Minus-Ionen

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Minusionen-Armbänder für Sportler

Minus-Ionen (Minus Ionen, Minusionen) ist eine bei Esoterik-Händlern gebräuchliche Bezeichnung für negativ geladene Atome und Moleküle (Anionen), denen ein positiver Einfluss auf die Gesundheit zugeschrieben wird, vor allem auch im Gegensatz zu angeblich schädlichen positiv geladenen Ionen. Auch wenn es oft nicht ausdrücklich erwähnt wird, werden unter Ionen fast immer solche verstanden, die in der Luft enthalten sind oder der Luft beigemengt werden (siehe dazu: Artikel zur Luftionisation).

Es werden Armbänder, Armbanduhren, Halsketten, aber auch Hundehalsbänder angeboten, von denen beleglos behauptet wird, dass sie negative Ionen abgeben würden, was dem Träger gesundheitliche Vorteile bringe. Insbesondere sollen die Schmuckstücke höhere Leistungen beim Sport ermöglichen. Geworben wird mit unsinnigen scheinwissenschaftlichen Erklärungen, z.B.

In einem aufwändigen Prozess wurden in das Trägermaterial karbonisiertes Titan (Titan hat die Eigenschaft, die bioelektrischen Ströme durch Ionisierung zu regulieren), Turmalin (dient als Minus-Ionen-Quelle) und Keramik (ist in Pulverform beigemengt, um dem Band Formbeständigkeit und Langlebigkeit zu geben) eingearbeitet.

Oder

Die natürliche Wirkung der HipTitan BH+ Armbänder beruht auf vier bemerkenswerten und wertvollen bioenergetischen Eigenschaften: Im Abgeben von negativen Ionen (Anionen), wie sie z B. im Wald oder bei Wasserfällen feststellbar sind. (Bei Labormessungen wurde eine garantierte Abgabe von 1200 negativen Ionen pro ccm festgestellt). Ionen sind elektrisch geladene Teilchen. (Griech. "ionos") ⋅ Im Erzeugen eines feinen elektrischen Stroms von 0,06 mA – einer Qualität, mit der auch unser Nervensystem arbeitet. (Über die Synapsen werden die Ionenströme direkt von einer Nervenzelle in die benachbarte Zelle übermittelt und das rasend schnell.) Über die Nervenbahnen läuft dann die Reizweiterleitung z. B. an die Muskulatur (An- bzw. Entspannung). ⋅ Ferninfrarot Strahlung (FIR) oder auch Tiefenwärmestrahlung genannt. Die Reflexionswärme dringt tief in den Körper ein, wodurch die sog. Vitalstrahlen die Blutzirkulation und den Zellstoffwechsel anregen. (Materialmessungen im Labor ergaben eine permanente Wärme-Rückstrahlkraft von min. 92,5%) ⋅ Je drei kraftvolle ergänzende Magnete à 0,06 Tesla Stärke, die auf Bio-Nord gepolt sind.

Oder

Die HipTitan SportLine Ionen (Anionen) Armbänder und Halsketten bestehen aus einem sehr hochwertigen, hautfreundlichen, antiallergischen keramischen Silikon, mit extrem hohen Anteilen von Turmalin, Titan, Germanium (Ge32) und geheimen Wirkstoffen. Durch diese wird der sogenannte Thermalquellen-Effekt erzeugt.

Der Ursprung der Mode liegt in Asien und wurde möglicherweise durch die japanische Elektroindustrie inspiriert, die in den 1990er Jahren begann, Haartrockner, aber auch andere Haushaltsgeräte damit zu bewerben, dass sie negative Ionen an die Umgebungsluft abgeben würden. Im Gegensatz zu den Armbändern ist in einem "Ionen-Föhn", wie sie heute von vielen Herstellern angeboten werden, allerdings tatsächlich eine Vorrichtung eingebaut, die in den Luftstrom negativ geladene Teilchen abgibt. Die Haare sollen dadurch beim Trocknen weniger stark elektrisiert werden und "besser frisierbar" sein.

Siehe auch