizinisches Gerät, das nach dem Prinzip der Elektroakupunktur nach Voll (EAV) funktioniert, d.h. es handelt sich um eine Messung des elektrischen Hautwiderstands an bestimmten "Akupunkturpunkten". Auch ist dabei die Rede von Messungen an Meridianen (bekannt nur aus der traditionellen chinesischen Medizin). Bislang ist die Existenz der gemeinten Meridiane wissenschaftlich nicht nachgewiesen.

  • Eine Kooperation ging die Gabriel-Gruppe[8] mit der Firma ROM Elektronik aus Deisenhausen[9] von Robert Mayr ein. Mayr bezeichnet sich als "Professor für Elektrosmog und Geobiologie" an einem Instituto Tecnico Central in Bogotá (Kolumbien). Mayr ist auch zweiter Vorsitzender des mobilfunkkritischen Bundesverband Elektrosmog e.V. Ein weiterer Kooperationspartner ist die Firma iMB Ingenieurbüro Michael Baacke aus D-85649 Brunnthal.
  • Eine positive Wirkung des Gabriel-Chip behauptet auch der Sportwissenschaftler Elmar Wienecke. Er will die Wirksamkeit mit der Herzfrequenzvariabilität (HRV) nachgewiesen haben (siehe Abbildung rechts). Wienecke berichtet unter anderem anekdotisch über eine Beeinflussung "elektromagnetische Strahlung" auf sein Wohlbefinden. Über seine Versuche gibt sein an Laien gerichtetes Werk "Mikronährstoffe: Meilensteine der Gesundheitsmedizin" Auskunft. Der mit den Ideen der orthomolekularen Medizin sympathisierende Wienecke veröffentlichte auch zwei Studien zum Nachweis der Wirksamkeit des Produkts Airnergy. Elmar Wernicke ist der bislang einzige Ausgezeichnete eines "Innovationspreises" der Schweizer Stiftung für Gesundheit und Umwelt, die der Hepart AG zuzuordnen ist, mit engen personellen Überschneidungen zur Schweizer Firma Gabriel Tech Swiss GmbH. An der Firmenanschrift der Hepart AG (Esslenstrasse 3 in Kreuzlingen) residiert unter anderem die Gabriel-Tech Swiss GmbH[12]

Zusammenarbeit mit der Universität Mainz

EEG-Studie 2018

Im April 2018 wurde nach einer Pilotstudie[13] eine Studie mit dem Titel "Mobile Phone Chips Reduce Increases in EEG Brain Activity Induced by Mobile Phone-Emitted Electromagnetic Fields" in der Zeitschrift "Frontiers in Neuroscience" veröffentlicht. Autoren waren Wolfgang I. Schöllhorn und Diana Henz von der Universität Mainz und Burkhard Poeggeler von der Universität Göttingen.[14]

Es handelt sich eine Doppelblind-Studie, in der die behaupteten Effekte anhand von EEG-Messungen untersucht wurden. Finanziell unterstützt wurde die Studie durch die Stiftung für Gesundheit und Umwelt (SfGU), in der Andreas Hefel Stiftungsrat ist. Zugleich ist Hefel Geschäftsführer des Pharmaherstellers Hepart und der Gabriel-Tech Swiss GmbH. Die SfGU beauftragte wiederum den genannten öffentlichkeitsscheuen Verein GFG e.V., dessen bisher einzig bekannte Aktivität darin bestand, den Gabriel-Chip zu untersuchen.

Obwohl Studien-Autor Burkhard Poeggeler Mitglied des Beirats der finanzierenden SfGU ist, heißt es in einer Erklärung zu einem möglichen Interessenkonflikt, der in der Regel bei einer wissenschaftlichen Veröffentlichung gefordert wird, im Artikel:

..The authors declare that the research was conducted in the absence of any commercial or financial relationships that could be construed as a potential conflict of interest.

(Es wird also erklärt, dass kein gewerblich oder finanzieller Interessenskonflik bestünde, was offensichtlich nicht stimmt, da es sehr wohl einen finanziellen als auch personellen Zusammenhang mit dem Hersteller gibt.)

Die Stiftung SfGU fasst die Studie wie folgt zusammen:

..Eine von der SfGU zum gleichen Thema in Auftrag gegebene und mitfinanzierte Studie, die im April diesen Jahres in einem renommierten internationalen Fachjournal) wissenschaftlich publiziert wurde, kam zum gleichen Schluss: Hochfrequente elektromagnetische Felder beeinflussen die Gehirnaktivität messbar, und: Während der Nutzung von Mobilfunktelefonen nimmt die Konzentrationsfähigkeit deutlich ab. Darüber hinaus haben die Forscher von der Universität Mainz in dieser Untersuchung zusätzlich den Nachweis erbracht, dass es mit der Gabriel-Technologie einen einfachen und wirksamen Schutz vor schädlicher Mobilfunkstrahlung gibt, ohne dass auf Mobilfunk verzichtet werden muss. Elektrosmog belastet unser empfindliches Stoffwechselsystem.. (Andreas Hefel im Blatt Meine Gesundheit, 2018)

Die Studie wurde von Cochrane Österreich (medizin-transparent.at) kritisiert:

Darin wurden 30 Versuchspersonen untersucht, während ihnen ein Mobiltelefon mit oder ohne Gabriel-Chip an den Kopf gehalten wurde. Die Ergebnisse scheinen zu zeigen, dass der Aufkleber die Hirnströme (EEG-Wellen) beeinflusst. Wie die Messungen genau abgelaufen sind, und wie die statistische Auswertung erfolgt ist, lässt sich anhand der veröffentlichten Studie jedoch nicht vollständig nachvollziehen. Zudem ist unklar, wie eine Beeinflussung der Hirnströme mit der Gesundheit zusammenhängt. Die Studienautorin und ihr Team legten den Versuchspersonen auch einen Konzentrationstest vor. Die statistische Auswertung zeigt jedoch keinen Unterschied zwischen der Versuchsbedingung mit Gabriel-Chip und der mit Placebo-Chip.Da viele Angaben zu den untersuchten Personen fehlen und die Anzahl der Probandinnen und Probanden mit 30 sehr klein ist, ist die Studie nicht aussagekräftig.[15]

Auch der als Mobilfunkgegner bekannte Dimitris J. Panagopoulos kritisierte die Studie:

Recently there was a single study reporting that the use of a chip on mobile phone had a protective role on changes in human EEG induced by the mobile phone without the chip (Henz et al., 2018). This study does not show its results in numbers but only in pictures which are not adequately explained. Moreover the study does not include any EMF-measurements of the mobile phone emissions with and without the chip, no scientific description how the chip works, and no attempt to describe a mechanism of how the chip exerts a protective effect. A request for explanations sent by us to the company that produces the chip as this was reported in this study, remained unanswered.[16]
(Deutsch: Kürzlich berichtete eine einzelne Studie, die Verwendung eines Chips auf Mobiltelefonen bewirke eine Schutzfunktion gegen Veränderungen des EEGs im Vergleich zu Mobiltelefon ohne diesen Chip (Henz et al., 2018). Doch diese Studie dokumentiert ihre Ergebnisse nicht in Zahlen, sondern nur in Bildern, die nicht ausreichend erklärt werden. Zudem enthält die Studie keine EMF-Messergebnisse der Mobiltelefonemissionen mit und ohne Chip, keine wissenschaftliche Beschreibung der Funktionsweise des Chips und kein Bemühen, den Mechanismus zu erklären, wie der Chip seine Schutzwirkung ausübt. Eine von uns an den Hersteller des Chips gestellte Anfrage mit der Bitte um Erklärungen blieb unbeantwortet.)

Zur Publikation bei Frontiers in Neuroscience sagt Autorin Henz in einem Salusmed-Interview:

Die Studie wurde im Fachjournal «Frontiers in Neuroscience, section Neuroenergetics, Nutrition and Brain Health» veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eines der meistzitierten Fachjournale im Bereich der Neurowissenschaft und Psychologie (Impact Factor: 3,566). Unter Experten genießt es hohes Ansehen. Die von der Fachzeitschrift herangezogenen Gutachter haben die Studie nach verschiedenen Kriterien beurteilt. Sie betreffen insbesondere die Wissenschaftlichkeit der Studiendurchführung, der Datenanalysen und der gefundenen Ergebnisse sowie die Relevanz des Themas für die neurowissenschaftliche Fachcommunity. [...] Für eine Publikation in solch einer Fachzeitschrift wird ein Manuskript eingereicht, das von mehreren unabhängigen Gutachtern hinsichtlich der genannten wissenschaftlichen Kriterien beurteilt wird. Bei der vorliegenden experimentellen Studie, die wir an der Universität Mainz im Auftrag der SfGU durchgeführt haben, waren zwei unabhängige Gutachter in dieses Verfahren involviert. Beide haben ein positives Votum für die Publikation des Manuskripts abgegeben. Der gesamte Prozess hat insgesamt sechs Monate Zeit in Anspruch genommen. [...]

Frontiers in Neuroscience ist eine wissenschaftliche Zeitschrift, die vom 2007 gegründeten Open-Access-Verlag Frontiers Media SA herausgegeben wird. Im sog. Open-Access-Modell zahlen die Autoren für die Veröffentlichung eines Artikels, der dann aber für jeden frei zugänglich ist. 2018 schrieb Zeit-Online zur Zeitschrift:

Der Frontiers-Verlag aus der Schweiz stand lange im Verdacht, Raubzeitschriften zu publizieren. Und tatsächlich wurden dort früher ziemlich abstruse Artikel veröffentlicht – etwa dass Aids nichts mit HIV zu tun habe. Im Laufe der Zeit hat der Verlag aber seine Qualitätsstandards verbessert und an Renommee gewonnen. Jetzt gehört Frontiers anteilig der Verlagsgruppe Holtzbrinck, zu der bekanntlich auch die ZEIT gehört.[17]

Die Wikipedia schreibt:

Im Jahr 2015 wurden die wissenschaftlichen Herausgeber der Zeitschriften Frontiers in Medicine und Frontiers in Cardiovascular Medicine von ihrem Amt entbunden, nachdem diese sich darüber beschwert hatten, dass Unternehmensmitarbeiter sich in ihre Entscheidungen einmischten und die Grundprinzipien für medizinische Publikationen verletzten. 2015 wurde die Frontiers Journal Series von Jeffrey Beall seiner Liste der möglichen predatory open-access publishers („Raubverlage“) hinzugefügt. In einem Beitrag für den 2018 erschienenen Sammelband Pseudoscience: The Conspiracy Against Science berichtete Jeffrey Beall, dass Frontiers eine interne Software benutzt hat, die Gutachtern (peer reviewers) von zur Veröffentlichung eingereichten Manuskripten nicht die Möglichkeit gab, die Ablehnung eines Manuskripts zu empfehlen. Die Verlags-Systeme seien so ausgerichtet, dass es nahezu unmöglich sei, Manuskripte zurückzuweisen.[18]

Schöllhorn, Henz, Poeggeler und Scheler sind auch Autoren der OrthoNews, einem Blatt, welches von der SfGU herausgegeben wird. Gleichzeitig ist Mitautor Poeggeler Mitglied des "wissenschaftlichen Beirats" der die Studie finanzierenden SfGU. Ähnlichkeiten zu einer Untersuchung des AkuRy-Chips und anderen Produkten durch die Universität Mainz sind erkennbar. Andreas Scheler ist zugleich Autor in "Meine Gesundheit", dem Mitteilungsblatt der beauftragenden SfGU. Diana Henz und Andreas Scheler kennen sich, denn beide waren zusammen Referenten bei einer alternativmedizinischen Veranstaltung am 17. Mai 2018 in Zürch (Tagesseminar «Herausforderung Elektrosmog»).

Sendung RTL Explosiv am 28. Oktober 2017

Am 28. Oktober 2017 strahlte der Fernsehsender RTL eine Sendung aus der Reihe RTL Explosiv mit dem Titel "Elektrosmog beim Autofahren" aus. Bei RTL ist das vollständige Video der Sendung nicht mehr aufrufbar. Bei RTL existiert nur noch eine Kurzfassung.[19] Eine Kopie wurde bei YouTube hochgeladen, aber später wieder entfernt. Die einzige öffentlich zugängliche Kopie ist (Stand: Januar 2022) bei Vimeo zu finden - mit dem Titel: "E-Smog Car Bericht RTL".[20] Merkwürdigerweise wird bei Vimeo das Video mit einem Werbetext angekündigt, der nicht von der Firma Gabriel stammt, sondern vom Anbieter des Produkts ENERGY CAR-KIT (PR02) der Firma Pro Energetic aus Österreich.[21] Gezeigt werden EEG-Messungen beim Probanden Andreas Scheler, in seinem eigenen Audi. Die Messungen fanden in einer Werkstadt der Firma GL-Verleih von Gerd Lehmann statt. Inhaber der GL-Verleih ist Gerd Lehmann, der gleichzeitig Geschäftsführer der Gabriel-Tech GmbH in Kelkheim ist, die wirtschaftliche Vorteile von der Angst vor elektromagnetischen Feldern erwarten kann.

Auch der mobilfunkkritische Verein Diagnose Funk verbreitete zunächst das RTL-Video, distanzierte sich aber später:

..Da die Wissenschaftler der Uni Mainz zu Anfragen keine Stellungnahme abgeben, gehen wir davon aus, dass der Messaufbau fehlerhaft war. Bei den Ergebnissen handelt es sich voraussichtlich um technische Störsignale. Die Aussagen des Beitrags sind damit untauglich..[22]

Angesprochen wurde auch der Umstand, dass bei dem gefilterten EEG-Mapping (Einfärbung eines kreisförmigen Transversalschnitts des Kopfes) nicht unterschieden wurde zwischen eigentlichen EEG-Potentialen und möglichen äußeren Störfeldern, denn die originalen EEG-Kurven werden nicht gezeigt und finden sich auch nicht in einer veröffentlichten Studie.

Versuchsleiterin Henz reagierte auf die Kritik in einem Artikel von "Meine Gesundheit" (Frühjahr 2018, SfGU):

Dr.Diana Henz: Sowohl in den EMF-, als auch in den EEG-Messungen wurden maximale wissenschaftliche und «baubiologische» Standards gewährleistet – durch Abschirmungen der Messgeräte, Testungen an einem Dummykopf im Fahrzeug und im Labor sowie durch aufwändige analytische Verfahren bei der Auswertung der EEG-Daten. Aus messtechnischer und wissenschaftlicher Sicht sind die Ergebnisse evident. Messfehler durch Artefakte, wie z.B. durch EMF oder auch muskulär bedingte – z. B.durch Bewegungen des Probanden sowie Vibrationenam Auto während der Fahrt – wurden durch online-Korrekturen während der EEG-Messungen und durch mathematische Verfahren bei der anschließenden EEG-Signalanalyse ausgeschlossen.. (siehe dazu Artikel Baubiologie)

Werbevideo der Firma Gabriel

Auf den deutschsprachigen Webseiten der Gabriel-Tech GmbH findet sich ein Werbevideo "Elektrosmog im Kraftfahrzeug"[23], in welchem Videoaufnahmen zu EEG-Messungen in Kraftfahrzeugen zu sehen sind. Zu sehen sind Szenen aus der von der Stiftung für Gesundheit und Umwelt (mit enger Verbindung zur Pharmafirma Hepart AG und der Firma Gabriel) beauftragten Studie, durchgeführt durch den Verein Geophysikalische Forschungsgruppe e. V. (GFG e.V.) Anwesend ist die Psychologin Diana Henz, die an der Universität Mainz tätig ist, und die Messungen durchführt. Offenbar ist Harry Roos (Firma Gabriel) anwesend, er ist aber nur von hinten zu sehen. Im Video werden - wie im RTL-Video - Szenen von EEG-Aufnahmen beim Fahrer Andreas Scheler in seinem Audi gezeigt. In der Folge werden im Video aber frontale MRI-Aufnahmen (MRT) einer unbekannten Person gezeigt, angeblich vor und nach Exposition behaupteter elektromagnetischer Felder in einem PKW. MRI/MRT-Aufnahmen lassen sich nicht mobil durchführen, sondern sind nur in Krankenhäusern oder speziellen radiologischen Praxen möglich. Die gezeigten Bilder mit der Angabe MRI können demnach unmöglich aus den Messungen stammen. Übliche EEG-Mapping-Bilder zeigen transversale Schnittbilder, aber üblicherweise keine sagittale oder frontale Schnittbilder. Offenbar wurden vorhandene MRT-Bilder nachträglich durch die (über der Kalotte halbkugelförmig abgeleiteten) EEG-Mapping-Bilder farbig ergänzt. Ob jeder der Probanden sich zuvor einer MR-Tomographie unterziehen musste, bleibt unklar.

Bilder zu Gabriel-Chip - EEG-Messungen von Mitarbeitern der Universität Mainz


(zum Vergrößern anklicken)

Gabriel-Berater

Mittlerweile werden kostenpflichtige Kurse zum "Gabriel-Berater" angeboten. So bietet die Firma Gabriel-Tech solche Kurse für 2.460,- Euro an. Auch die in Großbritannien angemeldete Firma Gabriel Deutschland LTD von Martin Kronisch und Wilbert Kronisch[24] offeriert an der deutschen Niederlassung in Sehnde[25] derartige Kurse. Ebenfalls in Sehnde findet sich die Firma Energy Concept GmbH[26], die Gabriel-Chips anbietet.

Die wenige Tage dauernden Kurse erlauben den Kursabsolventen, den markenrechtlich geschützten Begriff "Gabriel-Berater" zu nutzen, um kostenpflichtige Dienstleistungen wie "Gabriel-Beratung" anbieten zu können. Die Gabriel-Berater wollen dabei den Kunden glaubhaft machen, sie könnten "Mobilfunknetze entstören", "Kraftfahrzeuge entstören", Räumlichkeiten oder Arbeitsplätze "entstören" oder HIFI-Anlagen "optimieren". Die Scharlatanerie einer sogenannten "Hifi-Optimierung" wird mit 60 Euro teuren Chips bewerkstelligt, die am zur Stereoanlage gehörenden Sicherungskasten angeklebt werden sollen. Zuvor werden noch für 250 bis 350 Euro eine "Gabriel-Objekt-Beratung" und ein "Mesurement Home-Service" [sic] durchgeführt (plus Anfahrtkosten).

Messergebnisse werden auf eigens erfundene und wissenschaftlich unbekannte "Gabriel-Richtwerte" sowie so genannte "Baubiologische Richtwerte" der Firma Institut für Baubiologie + Ökologie (IBN) GmbH[27] bezogen. Diese "baubiologischen Richtwerte" sind Erfindungen der Firma IFN. Die "Gabriel-Richtwerte" sind im Prinzip verzehnfachte IFN-Werte "für Schlafplätze".[28]

Elektromagnetische Felder und EEG

Allgemein erfasst die Elektroenzephalografie (mit dem Elektroenzephalogramm EEG) nur die aufsummierte elektrische Aktivität der Hirnrinde, nicht aber die tiefer liegender Strukturen. (Ausnahme: chirurgisch implantierte Elektroden) Die Ortsauflösung des üblichen EEGs liegt bei mehreren Zentimetern. Die auf der Kopfhaut zu messenden Signale sind sehr schwach und liegen in der Größenordnung von 5 bis 100 µV. (1 µV entspricht einem millionstel Volt) Zur Registrierung müssen die Signale stark verstärkt werden, was die Methode anfällig für Störeinflüsse macht.

  • Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BFS) schreibt:
Gehirnaktivität, Schlaf und kognitive Leistungsfähigkeit
Mehrere Forschungsvorhaben an unterschiedlichen Gruppen von Versuchspersonen zeigten physiologische Wirkungen elektromagnetischer Felder auf das Schlaf-EEG. Diese bedeuteten aus Sicht der EEG-Fachleute jedoch keine Beeinträchtigung des Schlafs oder der Kognition. Unterschiede zwischen den einzelnen Versuchsgruppen, beispielsweise zwischen älteren und jüngeren Personen oder zwischen Männern und Frauen, müssen noch analysiert und statistisch belastbar ausgewertet werden.. [..] ..Wohlbefinden und kognitive Leistungsfähigkeit nicht beeinträchtigt Weder in experimentellen Studien an Testpersonen noch in epidemiologischen Untersuchungen konnte ein Zusammenhang zwischen hochfrequenten elektromagnetischen Feldern von Mobiltelefonen oder Basisstationen und Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder sonstigen allgemeinen gesundheitlichen Beschwerden nachgewiesen werden. Das Gedächtnis, die Reaktionsfähigkeit und weitere Aspekte der kognitiven Leistungsfähigkeit wurden nicht beeinflusst. Studien des BfS an jungen Nutzern von Handys und von Polizeifunk sowie an älteren Männern und Frauen zeigen, dass eine Exposition mit Mobiltelefonen die Gehirnaktivität (EEG) im Schlaf und im Wachzustand in geringfügigem Ausmaß beeinflussen kann, die Werte bleiben aber im normalen physiologischen Bereich. Dieser Effekt ist subjektiv nicht wahrnehmbar und spiegelt sich nicht im Verhalten, in der kognitiven Leistungsfähigkeit oder der Schlafqualität wider...
[29][30]
  • Die deutsche Strahlenschutzkommission SSK befasste sich mehrfach mit der Frage der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV). Insbesondere ging man der Frage der möglichen Beeinflussung des EEG beim Menschen ein (Zitat):
..Das Projekt B19 4[31] sollte klären, ob elektromagnetische Felder von Mobiltelefonen die Gehirnaktivität beeinflussen können. Im Gegensatz zur Abschirmung von Feldern wurde die Reaktion auf die zusätzliche Exposition untersucht. Insgesamt 30 gesunde männliche Probanden wurden mittels am Kopf befestigter Antennen einer wirklichen oder einer vorgetäuschten Exposition ausgesetzt, wobei sowohl GSM- als auch UMTS-Handysignale verwendet wurden. Am Tag wurden das Spontan-EEG, evozierte und ereigniskorrelierte EEG-Potentiale und kognitive Funktionen untersucht. Zusätzlich wurde das Schlaf-EEG ausgewertet. Von den insgesamt 361 untersuchten Parametern zeigten lediglich 5 (unter UMTS-Exposition) statistisch signifikante Veränderungen. Diese Anzahl ist geringer als die erwarteten 18 zufälligen Signifikanzen, die aufgrund des gewählten Signifikanzniveaus für paarweises Testen (p<0,05) zu erwarten wären. Durchweg zeigte sich ein signifikanter Einfluss der Tageszeit bei kognitiven Fähigkeiten, der weitaus ausgeprägter war als die unter Exposition sporadisch gefundenen Schwankungen. Im Rahmen dieser sehr sorgfältig durchgeführten Studie konnten die teilweise in der Literatur berichteten positiven Befunde nicht bestätigt werden..[..]..Insgesamt konnten durch die DMF-Studien bisherige Berichte über eine gesundheitsrelevante Beeinflussung der Schlafqualität, eine Beeinträchtigung kognitiver Fähigkeiten oder von Veränderungen im EEG durch Mobilfunkfelder nicht bestätigt werden; für eine abschließende Beurteilung der DMF-Projekte zu diesem Themenkreis ist jedoch das Vorliegen der noch ausstehenden Forschungsarbeiten erforderlich. [32]
  • Das deutsche Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) 2007:
..Aufgrund der vorliegenden Studien kann eine mögliche Beeinflussung des Wach- EEGs durch EMF von Mobiltelefonen nicht ausgeschlossen werden. Zwei von den drei Arbeiten zu auditiv evozierten EEG- Potentialen zeigten einen möglichen Einfluss von EMF von Mobiltelefonen. Die Untersuchungsergebnisse zu visuell evozierten Potentialen und sonstigen durchgeführten Tests zur Gehirnaktivität sind widersprüchlich.
In Bezug auf die Schlafstudie weisen die Ergebnisse auf die Wichtigkeit hin, die Rohdaten der EEG- Registrierungen für weitere Auswertungen verfügbar zu haben, da die berichteten subtilen Effekte aus den software- generierten Schlafparametern nicht ableitbar sind. Ob Elektrosensibilität im Sinne einer kausalen Beziehung zu elektromagnetischen Feldern besteht, ist nach wie vor nicht belegt. Es zeigte sich jedoch, dass die Strategie zur Rekrutierung der Probanden einen Einfluss auf das Untersuchungsergebnis hat..
[33]
  • Die ETH Zürch schreibt 2019:
..EEG: Mehrfach belegt ist der Einfluss von hochfrequenter Strahlung auf die Hirnströme, v. a. das Schlaf-EEG. Dabei handelt es sich um physiologische Effekte. Eine gesundheitlich negative Wirkung, z. B. auf die subjektive Schlafqualität, ist nicht nachgewiesen. Die Befunde sind eher uneinheitlich, und ein Wirkmechanismus ist unbekannt..[34]

Literatur

Weblinks

Quellennachweise

  1. Elmar Wienecke, "Mikronährstoffe: Meilensteine der Gesundheitsmedizin", Meyer & Meyer, 2021
  2. http://www.joern.de/Gabrielwie.htm
  3. https://gabrielachipsy.wordpress.com (mittlerweile offline)
  4. Harry Roos: pdf-Dokument "2018 Gabriel -Tech 1"
    Quelle: NHK Institut für integrative Naturheilkunde, Militärstrasse 90, CH-8004 Zürich
    https://www.nhk.ch/campus/Schulinformationen/Symposium/Symposium-2018/Handouts---Pr%C3%A4sentation/Roos_2018-04-06_HR_DW_Vortrag_NHK_Schweiz.pdf
  5. Quintessence Naturprodukte GmbH & Co. KG, Wolfegger Str. 6, D-88267 Vogt
    Fon: 0 75 29 - 973 730 Fax: 0 75 29 - 973 740
    Quintessence Naturprodukte GmbH & Co.KG wird vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin: Quintessence Verwaltungs GmbH, AG Ulm, HRB 552614; diese wird vertreten durch: Geschäftsführer: Gregor Wilz und Udo Massong Registergericht: Amtsgericht Ulm HRA 551544
  6. http://wiso.zdf.de/ZDFde/inhalt/12/0,1872,3990476,00.html?dr=1 (nicht mehr verfügbar)
  7. http://web.archive.org/web/20060114075324/http://www.ndrtv.de:80/ratgebertechnik/data/20040418.pdf
  8. Gabriel-Tech GmbH, Am Stegskreuz 8, DE-65719 Hofheim am Taunus
    GABRIEL DEUTSCHLAND LTD, Suite F 1st Floor, New City Chambers 36 Wood Street, Wakefield West Yorkshire WF1 2HB, Great Britain Companies House: Cardiff, Great Britain. Director: Martin Kronisch
    Gabriel Deutschland LTD, Im Buchenkamp 13, D-31319 Sehnde
  9. ROM Elektronik GmbH, Am Grund 13, DE 86489 Deisenhausen
  10. Geophysikalische Forschungsgruppe e.V., Thomas Schreier, Drieschweg 9, D-53604 Bad Honnef
    www.gfgev.com
  11. Gunter_Rothe_GFG-eV.jpg
  12. Gabriel-Tech Swiss GmbH, Esslenstrasse 3, CH-8280 Kreuzlingen
    Telefon +41 71 6668383
    Geschäftsleitung: Andres Werner Hefel, Tobias Martin Schmitt
    Zweck der Gesellschaft ist die Erbringung jeglicher Dienstleistungen im Bereich der Gabriel-Objekt-Beratung wie Messung, Analyse, Visualisierung und Beratung in Bezug auf das Erdmagnetfeld, elektrische und magnetische Felder, elektromagnetische Wellen sowie gemeinsame Wechselwirkungen (EMI-Potenzial). Zudem bezweckt die Gesellschaft den Vertrieb der Gabriel-Technologie sowie weiteren Geschäften jeglicher Art, ausgenommen erlaubnispflichtigen.
  13. https://www.nhk.ch/campus/Schulinformationen/Symposium/Symposium-2018/Handouts---Pr%C3%A4sentation/Roos_2018-04-06_HR_DW_Vortrag_NHK_Schweiz.pdf
  14. Diana Henz, Wolfgang I. Schöllhorn, Burkhard Poeggeler, "Mobile Phone Chips Reduce Increases in EEG Brain Activity Induced by Mobile Phone-Emitted Electromagnetic Fields", ORIGINAL RESEARCH article Front. Neurosci., 04 April 2018, https://doi.org/10.3389/fnins.2018.00190
  15. https://www.medizin-transparent.at/waveex/
  16. Dimitris J. Panagopoulos, George P. Chrousos, Shielding methods and products against man-made Electromagnetic Fields: Protection versus risk. Science of The Total Environment, Volume 667. 2019
  17. Zeit Online: Fake-Zeitschriften: "Die drucken alles gegen Geld". 26. Juli 2018
  18. https://de.wikipedia.org/wiki/Frontiers_Journal_Series
  19. https://arc.rtl.de/videos/kopfschmerzen-im-auto-daran-kann-es-liegen-5a091e9da2ea505d2a428800.html
  20. E-Smog Car Bericht RTL, Dirk Osada: Elektrosmog im Auto?
    In jedem neuen Mittelklassemodell sind mehr als 20 Elektronik-Steuergeräte verteilt, die über CAN-Bus, LINBus, bis zu 4 km Kabel oder andere fahrzeugspezifische Systeme miteinander kommunizieren. Zusätzlich freut sich der Fahrer über Annehmlichkeiten wie Zentralverriegelung, Radio, Telefon, WLan, Sitzheizung, elektrische Fensterheber, Spiegel- und Sitz- Memory, Navigationssysteme, etc.
    All das verursacht E-Smog im Auto.
    Wir sorgen für:
    Ein geschütztes Feld frei von ESmog-Belastungen im Fahrzeug. Mehr Vitalität von Fahrer und Mitfahrenden.
    Verbesserte Konzentrationsfähigkeit.
    Erhöhte Sicherheit beim Autofahren durch Optimierung des Energiefeldes.
    Adapter: Schutz gegen elektrische und elektromagnetische Störeinflüsse.
    Video: https://vimeo.com/247930368
  21. PRO ENERGETIC Wittmann GmbH & Co KG, Werkstraße 10, A-8580 Köflach, Tel: +43 3144 / 71011, Fax: +43 3144 / 71011-50
    https://www.mc-living.at/single-product.php?cat=50&pid=PE24000
  22. https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1230
  23. Elektrosmog im Kraftfahrzeug
    Belastungen im Kraftahrzeug DE, Gabriel-Tech GmbH, 8.1.2019
    https://www.youtube.com/watch?v=zdXz4p5YKgw
  24. GABRIEL DEUTSCHLAND LTD, Suite F 1st Floor, New City Chambers 36 Wood Street, Wakefield West Yorkshire WF1 2HB, Great Britain
    Companies House: Cardiff, Great Britain. Director: Martin Kronisch
  25. Gabriel Deutschland LTD, Im Buchenkamp 13, D-31319 Sehnde
  26. Energy Concept GmbH, Vor dem Berge 18, D-31319 Sehnde
    Geschäftsführung: Wilbert Kronisch
  27. Institut für Baubiologie + Ökologie (IBN) GmbH, Holzham 25, D-83115 Neubeuern
  28. http://www.prospekte.gabriel-technologie.de/DEFlyA4_GOB.pdf
  29. https://www.bfs.de/DE/themen/emf/kompetenzzentrum/forschung/mobilfunk/mobilfunk_node.html
  30. http://doris.bfs.de/jspui/handle/urn:nbn:de:0221-2019013117414
  31. Danker-Hopfe, H., Dorn, H., Sauter, C., Bahr, A., Bolz, Th.: Untersuchungen an Probanden unter Exposition mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern von Mobiltelefonen
  32. https://www.ssk.de/SharedDocs/Beratungsergebnisse_PDF/2008/Mobilfunk_Forschungsprogramm.pdf?__blob=publicationFile
  33. Norbert Leitgeb: „Untersuchung der Schlafqualität bei elektrosensiblen Anwohnern von Basisstationen unter häuslichen Bedingungen“, Institut für Krankenhaustechnik, Inffeldgasse 18, A-8018 Graz
  34. https://www.emf.ethz.ch/fileadmin/redaktion/public/downloads/3_angebot/wissensvermittlung/mm_pk_zeitungsartikel/T2_5G_Gesundheit__P_.pdf