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In einem ansonsten unveröffentlichen Bericht, den Reckeweg in seinem Werk ''Homotoxine und Homotoxinosen, Grundlage einer Synthese in der Medizin'' 1955 vorstellt, behauptet er, Fütterungsversuche mit Mäusen durchgeführt zu haben. Mit Schweinefleisch gefütterte Mäuse sollen sich zu Kannibalen entwickelt haben und seien an Krebs und Hautgeschwüren erkrankt.<ref>Reckeweg HH: ''Homotoxine und Homotoxinosen, Grundlage einer Synthese in der Medizin''. Aurelia Verlag, 1955</ref>
 
In einem ansonsten unveröffentlichen Bericht, den Reckeweg in seinem Werk ''Homotoxine und Homotoxinosen, Grundlage einer Synthese in der Medizin'' 1955 vorstellt, behauptet er, Fütterungsversuche mit Mäusen durchgeführt zu haben. Mit Schweinefleisch gefütterte Mäuse sollen sich zu Kannibalen entwickelt haben und seien an Krebs und Hautgeschwüren erkrankt.<ref>Reckeweg HH: ''Homotoxine und Homotoxinosen, Grundlage einer Synthese in der Medizin''. Aurelia Verlag, 1955</ref>
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Nach Reckewegs so genannter "Gewebeverwandlungstheorie" verbleibe Fett aus verzehrtem Schweinefleisch weiterhin als "Schweinefett" im menschlichen Körper. Bei regelmäßigem Verzehr von Schweinefleisch ersetze Gewebe des Schweins allmählich menschliches Körpergewebe und der Mensch entwickle sich allmählich hin zu dem Tier, das er verspeist habe. Derartige Ansichten stehen im Widerspruch zu ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen. Aufgenommenes Fett wird nämlich im menschlichen Körper durch Lipasen zu Fettsäuren und Glycerin hydrolysiert und ins Blut abgegeben und bildet neu (unter anderem aus den entstandenen Fettsäuren) das Speicher- oder Depotfett, dem später seine Herkunft von einem bestimmten Tier nicht mehr zugeordnet werden kann.
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Nach Reckewegs so genannter "[[Gewebeverwandlungstheorie]]" verbleibe Fett aus verzehrtem Schweinefleisch weiterhin als "Schweinefett" im menschlichen Körper. Bei regelmäßigem Verzehr von Schweinefleisch ersetze Gewebe des Schweins allmählich menschliches Körpergewebe und der Mensch entwickle sich allmählich hin zu dem Tier, das er verspeist habe. Derartige Ansichten stehen im Widerspruch zu ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen. Aufgenommenes Fett wird nämlich im menschlichen Körper durch Lipasen zu Fettsäuren und Glycerin hydrolysiert und ins Blut abgegeben und bildet neu (unter anderem aus den entstandenen Fettsäuren) das Speicher- oder Depotfett, dem später seine Herkunft von einem bestimmten Tier nicht mehr zugeordnet werden kann.
    
Bislang gibt es keine konkreten wissenschaftlichen Belege dafür, dass Schweinefleisch weniger gesund sei als anderes Fleisch. Einige Studien lassen jedoch vermuten, dass ein regelmäßiger hoher Verzehr von "rotem" Fleisch (Beispiele: Schwein, Rind, Schaf) und Fleischwaren das Risiko für Darmkrebs erhöht. Die Hintergründe hierfür sind aber noch nicht abschließend geklärt. Keinesfalls tritt diese Aussage alleine auf das Schwein und Schweinefleisch zu.
 
Bislang gibt es keine konkreten wissenschaftlichen Belege dafür, dass Schweinefleisch weniger gesund sei als anderes Fleisch. Einige Studien lassen jedoch vermuten, dass ein regelmäßiger hoher Verzehr von "rotem" Fleisch (Beispiele: Schwein, Rind, Schaf) und Fleischwaren das Risiko für Darmkrebs erhöht. Die Hintergründe hierfür sind aber noch nicht abschließend geklärt. Keinesfalls tritt diese Aussage alleine auf das Schwein und Schweinefleisch zu.
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