Als Reinkarnationstherapie werden aus esoterischen Annahmen abgeleitete Psychotherapien bezeichnet, bei denen davon ausgegangen wird, dass der Patient bereits einmal gelebt habe und es einen Bezug zwischen seinem jetzigen Dasein und seinem angeblichen Vorleben gäbe. Synonyme Bezeichnungen sind: Rückführung oder Rückführungstherapie. Teilweise wird die Reinkarnationstherapie auch mit der Regressionstherapie gleichgesetzt, die jedoch nicht von der Existenz eines Vorlebens und einer Reinkarnation ausgeht. Eine Erinnerung oder Wiedererleben seines Vorlebens ermögliche so einen therapeutischen Zugang zu aktuellen Problemen und Erkrankungen. Anhänger der Reinkarnationstherapie neigen dazu, alle gegenwärtigen Probleme auf Ursachen in früheren Leben zurückzuführen und unterlassen es von daher oft, Probleme in der Gegenwart kausal anzugehen. Der Glaube an eine Reinkarnation ist auch Bestandteil der Weltanschauung der Anthroposophie.

Ein bekannter Reinkarnationstherapeut ist Rüdiger Dahlke. Thorwald Dethlefsen war früher einer der engagiertesten Anhänger der Reinkarnationstherapie.

Die Reinkarnationstherapie spielt auch eine Rolle bei esoterischen oder neureligiösen Gruppen oder Unternehmen wie Scientology, Universelles Leben usw.

Siehe auch: Karma

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