Clemens G. Arvay: Unterschied zwischen den Versionen

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== Sachbücher und Rezeption ==
 
== Sachbücher und Rezeption ==
2011 veröffentlichte Arvay sein erstes Sachbuch über in Vergessenheit geratene [[Liste der Gemüse|Gemüsesorten]].<ref>{{Literatur |Titel=Oberösterreichische Nachrichten |Datum=2011-04-20 |Seiten=3}}</ref> Einer breiten Öffentlichkeit wurde der Autor durch sein zweites Buch unter dem Titel ''Der große Bio-Schmäh'' bekannt,<ref name=":0" /><ref>{{Literatur |Titel=Grüngewaschen |TitelErg=Ein neues Buch blickt hinter die Kulissen der Bio-Idylle |Sammelwerk=Profil |Datum=2012-01-30 |Seiten=73}}</ref> das es in wenigen Wochen auf die Bestsellerliste für Sachbücher des [[Hauptverband des österreichischen Buchhandels|Hauptverbands des österreichischen Buchhandels]] schaffte.<ref>{{Literatur |Autor=Karin Schuh |Titel=Der Hype um die Aufdeckerbücher |Sammelwerk=Die Presse |Datum=2012-02-05 |Seiten=35}}</ref> 2013 sprach sich Arvay in dem Buch ''Friss oder stirb'' dafür aus, den {{"|Machthunger der Lebensmittelkonzerne}} zugunsten regionaler, kleinstrukturierter Landwirtschaft einzudämmen.<ref>{{Literatur |Titel=„Nur die regionale, kleinstrukturierte Landwirtschaft ist krisensicher“ |Sammelwerk=Vorarlberger Nachrichten |Datum=2013-03-11}}</ref>  Im weiteren Verlauf seiner Autorentätigkeit beschäftigte sich Arvay wieder mit den Auswirkungen industrieller Landwirtschaft, in seinem 2014 publizierten Buch ''Hilfe, unser Essen wird normiert!'' vor allem mit der künstlichen Normierung von Lebensmitteln durch Politik und Wirtschaft sowie der Arbeitsweise großer Saatgutkonzerne.<ref name=":0">{{Internetquelle |url=https://derstandard.at/1395364883446/Hilfe-unser-Essen-wird-normiert |titel=Agrarbiologe warnt vor normiertem Essen |werk=Der Standard |datum=2014-04-16 |abruf=2018-06-19}}</ref>
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In ''Der Biophilia-Effekt'' (2015) und ''Das Biophilia-Training'' (2016) befasste sich Arvay mit Untersuchungen zur Heilkraft des Waldes  und erklärte, wie „Waldbaden“ wirkt.<ref>Waldspaziergang schlägt Wellness Kronen Zeitung, 2015-04-12 Seite 44</ref> Darin proklamierte er das {{"|beste Fitnessstudio der Welt}}.<ref>{{Literatur |Autor=Julia Pflig |Titel=Das beste Fitnessstudio der Welt |Sammelwerk=Kurier |Datum=2016-04-24 |Seiten=34}}</ref> Die Bücher wurden [[Bestseller]].<ref>{{Internetquelle |autor=Roland R. Ropers |url=http://www.epochtimes.de/gesundheit/ratgeber/heilung-aus-dem-wald-biophilia-effekt-stuermt-die-charts-a1280905.html |titel=Heilung aus dem Wald |titelerg=„Der Biophilia Effekt“ stürmt die Charts |datum=2015-11-01 |abruf=2017-04-04}}</ref><ref>{{Literatur |Titel=Top 10 Sachbuch aus der Amazon Bestseller-Liste |Sammelwerk=Berliner Morgenpost |Datum=2015-06-23 |Seiten=18}}</ref> Unter dem Titel ''Der Heilungscode der Natur'' widmete er sich erneut diesem Thema.<ref>{{Literatur |Autor=Claudia Richter |Titel=Hilfe aus dem Wald: Bäume als Medizin |Datum=2016-09-04 |Seiten=34}}</ref> Konkret setzte er sich mit den positiven Auswirkungen von Pflanzen und Tieren auf das menschliche [[Immunsystem]] auseinander.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.swr.de/swr1/bw/programm/leute/arvay-clemens-biologe/-/id=1895042/did=17838394/nid=1895042/1julljb/index.html |titel=Clemens Arvay, Biologe |werk=SWR1 Baden-Württemberg |datum=2016-08-12 |abruf=2017-04-04}}</ref> Ein weiteres Werk ist ''Biophilia in der Stadt'', das sich mit den Auswirkungen urbaner Naturflächen auf die Gesundheit von Stadtbewohnern auseinandersetzt.<ref>{{Internetquelle |autor=Sonja Saurugger |url=https://www.kleinezeitung.at/lebensart/gesundheit/5464997/Natur-in-der-Stadt_Knallharte-Betonflaechen-loesen-Stress-aus |titel=„Knallharte Betonflächen lösen chronischen Stress aus“ |werk= |hrsg=Kleine Zeitung |datum=2018-07-17 |abruf=2020-06-10}}</ref> Das Vorwort verfasste der Hirnforscher [[Gerald Hüther]].<ref>{{Internetquelle |url=http://d-nb.info/1144289718 |titel=Katalog der Deutschen Nationalbibliothek |abruf=2018-06-08}}</ref> Das darauffolgende Buch Arvays trägt den Titel ''Mit den Bäumen wachsen wir in den Himmel: Autistische Kinder mit der Heilkraft des Waldes fördern'' (2019).
  
Zum Thema Einführung von genetischen Impfstoffen gegen [[COVID-19]] veröffentlichte Arvay im April 2020 ein Video auf dem Portal [[Youtube]]. Dies nahm der Genetiker [[Wolfgang Nellen]] im Rahmen des Projekts [[Science Bridge]] zum Anlass, um exemplarisch Arvays Kompetenz zu Viren und Impfstoffen einem „Experten-Check“ zu unterziehen. Er stellte fest, dass Arvay im besten Fall ein „gutes Laienwissen“ habe. Arvay selbst sehe das nicht so und verweise auf seine Sachbücher.<ref>Wolfgang Nellen: [https://sciencebridge.net/uploads/akt-ver-attatchments/200522_Scharlatane_Experten.pdf Scharlatane und Experten] 15. Mai 2020. Abgerufen am 15. September 2020.</ref>
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Zum Thema Einführung von genetischen Impfstoffen gegen COVID-19 veröffentlichte Arvay im April 2020 ein Video auf dem Portal [[Youtube]]. Dies nahm der Genetiker Wolfgang Nellen im Rahmen des Projekts Science Bridge zum Anlass, um exemplarisch Arvays Kompetenz zu Viren und Impfstoffen einem „Experten-Check“ zu unterziehen. Er stellte fest, dass Arvay im besten Fall ein „gutes Laienwissen“ habe. Arvay selbst sehe das nicht so und verweise auf seine Sachbücher.<ref>Wolfgang Nellen: [https://sciencebridge.net/uploads/akt-ver-attatchments/200522_Scharlatane_Experten.pdf Scharlatane und Experten] 15. Mai 2020. Abgerufen am 15. September 2020.</ref>
  
 
== Veröffentlichungen ==
 
== Veröffentlichungen ==

Version vom 5. Oktober 2020, 12:24 Uhr


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Clemens G. Arvay (geb. 22. Juli 980]] in Graz) ist ein österreichischer Biologe, Pflanzenwissenschaftler und Sachbuchautor. Er bezeichnet sich als Gesundheitsökologe.

Leben

Clemens Arvay wurde 1980 in Graz geboren. Nach der Matura studierte Arvay zunächst Landschaftsökologie an der Universität Graz und erlangte den akademischen Grad Bakkalaureus der technischen Wissenschaften (Bakk. techn.). 2007 beendete er ein Masterstudium der Angewandten Pflanzenwissenschaften an der Universität für Bodenkultur Wien als Diplomingenieur (Dipl. Ing.). Seine Masterarbeit zum Thema Subsistenz in Österreich schrieb er am Institut für Gartenbau unter Karoline Jezik.[1] Anschließend arbeitete Arvay unter anderem als Qualitätsmanager für die Biomarke „Zurück zum Ursprung“ der Supermarktkette Hofer.[2] Danach wechselte er im Jahr 2011 kurzzeitig als Mitarbeiter zur österreichischen Umweltschutzorganisation Global 2000[3] und ist seit 2012 ausschließlich als freischaffender Sachbuchautor tätig.[4] Arvay ist Mitglied im Expertenrat des Forums Wissenschaft & Umwelt.[5]

Sachbücher und Rezeption

2011 veröffentlichte Arvay sein erstes Sachbuch über in Vergessenheit geratene Gemüsesorten.[6] Einer breiten Öffentlichkeit wurde der Autor durch sein zweites Buch unter dem Titel Der große Bio-Schmäh bekannt,[7][8] das es in wenigen Wochen auf die Bestsellerliste für Sachbücher des Hauptverbands des österreichischen Buchhandels schaffte.[9] 2013 sprach sich Arvay in dem Buch Friss oder stirb dafür aus, den Vorlage:" zugunsten regionaler, kleinstrukturierter Landwirtschaft einzudämmen.[10] Im weiteren Verlauf seiner Autorentätigkeit beschäftigte sich Arvay wieder mit den Auswirkungen industrieller Landwirtschaft, in seinem 2014 publizierten Buch Hilfe, unser Essen wird normiert! vor allem mit der künstlichen Normierung von Lebensmitteln durch Politik und Wirtschaft sowie der Arbeitsweise großer Saatgutkonzerne.[7]

In Der Biophilia-Effekt (2015) und Das Biophilia-Training (2016) befasste sich Arvay mit Untersuchungen zur Heilkraft des Waldes und erklärte, wie „Waldbaden“ wirkt.[11] Darin proklamierte er das Vorlage:".[12] Die Bücher wurden Bestseller.[13][14] Unter dem Titel Der Heilungscode der Natur widmete er sich erneut diesem Thema.[15] Konkret setzte er sich mit den positiven Auswirkungen von Pflanzen und Tieren auf das menschliche Immunsystem auseinander.[16] Ein weiteres Werk ist Biophilia in der Stadt, das sich mit den Auswirkungen urbaner Naturflächen auf die Gesundheit von Stadtbewohnern auseinandersetzt.[17] Das Vorwort verfasste der Hirnforscher Gerald Hüther.[18] Das darauffolgende Buch Arvays trägt den Titel Mit den Bäumen wachsen wir in den Himmel: Autistische Kinder mit der Heilkraft des Waldes fördern (2019).

Zum Thema Einführung von genetischen Impfstoffen gegen COVID-19 veröffentlichte Arvay im April 2020 ein Video auf dem Portal Youtube. Dies nahm der Genetiker Wolfgang Nellen im Rahmen des Projekts Science Bridge zum Anlass, um exemplarisch Arvays Kompetenz zu Viren und Impfstoffen einem „Experten-Check“ zu unterziehen. Er stellte fest, dass Arvay im besten Fall ein „gutes Laienwissen“ habe. Arvay selbst sehe das nicht so und verweise auf seine Sachbücher.[19]

Veröffentlichungen

  • Clemens G. Arvay: Fruchtgemüse. Alte Sorten und außergewöhnliche Arten neu entdeckt, Leopold Stocker Verlag, 2011
  • Clemens G. Arvay: Der große Bio-Schmäh. Wie uns die Lebensmittelkonzerne an der Nase herumführen, Ueberreuter Verlag, 2012
  • Roland Düringer]], Clemens G. Arvay: Friss oder stirb. Wie wir den Machthunger der Lebensmittelkonzerne brechen und uns besser ernähren können, Ecowin Verlag
  • Roland Düringer, Clemens Arvay: Leb wohl, Schlaraffenland! Die Kunst des Weglassens, Verlag Edition a, Wien 2013


  |Autor=Clemens G. Arvay
  |Titel=Hilfe, unser Essen wird normiert! Wie uns EU-Bürokraten und Industrie vorschreiben, was wir anbauen und essen sollen
  |Verlag=Redline Verlag
  |Ort=München
  |Datum=2014
  |ISBN=978-3-86881-522-1
  |Typ=wl}}
Sonstige
  • Vorlage:Literatur
  • Genetische Impfstoffe gegen COVID-19: Hoffnung oder Risiko? In: EMH Schweizerischer Ärzteverlag (Hrsg.): Schweizerische Ärztezeitung. Band 101, Nr. 2728, Juli 2020, S. 862–864, doi:10.4414/saez.2020.18982 (saez.ch)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. DIPL.-ING., BAKK. Clemens Georg Arvay: Ausgewählte Kapitel der Subsistenz in Österreich - Motivationswissenschaftliche und demoskopische Erhebungen zur Subsistenz in Österreich, Masterarbeit 2007. Online-Katalog der Universitätsbibliothek Bodenkultur
  2. Vorlage:Literatur
  3. Vorlage:Literatur
  4. Vorlage:Literatur
  5. Fehlender Parameter "zugriff", oder "zugriff-jahr" (Hilfe) Experten und ihre Themen | forum wissenschaft & umwelt.
  6. Vorlage:Literatur
  7. 7,0 7,1 Fehlender Parameter "zugriff", oder "zugriff-jahr" (Hilfe) Agrarbiologe warnt vor normiertem Essen. In: Der Standard. 2014-04-16..
  8. Vorlage:Literatur
  9. Vorlage:Literatur
  10. Vorlage:Literatur
  11. Waldspaziergang schlägt Wellness Kronen Zeitung, 2015-04-12 Seite 44
  12. Vorlage:Literatur
  13. Fehlender Parameter "zugriff", oder "zugriff-jahr" (Hilfe) Roland R. Ropers: Heilung aus dem Wald. 2015-11-01..
  14. Vorlage:Literatur
  15. Vorlage:Literatur
  16. Fehlender Parameter "zugriff", oder "zugriff-jahr" (Hilfe) Clemens Arvay, Biologe. In: SWR1 Baden-Württemberg. 2016-08-12..
  17. Fehlender Parameter "zugriff", oder "zugriff-jahr" (Hilfe) Sonja Saurugger: „Knallharte Betonflächen lösen chronischen Stress aus“. Kleine Zeitung, 2018-07-17..
  18. Fehlender Parameter "zugriff", oder "zugriff-jahr" (Hilfe) Katalog der Deutschen Nationalbibliothek.
  19. Wolfgang Nellen: Scharlatane und Experten 15. Mai 2020. Abgerufen am 15. September 2020.

Vorlage:Normdaten