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[[Datei:Bienengift-Therapie Lyme Borreliose 2026.jpg|eine Frau lässt sich von Bienen stechen, weil sie glaubt damit eine angenommene Lyme-Borreliose behandeln zu können|thumb|300px]]
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[[Datei:Bienengift-Therapie Lyme Borreliose 2026.jpg|eine Frau lässt sich von Bienen stechen, weil sie glaubt damit eine angenommene Lyme-Borreliose behandeln zu können. Da es nach Einwirkung von Bienengift (Apitoxin) zu allergischen Reaktionen kommen kann, muss vor jeder Apipunktur eine bestehende Bienengiftallergie ausgeschlossen werden. Zwischen ein und fünf Prozent der Deutschen reagieren allergisch auf Bienen- oder Wespenstiche. Eine 55-jährige Spanierin starb 2018 an den Folgen einer Apipunktur mit Bienengift, da sie anschließend einen allergischen Schock erlitt.<ref>Vazquez-Revuelta P, Madrigal-Burgaleta R: ''Death due to Live Bee Acupuncture Apitherapy'', J Investig Allergol Clin Immunol 2018; Vol. 28(1): 45-46, doi: 10.18176/jiaci.0202</ref><ref>http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/bienen-akupunktur-frau-in-spanien-stirbt-nach-allergie-schock-a-1199059.html</ref>|thumb|300px]]
[[image:bienengift.jpg|Gewinnung von Bienengift durch elektrischen Strom|thumb|300px]]
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[[image:bienengift.jpg|Gewinnung von Bienengift durch elektrischen Strom. Die Biene wird dabei getötet|thumb|300px]]
'''Bienengift''' (Apitoxin) ist das wirksame Gift der Honigbiene (apis melliferis). Das Bienengift gelangt über den Stachel in den Organismus des angegriffenen Tieres oder Menschen und kann dort zu  einer lokalen Entzündung und Schwellung führen. Einige hundert Bienenstiche sind für einen Menschen lebensbedrohlich. Gefahren gehen von Stichen in die oberen Atemwege, aber auch bei bestehender Bienengiftallergie aus. Bienengift wird durch Anwendung eines Elektroschocks von der Biene gewonnen, die dabei zu Grunde geht.
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'''Bienengift''' (Apitoxin, engl. ''bee venom therapy'') ist das wirksame Gift der Honigbiene (apis melliferis). Das Bienengift gelangt über den Stachel in den Organismus des angegriffenen Tieres oder Menschen und kann dort zu  einer lokalen Entzündung und Schwellung führen. Einige hundert Bienenstiche sind für einen Menschen lebensbedrohlich. Gefahren gehen von Stichen in die oberen Atemwege, aber auch bei bestehender Bienengiftallergie aus. Bienengift wird durch Anwendung eines Elektroschocks von der Biene gewonnen, die dabei zu Grunde geht.
    
Bienengift enthält saure und basische Sekrete, die verschiedene Peptide (Eiweiße) enthalten. Hauptbestandteil sind Melittin (52%), das Nervengift Apamin, Adolapin (2–5%) und Phospholipase&nbsp;A2 mit 10–12% Giftanteil. Viele der Gifte sind stark schmerzerzeugend.
 
Bienengift enthält saure und basische Sekrete, die verschiedene Peptide (Eiweiße) enthalten. Hauptbestandteil sind Melittin (52%), das Nervengift Apamin, Adolapin (2–5%) und Phospholipase&nbsp;A2 mit 10–12% Giftanteil. Viele der Gifte sind stark schmerzerzeugend.
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