Rossaint-Frequenz-Resonator

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Der Rossaint-Frequenz-Resonator (RFR) ist eine pseudomedizinische Erfindung aus dem Bereich der "bioenergetischen" Bioresonanz des Aachener Zahnarztes und Heilpraktikers Alexander Rossaint (geb. 25. Februar 1945) zur zahnärztlichen PhysioEnergetik (ZPE) (siehe auch Physioenergetik). Der Rossaint Frequenz-Resonantor soll sich zur "Medikamententestung" im zahnärztlichen und allgemein im medizinischen Bereich eignen und sei "erfolgreich" an verschiedenen Universitäten "vorgestellt" worden, heißt es. Mit dem RFR in Verbindung mit "barocker bzw. individuell getesteter Musik" könne man auch eine "Harmonisierung der Aura bzw. zentraler Gehirnstrukturen bei Elektrosmog" erreichen.

Bezüge werden zur Regulations-Diagnostik nach Dietrich Klinghardt, zur Kinesiologie (Muskeltest nach Goodheart), zur Elektroakupunktur nach Voll, der Skalarwellenhypothese nach Konstantin Meyl, den Biophotonen nach Popp (der Akupunkturpunkt-Biophotonen-Testung (ABT) nach Matt Van Benschoten), dem Omura-Test, der hermetischen Philosophie und der Aurikulomedizin hergestellt. Es finden sich Elemente pseudowissenschaftlicher Physikvorstellungen neben mittelalterlichen Konzepten eines Paracelsus, chinesischer Akupunktur und indischen Veda-Gedanken.

RFR

Der Rossaint Frequenz-Resonator wird von Rossaint zu den Produkten der so genannten Informationsmedizin gezählt und benutzt den in diesem Bereich beliebten Begriff Frequenz. Die Konstruktion des RFR soll nach Erkenntnissen der Akupunkturpunkt-Biophotonen-Forschung erfolgt sein. Ein naturwissenschaftlicher "Erklärungsnotstand" zum Funktionsprinzip müsse zugestanden werden, was aber eine Folge des "zu engen rein kausalanalytisch ausgerichteten Weltbildes der Naturwissenschaft" sei. Hinter allem sollte vielmehr ein "holistische[s] Welt- und damit Menschenbild" stehen, für dessen Verständnis aber eine "höhere, göttliche Sicht nach Armin Risi unentbehrlich" sei.

Das RFR soll eine kontaktlose Medikamententestung als subjektive "Resonanzdiagnostik" ermöglichen. Bei "Resonanz" zwischen Mittel und Patient sei das Mittel geeignet. Ein angenommenes "elektromagnetisches Feld" von Medikamenten wechselwirke über eine gewisse Entfernung mit einem "elektromagnetischen Feld" des Untersuchten und könne Resonanzen zeigen. Nach Rossaint führe jedoch das Anbringen einer dünnen Aluminiumfolie auf der Stirn des Untersuchten dazu, dass ein derartiger "Informationstransfer" abbreche, dies zeigten "Untersuchungen einer so genannten "Akupunkturpunkt-Biophotonenforschung (ABF) durch Omura und Van Benschoten" sowie ein "Indigo-Filter". Bestimmte "photoelektrische Signale" im Infrarotbereich zwischen 780 und 1000 nm seien hier entscheidend. Rossaint wertet dies als Beweis, dass hier nicht "elektromagnetische", sondern auf wundersame Weise fotoelektrische Phänomene vorlägen, die als "Hirnwellen" aufträten.

Der Therapeut müsse sich beim RFR-Test "leer" machen, um sich bei wachem Bewusstsein in die "Leere des Raums", sprich den Akasha-Bereich zu begeben, der ein angeblich aus der Quantenphysik bekannter "Vakuum-Äther" oder "Geistraum" sei, der dem morphischen Feld nach Sheldrake entspreche.

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