Eierschalen-Paradoxon

Aus Psiram
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Laut Behauptungen aus diversen esoterischen Kreisen sollen Hühner über die Nahrung zuwenig Kalk aufnehmen, um damit die kalkhaltigen Schalen von Eiern produzieren zu können, eine Behauptung die man als das Hühnerschalen Paradoxon bezeichnen könnte. Die Behauptungen gipfeln zuweilen darin auf Bais irrtümlichen Annahmen die Existenz so genannter Transmutationen in biologischen Systemen wie dem des Huhns zu behaupten. Die Wissenschaft sei zudem nicht in der Lage so einfache Fragestellungen wie die nach der Herkunft des Hühnerschalencalziums beantworten zu können. Daher seien wissenschaftlichen Angaben im Bereiche der Biologie generell zu mistrauen, und allen möglichen pseudowissenschaftlichen Vermutungen zumindest gleichzustellen.

Derartige Behauptungen finden sich aktuell zum Beispiel im NET-Journal[1], oder auch in Vermutungen des Überlinger Heilpraktikers Andreas Schulz[2]. Einer der Verbreiter des Hühnerschalen-Paradoxons war in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhundert Corentin Louis Kervran, der damit seine Transmutationshypothese plausibel machen wollte.

Ähnlich fehlerhafte Behauptungen wurden in der Vergangenheit auch zu Hummeln aufgestellt. So hätten angeblich Hummeln aus Sicht von Physikern und Flugzeugbauern ein zu geringe Flügelfläche um überhaupt fliegen zu können, eine Behauptung die als Hummel Paradoxon ursprünglich auf einen uralten Studentenulk zurückgeht, der jedoch regelmässig im Internet die Runde macht und als eine Art Beweis für eine realitätsferne und fehlerbehaftete Physik herhalten muss.

Bei eingehender Betrachtung derartiger Behauptungen ergibt sich, dass diese sich häufig einzig auf verschiedene Spekulationen und Untersuchungen aus dem Zeitraum vom 17. bis 19. Jahrhundert beziehen.