Scientologe Wilhelm Mohorn beim Werbesender Bewusst TV von Jo Conrad (Okt. 2017)

Wilhelm Mohorn (geb. 25. November 1954, Wien) ist ein österreichischer Erfinder, Unternehmer, Autor und Scientologe[1] und steht dem Verein ÖVR vor. Mohorn bezeichnet sich selbst als Erfinder, Naturforscher und Firmengründer. Seine Ehefrau Caroline Mohorn ist Präsidentin der Scientology Mission Wien und des angebundenen Celebrity Centre Vienna.

Mohorn ist der Firmengründer (1985) von Aquapol, einem Unternehmen, das sich der Mauertrockenlegung ohne Verbrauch von Energie mit einem gleichnamigen Scharlatanerieprodukt widmet.

Kurzbiographie

Nach eigenen Angaben ist Mohorn studierter Maschinenbauer. Verrostete Musikinstrumente in seinem Keller sollen den Hobbypercussionisten Mohorn später dazu veranlasst haben, sich der Erforschung alternativer Energieformen bzw. den Konzepten einer Freien Energie und Methoden der Mauertrockenlegung zuzuwenden, heisst es weiter anekdotisch auf Mohorns Webseiten.

1985 gründete er im Alleingang die Firma Aquapol, die eine energielose Mauertrocknung durch Aufstellung der Aquapol-Geräte verspricht.

Seit November 2010 hat Mohorn den Scientology-Grad "Operiendender Thetan IV", den ersten Kurs "ROUTE TO INFINITY COURSE" absolvierte er im Juni 2004.[2] Mohorns Ehefrau Caroline Mohorn ist Präsidentin der "Scientology Mission Wien".[3] In der Scientology-Publikation "Impact" von 2006 ist Mohorn als "Patron Meritorious" aufgeführt. Diesen Titel erhält, wer mindestens 100.000 Dollar an Scientology gespendet hat. In der Schweiz wird das Aquapol-System von der Firma "Delphin Bürkli & Partner" vertrieben, die im Besitz von Scientologen ist.

Auszeichnungen

Obwohl das Mohornsche Aquapol-System weder wissenschaftlich plausibel ist, bislang jeglicher wissenschaftlicher Nachweis zu den Behauptungen fehlt und in Gerichtsurteilen den Aquapol-Anbietern unbelegte Behauptungen untersagt wurden, erhielt Mohorn mehrere Auszeichnungen für das Aquapol-System. Nach seinen eigenen Angaben soll er folgende Preise erhalten haben:

  • 1993 Architekturpreis (Prag)
  • 1995 Ehrenpreis des Wissenschaftsministeriums (Österreich)
  • 1995 Verleihung der Kaplan-Medaille an Ing. W. Mohorn (Österreich)
  • 1995 Innovationsurkunde (Land Niederösterreich)
  • 1997 Bronze-Medaille bei IENA (Internationale Ausstellung "Ideen-Erfindungen-Neuheiten")
  • 2001 Goldmedaille auf der IENA 2001 für die innovative, multifunktionale Raumenergietechnologie zur Gebäudetrockenlegung sowie Bodenbe- und -entfeuchtung
  • 2006 Ehrung vom Österreichen Erfinderverband für 20jährige Mitgliedschaft[4]

Patent

  • WO1994020702 A2. Gerät zum Transport von Feuchte oder Salzen, Erfinder: Wilhelm Mohorn.

Zitate

  • Zum Thema Raumenergie: Albert Einstein hat 1913 diese natürliche Energieform (damals Äther genannt) mit der Einführung seiner Relativitätstheorie einfach abgeschaffen (sic!). 1920 revidierte er seinen verherenden (sic!) Irrtum, jedoch die wissenschaftliche Gemeinde unterschlug bis heute diese so wichtige Richtigstellung. Die Jugend hat das Recht auf umfassende ordentliche Ausbildung, damit sie effizient die Zukunft kreieren und Umweltprobleme besser lösen kann.
    Siehe dazu: [1]
  • Seitdem ich mich mit der Radiästhesie (Lehre der Strahlenempfindung) beschäftigte, wurde mir immer mehr bewußt, daß der Menschheit wertvolles Wissen scheinbar absichtlich vorenthalten wird. Sogenannte "Kritiker" ignorierten ständig zahlreiche Untersuchungen wie z.B. die von Freiherr von Pohl/Vilsviburg, Käthe Bachler/Salzburg, die eindeutig nachwiesen, daß die sogenannten "Erdstrahlen" krank machen können aber zumindest den Gesundheitszustand verschlechtern.[5]

Werke

  • Wilhelm Mohorn: Raumenergie - Das decodierte Rätsel, Silberschnur Verlag, 2016

Weblinks


Quellennachweise