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Auch mit Herrschaftsantritt des derzeitigen Dalai Lama änderten sich die sozialen Bedingungen in Tibet nicht.
 
Auch mit Herrschaftsantritt des derzeitigen Dalai Lama änderten sich die sozialen Bedingungen in Tibet nicht.
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==ökonomische Ausbeutung der Bevölkerung==
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Bis 1959, als der jetzige Dalai Lama Tibet vorstand, befand sich fast das ganze bewirtschaftbare Land in Großgrundbesitz, auf dem Leibeigene arbeiteten. Diese Güter standen im Besitz von zwei Gruppen: reiche säkulare Fürsten und reiche theokratische Lamas. Sogar ein Autor, der mit der alten Ordnung sympathisiert muss zugeben, dass „ein großer Teil des Grundbesitzes des Klöstern gehörte und die meisten großen Reichtum anhäuften“. Ein großer Teil des Reichtums wurde angehäuft „durch aktive Teilhabe an Handel, Wirtschaft und Geldverleih.“<ref>Pradyumna P. Karan, The Changing Face of Tibet: The Impact of Chinese Communist Ideology on the Landscape (Lexington, Kentucky: University Press of Kentucky, 1976), 64.</ref>
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Das Drepungkloster war einer der größten Landbesitzer der Welt mit seinen 185 Herrensitzen, 25000 Leibeigenen, 300 großen Weidegebieten und 16000 Viehtreibern. Der Reichtum der Klöster konzentrierte sich in den Händen einer kleinen Zahl hochrangiger Lamas. Die meisten gewöhnlichen Mönche lebten bescheiden und hatten keinen direkten Zugang zu größerem Wohlstand. Der Dalai Lama selbst lebte luxuriös im Potala-Palast mit seinen 1000 Zimmern auf 14 Etagen.“ <ref>See Gary Wilson's report in Worker's World, 6 February 1997</ref>
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Säkularen Führern ging es auch gut. Ein Beispiel ist der Chef der tibetischen Armee, ein Mitglied des Kabinetts des Dalai Lama, dem 4000 Quadatkilometer gehörten mit 3500 Leibeigenen<ref>Gelder and Gelder, The Timely Rain, 62 and 174.</ref>.
    
==Drakonische Strafen==
 
==Drakonische Strafen==
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