BfeD

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Norbert Steinbach

Der Bund für echte Demokratie e.V. (BfeD) ist ein rechtsextremer Verein, der verschiedene antisemitische Verschwörungstheorien im Internet verbreitete. Gegründet wurde der Verein von einem Norbert Steinbach, der ihn aktuell auch leitet. Vereinssprecher war bis 2012 der Bodybuilder Alexander Müller (26. März 1960, Berlin - 27. September 2014, Hambühren) aus Hannover[1], der selbst nicht nur BfeD-Sprecher war, sondern auch Gründer und Vorsitzender des „Zentralrats der Deutschen“ (ZdD) mit Sitz in Hannover. Nach acht Jahren der Aktivität beendete der Betreiber am 12. November 2008 seine Internetaktivitäten, weil (Zitat) "eine Gefängnisstrafe von 9 Monaten verhängt wurde".[2]

Methoden

Der BfeD verbreitete seine rechtsextremen und rassistischen Pamphlete über eigene Webseiten, die außerhalb Deutschlands betrieben werden. Außerdem wird Spam in Internet-Gästebüchern hinterlassen und durch youtube-Filme verbreitet.

Verschwörungstheorien

Der Verein vertritt typische rechtsradikale Verschwörungstheorien, etwa die der Leugnung des Holocausts und die Leugnung der Existenz der Bundesrepublik Deutschland. Eine für den BfeD spezifische Verschwörungstheorie rankt sich um den Unfalltod der BfeD-Aktivistin Martina Pflock am 2. November 2004. Des Weiteren werden allgemeine Verschwörungstheorien wie HAARP oder Chemtrail verbreitet. Die Webseite chemtrails-info.de von Werner Altnickel distanzierte sich ausdrücklich vom BfeD.[3]

Kontakte und Quellen

Der BfeD unterhält auch Kontakte zu Kommissarischen Reichsregierungen. Steinbach verweist in öffentlichen Briefen des Weiteren auf William Cooper und den rechtsextremen Autor Jan van Helsing.

Norbert Steinbach

Steinbachs absurder Nachbarstreit um EMV

Mitte 2005 wurden Steinbachs Webseiten auf den Index für jugendgefährdende Medien gesetzt. Er hatte darauf die berüchtigten Fälschungen Protokolle der Weisen von Zion veröffentlicht. Steinbach bekam mehrfach mit der Justiz zu tun, die ihn schließlich Anfang 2006 psychiatrisch begutachten lassen wollte. Doch er witterte "Juden-Psychiater" am Werk und entzog sich der Untersuchung durch die Flucht. Am 8. März 2006 wurde ein Haftbefehl gegen ihn erlassen. Es gelang ihm unterzutauchen, bis er am 24. Februar 2007 in einem Gasthof in Frielendorf festgenommen wurde. Steinbach glaubt, dass Nachbarn ihn mit Mikrowellen schädigen wollen und engagiert sich daher gegen den so genannten Elektrosmog.

Im November 2008 wurde Steinbach wegen Volksverhetzung, Beleidigung und Verwendung von Nazi-Symbolen zu neun Monaten Haft verurteilt. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt, mit der Bedingung, all seine Webseiten zu löschen. Als Verteidiger trat ein Rechtsradikaler auf, dem schon im Februar 2008 rechtsgültig die Zulassung für den Anwaltsberuf entzogen worden war.[4]

Steinbach ist offenbar enttäuscht über diesen Artikel:

Hier die Version über den BfeD und den BfeD-Gründer Norbert Steinbach der Esowatch-Juden, die bisher 8427 mal per 26.06.2011 aufgerufen wurde und stets im oberen Bereich der jüdisch zensierten Suchmaschine Google.de in Deutschland zu finden ist. Und beachten Sie, wie die 10 Monate der Bestrahlung mit der versteckten Schornsteinantenne (Bild anklicken und rundsenden) weggelogen, bzw. lächerlich gemacht werden, woran zu erkennen ist, daß Esowatch & Konsorten von den StaatsSchutz-, Mossad- und (seit 1995 israelischen) "DEUTSCHE" TELEKOM-Abteilungen des Judentums finanziert werden, die letzteren haben übrigens 2 Tage lang die Sendeanlage 2003 in Vellmar demontiert:
ttp://www.psiram.com/ge/index.php?title=BfeD
So einfach können Sie ihr eigenes WIKI zur Volksaufklärung auf ihrem eigenen Webspace in Dänemark, Schweden, oder Rußland erstellen. Hier sehen Sie das BfedWiki, welches in Schweden bei dem Provider www.one.com unter der Domain www.bfed.se/wiki/ zu Testzwecken eingerichtet wurde. Nach dem Fall der BRD-Judenrepublik GmbH erfolgt die Freischaltung!

(Anm.: Psiram hieß damals noch Esowatch)

Adresse

Bund für echte Demokratie e.V.
Telefon: (0561) 82020277
Spohrstraße 9
34246 Vellmar

Weblinks

Quellennachweise

  1. http://www.psychiatrie.se/wb/gb.php
  2. Webseite bfed.de, Version vom 17. November 2008
  3. http://www.chemtrails-info.de/chemtrails/bfed-mail-040907.htm
  4. Antisemitismus: Judenhetze im Internet. Frankfurter Rundschau, 7. November 2008