Rebatest

Psychosomatische Energetik ® ist der markenrechtlich geschützte Name eines eigentümlichen Verfahrens der Alternativmedizin das seit 1996 auf den Arzt und Esoteriker Reimar Banis aus Hergiswil (CH) zurückgeht und das auch seine Ehefrau Ulrike Banis in Bregenz (A) einsetzt. Banis spricht dabei von seiner Methode als eine energiemedizinische Methode. Laut Banis würden auch andere Therapeuten seine Methode anwenden, eine Angabe zur Verbreitung fehlt jedoch. Eng verbunden mit dem Verfahren ist auch ein eigenes Bioresonanzgerätes mit dem Namen Rebatest (REBA), das von der Firma Rubimed hergestellt wird (2800,- Euro) und in Zusammenarbeit mit dem Erfinder Dieter Jossner entwickelt wurde [1]. Die Abkürzung "Reba" setzt sich zusammen aus den jeweiligen ersten Buchstaben von Reimar Banis.

Das Verfahren will Banis an sich selbst bzw seinen Familienmitgliedern erkannt und erprobt haben. Wissenschaftliche Veröffentlichungen zu diesem Verfahren sind nicht bekannt. Seine Methode wird durch eigene Bücher und Webseiten verbreitet und wurde insbesondere seit einer werbenden Fernsehsendung mit Jürgen Fliege im September 2002 bekannt. Weitere Beachtung fand die Methode auch in der esoterischen Esotera.

Um zertifizierter Energietherapeut zu werden, ist laut Rubimed-Angaben eine 7-tägige kostenpflichtige Ausbildung notwendig.

Lehre der psychosomatischen Energetik nach Banis

Nach Banis gebe es 28 sogenannte emotionale Konflikte (auch von ihm als seelische Energieblockaden benannt), die er als Ursache für psychosomatische Gesundheitsstörungen und Verhaltensstörungen benennt. Alle 28 Konflikte seinen in Chakren - Gruppen bestimmten Körperregion zuordenbar. Diese Konflikte seien in der Aura des Menschen sichtbar und mit seinem Rebatest energetisch nachweisbar (siehe auch: Auraphotographie). Durchschnittlich fänden sich nach Banis 3 bis 5 Konflikte pro Person. Mit Hilfe seiner psychosomatischen Energetik sei ein Therapeut in der Lage postulierte Ladungen der vier feinstofflichen Energie-Ebenen zu messen, was Banis auch als energetischen Blutdruck bezeichnet. Die Ladungen seien Ausdruck der angenommenen feinstofflichen Energie des Menschen.

Therapeutisch seien die angeführten Konflikte mit Hilfe einer Konfliktheilung heilbar die sich über einen Monat bis hin zu 24 Monaten hinziehe und in 80% erfolgreich sei. Zusätzlich zur Banis'schen Konfliktlösung werden auch homöopathische Mittel zur Löschung der Konflikte eingesetzt.

PSE und Krebs

Laut Banis würden die meisten seiner Krebspatienten erniedrigte Vital- und Emotionalwerte seiner Methode aufweisen. Ein gestörtes feinstoffliches System sei seiner Meinung nach eine der Mitursachen für Krebs. Zitat: ..Bei Kindern und jüngeren Erwachsenen haben eher die Gene die Überhand, später die Umwelt und das gestörte feinstoffliche System. Krebs entsteht also aus unserer Sicht auf multifunktionelle Weise, und dabei spielt ein geschwächtes feinstoffliches Energiesystem eine bislang noch wenig beachtete Schlüsselrolle... Als weitere Ursachen für Krebs nimmt Banis auch Erdstrahlbelastungen sowie sehr große seelische Konflikte an. Als Beleg für seine Hypothese der radiästhetischen Krebsentstehung führt Banis unbekannte Rutengänger an. ..Wir haben in der Praxis die Erfahrung gemacht, dass ein guter Energietester mit einer speziellen homöopathischen Testampulle (Geovita®) sehr zuverlässig eine Erdstrahlbelastung feststellen kann.... Abschirmversuche von sog. Erdstrahlen wären kontraproduktiv. Andererseits werden die aus der akademischen Medizin her bekannten Risikofaktoren akzeptiert, aber zugleich werden uralte seelische Verletzungen angeführt, die den späteren Patienten dazu trieben unbewusst sich selbst zu schaden.

Nach Banis würden besonders große Konflikte als „Zentralkonflikt” im Bereich des Primärtumors zu finden sein.

Seine Konfliktheilung wäre auch in der Lage nicht nur die Lebensqualität zu bessern, sondern auch bei nicht so weit fortgeschrittenen Tumoren zu erstaunlichen Besserungen zu führen.