Bernd Kröplin

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PM-Artikel

Bernd Kröplin (geb. 1944 in Schleswig) ist ein deutscher Bauingenieur, Erfinder, Parapsychologe und derzeit ordentlicher Professor an der Fakultät für Luft- und Raumfahrt der Universität Stuttgart. Kröplin trat mit verschiedenen Luftschiffanwendungen und einem umstrittenen Wassertestverfahren (subtile Trockenbildmethode nach Kröplin) an die Öffentlichkeit.

Kröplin machte auch mit einer eigenen esoterisch-parapsychologischen Wassertropfenanalyse auf sich aufmerksam, die nach seiner Vorstellung unter einem Lichtmikroskop eine postulierte Beziehung zwischen Experimentator und Wassertropfen zeigen soll und sich zum Nachweis elektromagnetischer Strahlung von Mobiltelefonen eignen soll. Eine wissenschaftliche Anerkennung blieb der Köplin-Methode genauso versagt wie eine eingehendere Beachtung, fand aber Beachtung im PM-Magazin und im Natur und Kosmos Heft.

In eigenen Veröffentlichungen zu seinem Testverfahren sind esoterische Erklärungsversuche zu beobachten. So formuliert er als Quintessenz seiner Forschung, dass sich materielle Anordnungen in Flüssigkeiten […] durch geistige und emotionale Prozesse beeinflussen lassen.

Luftschiff-Anwendungen

Kröplin verfolgte lange Zeit die Idee fliegende Luftschiff-Plattformen als Sendestation für die Mobilfunkkommunikation zu nutzen. Kröplin war Vorstandsmitglied der mitlerweile gescheiterten Cargolifter AG.

Subtile Trockenbildmethode nach Kröplin

Seit 1999 erforschen die Bio-Synergetikerin Minnie Hein und Kröplin die Körblinsche subtile Trockenbildmethode. Bei der Wassertropfenanalyse nach Kröplin werden Wassertropfen getrocknet und dabei entstehende bleibend sichtbare Strukturen unter einem Lichtmikrokop im Dunkelfeld betrachtet und ausgewertet. Die beobachteten ästhetisch ansprechenden Strukturen, so seine These, verändern sich auf charakteristische Weise, je nachdem, welche Person die Flüssigkeit auf den Objektträger tropft, und in welcher Verfassung die jeweilige Person gewesen sei. Der eingetrocknete Wassertropfen erzeuge, quasi wie ein Spiegel, ein Bild des Experimentators“, behauptet Kröplin. Welcher Mechanismus diesem Phänomen zu Grunde liegen soll, gibt Kröplin selbst nicht an.

Nach Angaben von Kröplin habe er sich für seine Methode von der Stuttgarter Künstlerin Ruth Kübler inspirieren lassen. Entsprechend liess daher Kröplin auch selbstkritisch offen, ob Tropfenbilder nicht auch „mehr Kunst als Wissenschaft“ seien.

Nach Kröplin würden die Wassertropfentrocknungsstrukturen in Abhängigkeit zu anwesenden elektromagnetischen Feldern unterschiedlich aussehen und seien [[..]]kein Zufall[..]. Nach Einwirkungen von statischen Magnetfeldern und Mobilfunkfeldern zeigten die Mikroskopbilder nach Kröplin deutlich erkennbare, in der Vielfalt aber verarmte Strukturen. [..]Das Wasser hat behalten, was mit ihm passiert ist [..] auch nachdem man das Handy weggenommen hat.[..] Das Stuttgarter Wissenschaftsministerium war daraufhin bereit, dem Bauingenieur für seine parapsychologischen Forschungen auf diesem Gebiet knapp 300000 Euro zu bewilligen. Kröplin fertigte in seinem Institut Rückstände tausender getrockneter Tropfen von Wasser aus der Stuttgarter Leitung, aus Heilquellen, Speichel, Blut und Urin von Hunderten Testpersonen. Unter dem Mikroskop offenbarten sich charakteristische Strukturen, die höchst ästhetisch aussahen. Doch ihre Reproduktion erwies sich als schwierig. Sie differierten nicht nur von Experimentator zu Experimentator, sondern auch von Tag zu Tag. Analoge Probleme sind auch von anthroposophischen Nachweisverfahren der Bildschaffenden Methoden der Anthroposophie bekannt. Kröplins Methode ähnelt in der Tat der Tropfbildmethode nach Theodor Schwenk, dem kapillar-dynamischen Bluttest nach Kaelin, dem Auras-Blank-Blutausstrichtest und der Rationalen Bildekraftuntersuchung.

Zitate

  • Kröplin: Wenn ich Gedächtnis laut Brockhaus definiere als eine Fähigkeit Informationen aufzunehmen, über einen längeren Zeitraum zu speichern und dann wiederzugeben, dann könnte man von einem Gedächtnis des Wassers sprechen

Literatur

  • Kröplin Bernd: Buch «Welt im Tropfen»
  • Die Zeit, Artikel in Ausgabe Nr. 49/2003 [1]
  • P.M. Magazin - Welt des Wissens, Ausgabe Juli 2005, Seiten 45 - 54
  • P.M. Magazin - Welt des Wissens, Ausgabe Juni 2008, Seite 20
  • Der Tagesspiegel, Berlin, 2.2.2004.
  • Natur und Kosmos (München), Titel: Das Gedächtnis des Wassers - H2O speichert Informationen. August 2003

Weblinks

Quellennachweise