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Gerhard Wisnewski (geb. 1959, Krumbach) ist ein deutscher Journalist, Schriftsteller und Filmautor aus München. Er macht vor allem durch das Verbreiten von Verschwörungstheorien auf sich aufmerksam:

  • Die RAF ist eine Erfindung der Geheimdienste
  • Die Mondlandung war eine Fälschung
  • Der Anschlag auf das World Trade Center (9/11) wurde von den USA inszeniert
  • Der Klimawandel findet gar nicht statt
  • Der betrunkene Politiker Jörg Haider konnte eigentlich keinen Unfall verursacht haben. Wisnewski verfasste zum Unfalltod von Haider ein im Kopp Verlag verlegtes Werk mit dem Titel "Jörg Haider – Unfalltod, Mord oder Attentat?". Darin macht Wisnewski aus dem rechten bisexuellen Politiker ein Attentatsopfer durch Geheimdienste. Dem Leser kommt daher der Gedanke es könne der Mossad gewesen sein. Der Realität des zu schnell gefahrenen, betrunkenen und in Fahrt SMS sendenden "Law&Order" Haider, der aus einer Schwulenbar abfuhr, versucht der Autor entgegen zu arbeiten indem er ihn zu einer Art Märtyrer stilisiert. Die Kopp-Verlagsankündigung zum Buch fördert die Verschwörungstheorien von Wisnewski zusätzlich: Haider ist in dem Moment gestorben, wo er auf dem Weg war, bundespolitisch wieder mehr Macht zu erringen. Das dürfte den Tätern nicht gefallen haben..
  • Das Erdbeben von L'Aquila (Italien 2009) sei dadurch entstanden, dass von der Forschungsanalage CERN wahrscheinlich "Neutrinostrahlen" gen L'Aquila geschossen worden seien.

Das passende Umfeld für seinen Unsinn findet er z.B. auf dem Regentreff oder auf muslimischen Websites.

Die Wochenzeitschrift Der Spiegel und andere Kritiker werfen Wisnewski vor, er habe in seinem Buch und Film zum 11. September eine Aussage des Interviewpartners Ernie Stull manipuliert.[1] Der WDR kündigte daraufhin ihm und seinem Koautor Willy Brunner die Zusammenarbeit auf.[2]

2008 äußerte sich Wisnewski im Kopp Verlag zu den Todesumständen des österreichischen Rechtsaußenpolitikers Jörg Haider.[3] Nach seiner Meinung hätte der mit 1,8 Promille betrunkene Haider gar keinen Unfall, in der von der Polizei ermittelten Form, haben können.

Weblinks

Quellennachweise

  1. DER SPIEGEL 37/2003; WTC und der Umgang mit Quellen (aus: IDGR), 6. Oktober 2004
  2. Ein Film über den 11.9. und seine Folgen auf heise online, 26. Oktober 2003
  3. http://info.kopp-verlag.de/news/beobachtungen-am-unfallort-von-joerg-h.html