Detlef Nolde (bis zu einem Namenswechsel 1996 Detlef Cholewa) ist ein Querfront-Aktivist aus Berlin.

Aktivitäten als Rechtsextremist und Verurteilung

Nolde wurde nach einigen anderen Gewalttaten wegen seiner Beteiligung am Totschlag an zwei Nazikameraden zu einer Haftstrafe von 2 1/2 Jahren verurteilt. Dabei nahm ihm das Gericht ab, dass er nicht damit rechnete, dass der mit ihm verurteilte Lutz Schillock zustechen würde und verurteilte ihn daher nur wegen gefährlicher Körperverletzung.[1] Während der Haft wendete er sich angeblich von der Neonaziszene ab. Nach seiner Entlassung engagierte er sich allerdings weiter in diversen rechtsextremen Organisationen (z.B. Republikaner, DVU) und vertritt auch weiter antisemitischen Verschwörungstheorien.[2]

Engagement für Pseudomedizin und Verschwörungstheorien

Als Laien-Kritiker der wissenschaftlichen Medizin äußerte sich Nolde als Anhänger der Germanischen Neuen Medizin (GNM) von Ryke Geerd Hamer. So machte er sich über ein Opfer der GNM geradezu lustig:

Michaela Jakubczyk verstarb an den Folgen des vollen Programms der schulmedizinischen Krebs"therapie", wie TAUSENDE ANDERE tagtäglich mit ihr. Wie bei diesen stand am Ende auch, um die "Nebenwirkungen" der Folter-"Therapie" zu dämpfen, das Schmerzmittel, häufig Morphium - der Tod.

Michaela Jakubczyk ist eines der vielen Opfer der unfähigen und mörderischen, aber "offiziell anerkannten" und für die Pharma-Monopole höchstprofitablen Chemo-Folter-"Therapie" geworden. Durch Strahlen wurden sie zudem schwer geschädigt.
[3][4][5]

Nolde verbreitete in seinem Internetblog die Verschwörungstheorie, dass das verheerende Erdbeben von Haiti im Jahre 2010 durch eine US-amerikanische "Erdbebenwaffe" verursacht worden sei, die bei dieser Gelegenheit von der amerikanischen Marine "getestet" worden sei.[6] (zu weiteren Verschwörungstheorien um dieses Erbeben siehe: Verschwörungstheorien zum Erdbeben auf Haiti 2010)

Weblinks

Quellennachweise