lichtfastendes Kind

Lichtfasten oder Lichtnahrung ist eine hypothetische Ernährungsweise für angeblich Eingeweihte, die auf esoterischen Grundannahmen einer Inedia (engl. Begriff zur Nahrungslosigkeit) beruht und bislang den Tod mehrerer Menschen bedingt hat, die an das Lichtfasten geglaubt haben. Eine alternative Bezeichnung, die jedoch mehr im englischen Sprachraum geläufig ist, ist der Breatharianismus. Das Lichtfasten ist als eine der Umsetzungen der verschiedenen Formen einer so genannten Lichtarbeit anzusehen.

Eine Sonderform des Lichtfastens ist das gefährliche Sonnenschauen / Sungazing, bei der die Anwender über lange Zeit (bis zu einer Stunde) bei geöffneten Augen in das Sonnenlicht schauen sollen, um sich vom Sonnenlicht zu "ernähren".

Einer der Ersten, die ein Fasten mit "Licht" in Zusammenhang brachten, war der italienische Hungerkünstler Giovanni Succi, der sich um die Jahrhundertwende 1900 als "Mann des Lichts" bezeichnete und sich aus Einnahmen seiner Hungervorführungen finanzierte. Bei einer seiner Hungerdemonstrationen konnte er in einem Hotel beim Essen eines Beefsteaks überrascht werden.[1]

Allgemeines

 
Methode Sungazing

Anhänger des Lichtfastens glauben, ohne herkömmliche, chemisch gebundene Energieträger in fester oder flüssiger Nahrung auskommen zu können. Sie sind der Meinung, sich von "Licht" ernähren zu können. Dabei meinen sie aber mit Licht nicht das, was üblicherweise unter Licht verstanden wird, also ein bestimmtes Spektrum elektromagnetischer Strahlung von der Sonne oder einer anderen Lichtquelle. Was genau das Licht stattdessen sein soll, bleibt mangels genauer Erklärungen unklar und widersprüchlich. Anhänger des Lichtfastens sprechen von einer "Lebensenergie aus dem Kosmos" namens Prana, die das gesamte Universum als "universelle Energieform" durchwirke und nutzbar sei. Andere Bezeichnungen sind Chi, Ki, Qi, Lichtnahrung, Skalarpotential, Äther, Orgon, Reiki oder die von der Homöopathie her bereits bekannte Lebenskraft (Vis vitae/Vis vitalis). Manche dieser Begriffe werden jedoch in anderem Zusammenhang auch anders verstanden, so dass schnell Missverständnisse bei Außenstehenden entstehen. Bei einigen Lichtfastenden kann davon ausgegangen werden, dass sie an einer Form von Ess-Störung leiden oder litten.

Befürworter des Lichtfastens unterlassen es nicht, angeblich erzielbare Vorteile des Lichtfastens anzuführen und werden dabei durchaus zynisch:

  • Kostenersparnis
  • Optimale Versorgung des "feststofflichen" Körpers durch Licht
  • Zeitersparnis, da man nicht mehr zeitraubend Nahrung zubereiten muss
  • Vorteile für die eigene Gesundheit, da als schädlich angesehene Substanzen nicht mehr aufgenommen werden
  • Beitrag gegen den Welthunger

Lichtfastenbefürworter und Anbieter von kostenpflichtigen Seminaren und "Lichtfastenbegleitungen" beziehen sich häufig auf ein 21tägiges Einführungsritual des Fastens (Lichtnahrungsprozess) mit einem 7tägigen Beginn ohne Trinkwasser. Bereits um die Jahrhundertwende 1900 führte der deutsche Hungerkünstler und Bühnenhungerer Wilhelm Bode unter dem Künstlernamen "Riccardo Sacco" 21tägige Fastendemonstrationen gegen ein Eintrittsgeld als ein "absichtliches, ausdauerndes, absolutes Hungern unter Controlle, durch volle 21 Tage" vor.

Bekannte Anhänger des Lichtfastens sind die Australierin Jasmuheen alias Ellen Greve, der Deutsche Rico Kolodzey, der Schweizer Anthroposoph und Chemiker Michael Werner, der für ein anthroposophisches Pharmaunternehmen tätig ist und eine Rita Schneider-Krallinger. Ein weiterer Anhänger der Lichtnahrungserfindung ist der Basler Privatdozent Dr. med. Jakob Bösch, der das Vorwort zu einem Buch über das Lichtfasten schrieb.[2] Im Vorwort ist zu lesen: "Ich selbst habe beinahe meinen Chefarzt-Posten verloren, nachdem bekannt wurde, dass ich den 21-Tage-Prozess durchgemacht und darüber geschrieben hatte (Jasmuheen 1998) [...]" und weiter: "Während der ersten sieben Tage, also auch unter Flüssigkeitsverzicht und infolge des verminderten Schlafbedarfs tanzte ich meistens morgens zwischen vier und sechs Uhr ein bis zwei Stunden intensiv und voller Freude". Bösch glaubt auch: "für traditionell ausgebildete Naturwissenschaftler sind Fälle länger dauernder Nahrungslosigkeit und insbesondere das Fehlen von Flüssigkeitszufuhr auch heute noch ein Ärgernis und eine Provokation" und behauptet, dass das "hoch interessante Phänomen bisher nicht weiter erforscht wurde", was anhand der umfangreichen Literatur zur wissenschaftlichen Bionergetik und Physiologie des Menschen eine verwunderliche Aussage ist. Den Unterschied zwischen heterotrophen[3] und autotrophen[4] Lebewesen scheint Bösch nicht zu kennen, denn: "schon seit der Entdeckung der Photosynthese ist uns bekannt, dass mit Sonnenlicht aus CO2 und H2O Stärke, das heißt feste Materie beziehungsweise Nahrung hergestellt werden kann". Als ob wir Menschen also grün wären vor lauter Chlorophyll. Vermeidbare "einige wenige Todesfälle" von Lichtfastern werden von ihm auf eine Stufe mit Risiko-Sportlern gestellt, als ob esoterische Fastenexperimente ein Sport seien. Ein sinnloser, mitunter tödlicher Sport. Noch verwunderlicher wird es, wenn er schreibt: "Dabei wird uns von modernen Biophysikern bestätigt, dass beim Menschen sowieso drei Viertel der Energiezu- und -abfuhr über elektromagnetische Strahlung geschieht und dass die Energieversorgung über die Nahrung in diesem Sinne quantitativ eine eher untergeordnete Rolle spielt."

Hierbei scheint er sich auf den Esoteriker Ulrich Warnke von der Universität Saarbrücken zu beziehen, der behauptet, dass drei Viertel des Energieumsatzes eines Menschen mittels elektromagnetischer Strahlung geschehe, wodurch der Anteil der festen Nahrung quantitativ nur mit einem Viertel zu Buche schlage.[5][6] Warnke ist ansonsten für Werke wie Die geheime Macht der Psyche. Quantenphilosophie. Die Renaissance der Urmedizin, Bienen, Vögel und Menschen: Die Zerstörung der Natur durch "Elektrosmog" oder Gehirn-Magie bekannt geworden. Warnke trat auch zusammen mit Konstantin Meyl 2002 als Referent für das Thema Heilungen durch Skalarwellen bei der Dachorganisation der deutschen Geistheiler, Gesellschaft für Energetische und Informationsmedizin (DGEIM) auf.[7] Entsprechende Produkte zur "Steigerung des Wohlbefindens" durch "elektromagnetische Kräfte" und "Licht" bietet die Firma BionMed seines Sohnes an.

Als Hauspostille der Lichtenszene gilt der Lichtfokus aus dem Elraanis Verlag in Seeon.

Die Kieler Ernährungswissenschaftlerin Petra Schulze-Lohmann der DGE erklärte 2005 zum Lichtfasten: "Der Wissenschaft verpflichtet" – so lautet der Leitspruch der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Ein Motor braucht Treibstoff, und unser Körper braucht Nahrung, damit wir richtig funktionieren. Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette und Zucker. Verzichtet man auf bestimmte Nährstoffe, kommt es zu Mangelerscheinungen, die ernsthafte, teilweise sogar tödliche Folgen haben können. Darüber hinaus hält uns eine gesunde Ernährung fit und hilft Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes vorzubeugen. Daher warnt die Kieler Ernährungswissenschaftlerin eindringlich davor, die Lichtnahrung auszuprobieren."[8]

Betrügereien um angebliche Nahrungslosigkeit

Heutige bekennende und praktizierende Breatharianer konnten mehrfach dabei beobachtet werden, wie sie heimlich aßen. Unter anderem passierte dies dem Amerikaner Wiley Brooks, der behauptete seit 30 Jahren nichts mehr gegessen zu haben. 1983 wurde er jedoch dabei beobachtet, wie er heimlich nachts aus einem Fenster stieg, um sich in einem Fastfoodrestaurant seven-eleven unbemerkt Süßigkeiten und Hot-Dogs zu kaufen. Auch die Australierin Ellen Greve (alias Jasmuheen) konnte mehrmals dabei beobachtet werden, wie sie herkömmliche Nahrung aß. In einem Fall beobachtete ein Journalist, wie ihr in einem Flughafenrestaurant ein (offenbar für sie bestimmtes) Essen serviert wurde. Als sie den Journalisten erkannte, wies sie das Essen als angeblich nicht bestellt zurück. Während einer kontrollierten Nulldiät, die für das australische Fernsehen organisiert wurde, kam es zu einem Schwächeanfall von Frau Greve. Der Hungerversuch musste aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen werden.

Indische angebliche Nahrungslose ließen sich mehrfach in Indischen Kliniken auf ihre Fähigkeiten testen. Allerdings gestatteten die jeweiligen "Überprüfungen" entweder unkontrollierten Kontakt zu Besuchern oder die Probanden wurden nur tagsüber überwacht und konnten zu Hause übernachten. Entsprechende Überprüfungsberichte haben daher keinen wissenschaftlichen Wert.

Der Deutsche Rico Kolodzey stritt sich mit dem amerikanischen Zauberer James Randi um einen von Randi ausgelobten Preis von 1 Mio US-Dollar für "paranormale Fähigkeiten" und verzichtete 2006 letzendlich darauf, von Randi getestet zu werden, um den Preis kassieren zu können. Es konnte keine Einigung über die Testbedingungen erzielt werden.

Auch die angebliche Nahrungslosigkeit des anthroposophischen Michael Werner wurde 2008 durch eine Schweizer Expertengruppe als Humbug entlarvt. Der angebliche Lichtesser verlor unter kontrollierten Bedingungen in zehn Tagen 2,6 kg Gewicht und seine Blutwerte zeigten einen Stoffwechselzustand des steigenden Hungerns an.[9]

Fakten zum absoluten Fasten / Nulldiät

 
Magersüchtige

Ein gesunder erwachsener Mensch übersteht 21 Tage der Nahrungslosigkeit, erst recht wenn dabei, wie beim Saftfasten, in meist unbekannter Menge kalorienhaltige Fruchtsäfte getrunken werden. Nach Aussagen von Experten kann ein gesunder Erwachsener bei ausreichender Wasserzufuhr etwa 50-80 Tage der Nahrungslosigkeit überstehen. Bei adipösen Menschen kann sich dieser Zeitraum auch weiter verlängern. Aus Beobachtungen an Hungerstreikenden (Bobby Sands - IRA) ist bekannt, dass diese nach 50 bis 60 Tagen der Nahrungslosigkeit am Hungertod verstarben. Der völlige Entzug von Trinkwasser kann bei niedrigen Temperaturen von gesunden Erwachsenen maximal etwa 10 Tage überlebt werden.

Nahrungslosigkeit und der lebensnotwendige Kohlenstoff

 
unfreiwillig Hungernde

Pro Minute atmet der Mensch 5 Liter Luft ein und aus. Pro Tag atmet er dadurch etwa 1 kg CO2 aus. Der darin enthaltene Kohlenstoff wiegt 270 Gramm. Dafür nimmt er zwingend Sauerstoff auf. Bei Nahrungslosigkeit verliert ein Mensch pro Tag also 270 Gramm Kohlenstoff, den er auch nicht durch die Atmung oder andere Vorgänge aufnehmen kann. Im Monat sind das dann etwa 8 Kilogramm Kohlenstoff und in einem ganzen Jahr 98 Kilogramm, was mehr ist, als das übliche menschliche Körpergewicht. Die CO2-Konzentration in der Einatmungsluft liegt bei nur 0,03%, was gegenüber der Konzentration in der Ausatmungsluft (4%) vernachlässigbar wenig ist (Verhältnis 0,7%). Das Einatmen von Kohlenstoff zum Überleben ist also nicht möglich. Der Kohlenstoff muss über die Ernährung (oder Infusionen) zugeführt werden, weil die Bilanz sonst negativ ist. Bei völliger Nahrungslosigkeit verliert ein Mensch analog zur negativen Kohlenstoffbilanz auch täglich Wasser durch (temperaturabhängige) Hautverdunstung und über seine Ausscheidungen. Die Folge der Nahrungslosigkeit ist jedem Falle eine messbare Gewichtsreduktion. Ein Konstanthalten des Körpergewichts ist nur mit Wasser und/oder Nahrungsaufnahme möglich. Ein dauerhaftes Überleben ohne Zufuhr von Wasser und geeigneter Nahrung ist daher nicht möglich und wurde bislang nie nachgewiesen.

Wasserbilanz

Über die persperatio insensibilis verliert der Mensch (temperaturabhängig) täglich etwa 800 ml Wasser über Haut und ausgeatmeten Wasserdampf, andererseits bilden sich etwa 300 ml Wasser durch Oxidationsprozesse. Die Bilanz ist also negativ. Wasser muss daher über Getränke oder Nahrung aufgenommen werden.

Lichtnahrungsprozess nach Jasmuheen (LNP)

Der so genannte "Lichtnahrungsprozess" der Esoterikerin Jasmuheen ist eine dreiwöchige esoterische Fastenübung, die in drei Phasen untergliedert ist. In der ersten Woche soll weder gegessen noch getrunken werden. Wenn bis zum vierten Tag die Regeln eingehalten werden, soll sich am vierten Tag der Körper dann auf eine "aus dem Äther kommende Lichtnahrung" umstellen. Ab der zweiten "Heilungswoche" darf in unbegrenzter Menge getrunken werden, es wird sogar emphohlen mindestens 1,5 Liter täglich zu trinken. Die Art der Getränke ist nicht festgelegt, bei Fruchtsäften (die bekanntlich hochkalorisch sein können) solle eine Verdünnung bis maximal 25% eingehalten werden. In der dritten "Woche der Kräftigung" wird die Verdünnung auf 40 Prozent erhöht. Über den gesamten 21 tägigen Zeitraum soll viel geschlafen werden und körperlich Betätigung und fernsehen reduziert werden.

Todesfälle durch Lichtfasten

Mehrere Menschen sind weltweit an den Folgen des Lichtfasten gestorben, da sie die Angaben der Befürworter wörtlich genommen haben.

  • Der Münchner Lichtfaster Timo Degen fiel im März 1997 am zwölften Hungertag ins Koma , stürzt nach seinem Erwachen und erliegt seinen Kopfverletzungen.[10]
  • Die 49-jährige Engländerin Verity Linn verstarb im September 1999 in der Wildnis Schottlands an Unterkühlung und Austrocknung während einer Fastenphase. Neben ihrer Leiche fand man das Buch Jasmuheen: Lichtnahrung sowie ein Tagebuch. Der letzte Tagebucheintrag vermerkte den "7. Tag" einer Periode der Nahrungslosigkeit.
  • Die 59-jährige Australierin Lani Morris erlitt einen Hirnschlag mit Lähmungen und Nierenversagen, während sie den so genannten "Lichtnahrungsprozess" nach Jasmuheen unter Aufsicht durchführte. Ein australisches Gericht in Brisbane verurteilte Anfang 2000 ihre beiden so genannten "Prozessbegleiter" Jim und Eugenia Pesnak wegen Totschlags zu 6 bis 7 Jahren Haft.[11]

Lichtnahrung und Anthroposophie

Die esoterische Vorstellung einer tatsächlich nährenden "Lichtnahrung" ist Thema auch in der Anthroposophie. Mehrere aktive Anthroposophen behaupten, ohne herkömmliche, chemisch gebundene Energie zu leben und verweisen dabei auf Licht bzw eine Lichtnahrung. Zu nennen sind hier beispielsweise Michael Werner und Judith von Halle. Belege für ihre Behauptungen existieren jedoch nicht, eine medizinische Untersuchung bei Werner ergab keinen Hinweis für eine derartige Behauptung, sondern im Gegenteil für eine herkömmliche Fastenperiode. In anthroposophischen Kreisen stiessen die Werke und Vorträge von Werner und von Halle auf Interesse, teilweise aber auch auf Ablehnung. Von Halle gelang es sogar, einen Vortrag im "großen Saal" des Quasi-Heiligtums Goetheanum zu halten. Auch die Medizin-Sektion am Dornacher Goetheanum beschäftigte sich mit dem Thema und gab eine Stellungnahme heraus.[12] Darin stellen die Autoren eine weit hergeholte Hypothese auf, nach der eine naturwissenschaftliche Erklärung für Lichtnahrung nur über Modelle einer neuen Physik möglich sei, bei der eine Informationsübertragung auf subatomarer Ebene über Strings oder andere Schwingungsmuster stattfinde, die in "Materie" umgewandelt werde, unter Berufung auf Carlos Rubbia und Albert Einstein. Die sehr viel naheliegendere Erklärung über einen Betrug (immerhin bei fast allen modernen angeblichen Nahrungslosen zu beobachten), Geltungsdrang oder eine nicht selbst akzeptierte Esstörung wird nicht erörtert. Zu verlockend erscheint das esoterische Konzept. Die Medsektion des Goetheanum beruft sich aber auch auf Rudolf Steiner selbst, den Erfinder des anthroposophischen Landbaus. Michael Werner und Anthroposoph Thomas Stöckli verweisen auf ein Steiner-Wort von 1923, in dem dieser sich auf die Nahrungsaufnahme von Kartoffeln bezog. Nach Steiner solle es nicht darum gehen ..die Kartoffel aufzunehmen, sondern darum, dass sie in unserem Körper etwas anregt. Und indem wir die Kartoffel wieder aus dem Körper hinaustreiben, kommt uns aus dem Äther – nicht aus dem festen Stoff – dasjenige entgegen, was uns aufbaut. Was wir essen, essen wir bloß, damit wir eine Anregung haben.[13] Steiner bezeichnete auch Materie als "verdichtetes Licht": Es gibt ein Grundwesen unseres materiellen Erdenseins, von dem alles Materielle nur durch Verdichtung zustande gekommen ist. Und auf die Frage: Was ist das für eine Grundmaterie unseres Erdendaseins? antwortet die Geisteswissenschaft: Jede Materie auf der Erde ist kondensiertes Licht! Es gibt nichts im materiellen Dasein, was etwas anderes wäre als in irgendeiner Form verdichtetes Licht. (...) Insofern der Mensch ein materielles Wesen ist, ist er aus Licht gewoben.

Literatur

  • Vandereycken, Walter: Hungerkünstler, Fastenwunder, Magersucht : eine Kulturgeschichte der Essstörungen. Dt. Taschenbuch-Verl., 1992. ISBN: 3423115246
  • Heusser P, Wolf U, Vonwiller HM, Messerli N, Laederach-Hofmann K., Nutrition with 'light and water'? In strict isolation for 10 days without food - a critical case study, Forsch Komplementmed. 2008 Aug;15(4):203-9. Epub 2008 Aug 15.
  • Frommel D, Gautier M, Questiaux E, Schwarzenberg L. Voluntary total fasting: a challenge for the medical community, Lancet. 1984 Jun 30;1(8392):1451-2.

Siehe auch

Weblinks

Quellennachweise

  1. http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?TabID=3946&Alias=wzo&lexikon=Essen&letter=E&cob=5127
  2. Michael Werner, Thomas Stöckli, Jakob Bösch. Leben durch Lichtnahrung: Der Erfahrungsbericht eines Wissenschaftlers. Verlag: AT Verlag April 2005, ISBN-10: 3038002291 ISBN-13: 978-3038002291
  3. http://de.wikipedia.org/wiki/Heterotrophie
  4. http://de.wikipedia.org/wiki/Autotrophie
  5. Ulrich Warnke: Der archaische Zivilisationsmensch III: Gehirn Magie. Der Zauber unserer Gefühlswelt; Popular Academic Verlag, Saarbrücken (1997)
  6. Artikel Wie Lichtenergie beim Menschen zu Zellenergie wird. Biona Report 8, p123-134 (1996)
  7. http://www.downloadlounge.de/Fachseminar.htm
  8. Quelle: NDR-Schaubude-Aktuell, Fr. 20.05.05 21.15 Uhr
  9. http://www.bazonline.ch/panorama/vermischtes/Studie-entlarvt-Schweizer-Lichtesser/story/10205690
  10. http://www.focus.de/politik/deutschland/spiritismus-licht-luft-und-leichen_aid_180136.html
  11. http://www.rickross.com/reference/breat/breat17.html
  12. http://www.medsektion-goetheanum.org/files/pdf/lichtnahrung_stellungnahm_312.pdf
  13. Steiner R: GA350, 18.7.1923