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:''"Über Polymerfasern in Niederschlag liegen uns keine Erkenntnisse vor (…) Einen Hinweis auf so genannte „chemtrails“ – auch in Bezug auf Polymerfasern – können wir in diesem Zusammenhang nicht feststellen, weil unsere eigenen Messungen sowie die uns bekannten Luftuntersuchungen anderer Institutionen (Bundesländer, Forschung) keinerlei Anhaltspunkte für die Existenz von sog. „chemtrails“ ergeben haben."''  
 
:''"Über Polymerfasern in Niederschlag liegen uns keine Erkenntnisse vor (…) Einen Hinweis auf so genannte „chemtrails“ – auch in Bezug auf Polymerfasern – können wir in diesem Zusammenhang nicht feststellen, weil unsere eigenen Messungen sowie die uns bekannten Luftuntersuchungen anderer Institutionen (Bundesländer, Forschung) keinerlei Anhaltspunkte für die Existenz von sog. „chemtrails“ ergeben haben."''  
 
==Chemweb und Verein WIR (Christian Oesch)==
 
==Chemweb und Verein WIR (Christian Oesch)==
Christian Oesch vom Verein [[WIR (Verein Wirksamkeit – Intuition – Respekt)]] ist einer der Verbreiter von Erzählungen zu Chemweb Sichtungen. Oesch regte mit WIR eine Untersuchung, bei der der Chemiker Hansjörg Grether und der Physiker [[Philipp Zeller]] beteiligt waren. Das Resultat ergab dass es sich um synthetische Polymere handelte, wie sie beispielsweise in Teppichen verwendet werden. ZUvor hatte Oesch versucht den SRF
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Christian Oesch vom Verein [[WIR (Verein Wirksamkeit – Intuition – Respekt)]] ist einer der Verbreiter von Erzählungen zu Chemweb Sichtungen. Oesch regte mit WIR eine Untersuchung, bei der der Chemiker Hansjörg Grether und der Physiker [[Philipp Zeller]] beteiligt waren. Das Resultat ergab dass es sich um synthetische Polymere (wie etwa Nylon) handelte, wie sie beispielsweise in Teppichen oder Verpackungen verwendet werden. ZUvor hatte Oesch versucht den SRF für seine angeblichen dramatischen Funde zu interessieren. Der SRF interpretierte die Fäden als Spinnweben von Baldachinspinnen. Ein Labor in Basel untersuchte die Proben und stellte fest dass es sich um Nylonfäden handelte, die offenbar Abfallprodukte aus der Landwirtschaft bei der Verpackung von Siloballen waren.  
für seine angeblichen dramatischen Funde zu interessieren. Der SRF interpretierte die Fäden als Spinnweben von Baldachinspinnen. Ein Labor in Basel untersuchte die Proben und stellte fest dass es sich um Nylonfäden handelte, die offenbar Abfallprodukte der Landwirtschaft bei der Verpackung von Siloballen waren.  
      
Christian Oesch verbreitete im Juni 2025 zusammen mit "Schweizerzeit" eine Chemweb-Erzählung über das Portal [[Kontrafunk]] (Corinna Zigerli). Bei dieser Gelegenheit erzählte Oesch grotesk absurde [[Verschwörungstheorie]]n mit dem Titel ''"Unbemerkt von der Öffentlichkeit – Schweiz betreibt einziges WHO-Biolabor"'', die zunächst bei Kontrafunk unkommentiert verbreitet wurden. Oesch ging es in diesem Zusammenhang um das weltweit renommierte [https://de.wikipedia.org/wiki/Labor_Spiez "Labor Spiez" (Eidgenössisches Institut für ABC-Schutz]), welches unter anderem durch die Nachweismöglichkeit des russischen Nervengifts [https://de.wikipedia.org/wiki/Nowitschok Nowitschok] bekannt wurde (siehe Mordversuch an [https://de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Wiktorowitsch_Skripal Sergei Skripal]), und daher auch Ziel russischer Desinformation und eines fehlgeschlagenen Abhörangriffs durch einen russischen Geheimdienst bekannt wurde. In der Erzählung von Oesch solle am Labor Spiez an biologischen "Fäden" geforscht werden, die 2022 irgendwo in der Natur gefunden worden seien. Oeschs Verein WIR beauftragte eine Untersuchung der Fäden, mit dem Resultat dass es sich um synthetische Polymere handelt, wie sie beispielsweise in Teppichen verwendet werden. Oesch sah in den Fäden gefährliche "Nanofasern" und die unkontrolliert freigesetzt worden seien und eine Gefahr für die Bevölkerung darstellten. In einem wirren [[pseudowissenschaft]]lichen Kauderwelsch beschreibt Oesch seine an Laien gerichtete Hypothese und erfindet bei dieser Gelegenheit Krankheitserreger, die in der Lage seien wie ein Computer Rechenoperationen durchzuführen:
 
Christian Oesch verbreitete im Juni 2025 zusammen mit "Schweizerzeit" eine Chemweb-Erzählung über das Portal [[Kontrafunk]] (Corinna Zigerli). Bei dieser Gelegenheit erzählte Oesch grotesk absurde [[Verschwörungstheorie]]n mit dem Titel ''"Unbemerkt von der Öffentlichkeit – Schweiz betreibt einziges WHO-Biolabor"'', die zunächst bei Kontrafunk unkommentiert verbreitet wurden. Oesch ging es in diesem Zusammenhang um das weltweit renommierte [https://de.wikipedia.org/wiki/Labor_Spiez "Labor Spiez" (Eidgenössisches Institut für ABC-Schutz]), welches unter anderem durch die Nachweismöglichkeit des russischen Nervengifts [https://de.wikipedia.org/wiki/Nowitschok Nowitschok] bekannt wurde (siehe Mordversuch an [https://de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Wiktorowitsch_Skripal Sergei Skripal]), und daher auch Ziel russischer Desinformation und eines fehlgeschlagenen Abhörangriffs durch einen russischen Geheimdienst bekannt wurde. In der Erzählung von Oesch solle am Labor Spiez an biologischen "Fäden" geforscht werden, die 2022 irgendwo in der Natur gefunden worden seien. Oeschs Verein WIR beauftragte eine Untersuchung der Fäden, mit dem Resultat dass es sich um synthetische Polymere handelt, wie sie beispielsweise in Teppichen verwendet werden. Oesch sah in den Fäden gefährliche "Nanofasern" und die unkontrolliert freigesetzt worden seien und eine Gefahr für die Bevölkerung darstellten. In einem wirren [[pseudowissenschaft]]lichen Kauderwelsch beschreibt Oesch seine an Laien gerichtete Hypothese und erfindet bei dieser Gelegenheit Krankheitserreger, die in der Lage seien wie ein Computer Rechenoperationen durchzuführen:
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