Feinstofflichkeit: Unterschied zwischen den Versionen

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(Verwendung des Begriffs "Feinstofflichkeit")
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[[Jasmuheen]] (bürgerlicher Name: Ellen Greve) verbreitete die Meinung, dass sich Menschen mittels [[Lichtfasten]] von feinstofflicher Materie, die mit dem Sonnenlicht im Prana auf die Erde komme, ernähren könnten und so auf herkömmliche Nahrung verzichten könnten. Durch das Lichtfasten kam es zu einigen Todesfällen durch Verhungern.
 
[[Jasmuheen]] (bürgerlicher Name: Ellen Greve) verbreitete die Meinung, dass sich Menschen mittels [[Lichtfasten]] von feinstofflicher Materie, die mit dem Sonnenlicht im Prana auf die Erde komme, ernähren könnten und so auf herkömmliche Nahrung verzichten könnten. Durch das Lichtfasten kam es zu einigen Todesfällen durch Verhungern.
  
Auch der Pseudomedizin sind Vorstellungen über feinstoffliche Wirkungen verbreitet. In der der [[Homöopathie]] und der [[Bachblüten|Bachblüten-Therapie]] versucht man, die behaupteten Wirkmechanismen auf eine Art feinstofflich auf die Trägersubstanz übertragene Information ([[Wassergedächtnis]]) zu begründen. Bei der [[Klangschale|Klangschalenmassage]] sollen "feinstoffliche Blockaden" gelöst werden.
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Auch der Pseudomedizin sind Vorstellungen über feinstoffliche Wirkungen verbreitet. In der der [[Homöopathie]] und der [[Bachblüten|Bachblüten-Therapie]] versucht man, die behaupteten Wirkmechanismen auf eine Art feinstofflich auf die Trägersubstanz übertragene Information ([[Wassergedächtnis]]) zu begründen. Krankheiten werden damit erklärt, dass es Störungen im "feinstofflichen Gleichgewicht" oder eine "energetische Dysbalance" gäbe. Bei der [[Klangschale|Klangschalenmassage]] sollen "feinstoffliche Blockaden" gelöst werden.
  
 
==Weblinks==
 
==Weblinks==

Version vom 28. Juli 2010, 06:21 Uhr

Als Feinstofflichkeit wird in der Esoterik eine in der Wissenschaft unbekannte Eigenschaft der Materie bezeichnet, die sich in Unterschied zur sogenannten grobstofflichen Materie nicht messen und wiegen lässt, sondern nur durch übersinnliche Wahrnehmung erkennbar ist.

Herkunft des Konzeptes der Feinstofflichkeit

Unter dem Begriff "Feinstofflichkeit" existieren unterschiedliche Vorstellungen, die bis in die Antike zurückreichen und aus unterschiedlichen Kulturkreisen, vor allem den östlichen Religionen stammen. Das in der Esoterik gebräuchliche Konzept der Feinstofflichkeit wurde anknüpfend v.a. an hinduistische und platonische Vorstellungen in deren Vermittlung durch Autoren der Renaissance und der frühen Neuzeit aufgegriffen und in der Theosophie des 19. Jahrhunderts und später durch Rudolf Steiner in der Anthroposophie verankert, von wo es Eingang in esoterische Kreise fand. In der modernen Wissenschaft spielt das Konzept der Feinstofflichkeit keine Rolle.

Begrifftsbeschreibung

Das Feinstoffliche ist in der Esoterik in unterschiedliche Ebenen unterteilt, deren Feinstofflichkeit unterschiedlich stark ausgeprägt sein soll. Die einzelnen feinstofflicheren Ebenen werden auch als "höher" oder "subtiler", die weniger feinstofflichen Ebenen werden als "materieller" oder "dichter" bezeichnet. Die Abstufungen reichen hierbei von der physikalisch erfassbaren Welt bis hin zu Aura, Äther(-leib), Astralleib, Chakren und der Gedankenwelt.

Auch die Begriffe "Schwingungen" und "Energie" tauchen zur Beschreibung feinstofflicher Eigenschaften oftmals auf, wobei die Begriffe "Energie", "astral", "ätherisch" und "subtil" oft mehr oder weniger synonym verwendet verwendet werden, und nicht mit den in der Physik verwendeten naturwissenschaftlich definierten Begriffen identisch sind.

Verwendung des Begriffs "Feinstofflichkeit"

Feinstoffliche Phänomene sollen u. A. durch die von Semjon und Valentina Kirlian entwickelte Kirlianfotografie sichtbar gemacht werden, indem auf speziellen Fotos angeblich eine unterschiedlich gefärbte Aura zu sehen ist. Auch mit Hilfe der Radiästhesie oder Radionik sollen feinstoffliche Phänomene messbar sein.

Jasmuheen (bürgerlicher Name: Ellen Greve) verbreitete die Meinung, dass sich Menschen mittels Lichtfasten von feinstofflicher Materie, die mit dem Sonnenlicht im Prana auf die Erde komme, ernähren könnten und so auf herkömmliche Nahrung verzichten könnten. Durch das Lichtfasten kam es zu einigen Todesfällen durch Verhungern.

Auch der Pseudomedizin sind Vorstellungen über feinstoffliche Wirkungen verbreitet. In der der Homöopathie und der Bachblüten-Therapie versucht man, die behaupteten Wirkmechanismen auf eine Art feinstofflich auf die Trägersubstanz übertragene Information (Wassergedächtnis) zu begründen. Krankheiten werden damit erklärt, dass es Störungen im "feinstofflichen Gleichgewicht" oder eine "energetische Dysbalance" gäbe. Bei der Klangschalenmassage sollen "feinstoffliche Blockaden" gelöst werden.

Weblinks