Joytopia

Aus Psiram
Wechseln zu: Navigation, Suche

Joytopia ist ein als Firma Joytopia Akademie und Medienproduktion implementiertes Freiwirtschaftsprojekt mit eigener Währung (Dank oder FREE, seit 2011 Gradido). Die Firma ist im Besitz einer Margret Baier, Ehefrau des Joytopia-Erfinders Bernd Hückstädt aus Künzelsau. Das Joytopia-Modell verspricht als utopistische Staatsform Armut, Arbeitslosigkeit, Umweltverschmutzung, Staatsverschuldung und Inflation verhindern zu können.[1] Inzwischen versucht Hückstädt sein Konzept auch unter dem Namen Gradido. Das Kunstwort stehe für Gratitude (Dankbarkeit), Dignity (Würde) und Donation (Spende, Schenkung).

Hückstädt will Joytopia nach der Lektüre des inzwischen wegen Volksverhetzung verbotenen Buchs Geheimgesellschaften von Jan Udo Holey in einer Art von Erweckungserlebnis gegründet haben [2]

Joytopia ist Mitglied im Neue Impulse Treff und für Joytopia wird insbesondere in der Kent-Depesche von Michael Hinz Werbung gemacht. Joytopia ist aber ebenfalls Internetmarktplatz und Drehpunkt für Anlagegeschäfte mit herkömmlicher Währung.

Es existieren Beziehungen zu einer ecoplanet-ag mit Sitz in Österreich und einem MZE Wirtschaftsnetzwerk (MZE Future LiveConcept Ltd.). Bei der im Impressum als Hauptsitz angegebenen Adresse handelt es sich um die einer Firma zur Gründung von Briefkastenfirmen, die ihre Adresse Gründern zur Verfügung stellt. Geschäftsführer der ecoplanet-ag ist der Scientologe Erwin Annau, der in der Vergangenheit für die Scientology-Firma TradeNet tätig war. Die ecoplanet-ag gab Vorzugsaktien an interessierte Investoren aus. Als Zweck wurde die "Ausstattung der ecoplanet-ag mit dem erforderlichen Grundkapital und mit Eigenkapital zur Realisierung eines Umwelttechnologiezentrums Schloss Schwarzenau mit Technologien auf dem Gebiet des Umweltschutzes, der Agrarwirtschaft im Einklang mit der Natur und der alternativen Gesundheitspflege" genannt. Die Einzahlung des Aktienkaufpreises sollte über die Firma MZE erfolgen. Die ecoplanet-ag vertrieb auch MLM-mäßig Produkte. MZE-Gründer Erwin Kiefer tauchte als Berater für das innerdeutsche Pseudostaatsgründungsprojekt Fürstentum Germania auf.

Es gibt auch eine Anzahl von Joytopia-Regionalgruppen. Welche davon noch aktiv sind, ist nicht bekannt.

Das Freiwirtschaftsmodell Joytopia

Joytopia-Scheck

Das Joytopia-Modell enthält Elemente eines Tauschrings und einer Regionalwährung. Versprochen wird jedem Mitglied ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1.000 "Dank" (so heißt die Währung in dem System) und dem Staat ein Grundeinkommen von 1.000 Dank pro Einwohner. Hinzu kommt ein Ausgleichs- und Umweltschutzfonds. Aus „verkaufen und bezahlen” wird mit Joytopia „schenken und beDANKen”.

Das Modell soll sämtliche Steuern abschaffen. Dafür hat das Geld eine Halbwertszeit von nur einem Jahr. Das bedeutet, man verliert monatlich etwa 5,6% seines Geldbesitzes.

Quellennachweise

  1. Zitat Hückstädt: Joytopia ist ein Staat auf dem fiktiven Planeten Freegaia, auf dem alle Bewohner in weltweitem Wohlstand leben. Der Name setzt sich zusammen aus dem englischen Wort Joy = Freude und dem Begriff Utopia. Er bedeutet also sinngemäß “Utopie der Freude”. Freegaia beinhaltet das englische Wort free = frei und Gaia, den Namen von Mutter Erde.
  2. Zitat Hückstädt: Eines Tages empfahl mir ein Freund ein Buch, das sich mit dem Thema “Geheimgesellschaften” beschäftigte. Nach der Lektüre dieses Buches fiel ich in ein schwarzes Loch. Ich fühlte mich total ohnmächtig und hilflos. Als ich später erfuhr, daß das Buch verboten wurde, und es Razzien in esoterischen Buchhandlungen gab. Und als in einer der bekanntesten deutschen esoterischen Zeitschriften gegen das Buch und den Autoren gehetzt wurde nach dem Motto “Warum ist der Autor noch nicht schon längst hinter Gittern”?, wurden mir zwei Dinge klar: 1. Wenn mein Leben irgendeinen Sinn haben soll, dann will ich JETZT etwas tun. 2. Kampf ist nicht der richtige Weg. Ich werde einen Weg in Liebe und Freude finden.