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Zu Jani/Mataji sind nur wenige biografische Daten bekannt, die zudem nicht sicher belegt sind. Jani/Mataji wurde am 13. August 1929 in der Ortschaft Charada (bzw. ''Charod'') im Mehsana-Distrikt geboren und soll nach der Legende mit sieben Jahren seine Heimat verlassen haben, um auf Wanderschaft zu gehen. Im Alter von elf Jahren (nach anderen Angaben acht Jahren) soll er "übernatürliche Erlebnisse" gehabt haben, die sein Leben verändert haben sollen. So soll er den Wunsch nach Essen und Trinken verloren haben, und hätte auch seitdem nicht mehr uriniert oder Stuhlgang gehabt. Krankheiten hätte er nicht gehabt, wäre jedoch im Jahr 1942 45 Tage in einem Jaslok-Hospital gewesen (offenbar nicht freiwillig). Des Weiteren hätte er 45 Jahre lang auch nicht gesprochen (Maunbrat). Täglich erfahre er einen "Samadhi-Zustand", der ihn mit Licht erfülle. Energie erhalte er durch eine Öffnung seines Gaumens, durch die ein ihn ernährender "Nektar" fließe. Dieser Nektar wird in diesem Zusammenhang auch als "Amrit" bezeichnet. Laut Hindu-Texten soll dieses geheimnisvolle "Getränk der Götter" ewiges Leben verleihen. Eine MRT-Aufnahme von Jani/Mataji zeigt jedoch einen intakten harten und weichen Gaumen (siehe MRT-Bild nächster Abschnitt).
 
Zu Jani/Mataji sind nur wenige biografische Daten bekannt, die zudem nicht sicher belegt sind. Jani/Mataji wurde am 13. August 1929 in der Ortschaft Charada (bzw. ''Charod'') im Mehsana-Distrikt geboren und soll nach der Legende mit sieben Jahren seine Heimat verlassen haben, um auf Wanderschaft zu gehen. Im Alter von elf Jahren (nach anderen Angaben acht Jahren) soll er "übernatürliche Erlebnisse" gehabt haben, die sein Leben verändert haben sollen. So soll er den Wunsch nach Essen und Trinken verloren haben, und hätte auch seitdem nicht mehr uriniert oder Stuhlgang gehabt. Krankheiten hätte er nicht gehabt, wäre jedoch im Jahr 1942 45 Tage in einem Jaslok-Hospital gewesen (offenbar nicht freiwillig). Des Weiteren hätte er 45 Jahre lang auch nicht gesprochen (Maunbrat). Täglich erfahre er einen "Samadhi-Zustand", der ihn mit Licht erfülle. Energie erhalte er durch eine Öffnung seines Gaumens, durch die ein ihn ernährender "Nektar" fließe. Dieser Nektar wird in diesem Zusammenhang auch als "Amrit" bezeichnet. Laut Hindu-Texten soll dieses geheimnisvolle "Getränk der Götter" ewiges Leben verleihen. Eine MRT-Aufnahme von Jani/Mataji zeigt jedoch einen intakten harten und weichen Gaumen (siehe MRT-Bild nächster Abschnitt).
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Der [[Yoga]] praktizierende Jani soll in einer Höhle leben (laut Bildzeitung sogar in einer "Djungel-Höhle"<ref>http://www.bild.de/BILD/news/2010/05/10/wunder-yogi-prahlad-jani/isst-und-trinkt-nichts-und-verbluefft-aerzte-in-indien.html</ref>). Ob Jani tatsächlich dauerhaft in einer Höhle wohnt kann bezweifelt werden, da sämtliche Videoaufnahmen von ihm ihn in einer häuslichen Umgebung zeigen, zumeist umringt von Anhängern. Des weiteren liegen noch einige Videoaufnahmen von seinen Aufenthalten in einer Privatklinik vor, wo er auf seine Ernährungsweise hin untersucht wurde.
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Der [[Yoga]] praktizierende Jani soll in einer Höhle leben (laut Bildzeitung sogar in einer "Djungel-Höhle"<ref>http://www.bild.de/BILD/news/2010/05/10/wunder-yogi-prahlad-jani/isst-und-trinkt-nichts-und-verbluefft-aerzte-in-indien.html</ref>). Ob Jani tatsächlich dauerhaft in einer Höhle wohnt kann bezweifelt werden, da sämtliche Videoaufnahmen von ihm ihn in einer häuslichen Umgebung zeigen, zumeist umringt von Anhängern. Auch ist in immer wieder die Rede von einer Wohnung (appartment) in der er tatsächlich sich aufhalte. Des weiteren liegen noch einige Videoaufnahmen von seinen Aufenthalten in einer Privatklinik vor, wo er auf seine Ernährungsweise hin untersucht wurde.
    
Laut Aussage von Vertretern der "Gujarat Mumbai Rationalist Association" soll es Augenzeugen geben, die ihn in der Vergangenheit beim Trinken ertappt haben.<ref>[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73989795.html Der Spiegel: ''Meister des Nichts''], Heft 39/2010</ref>
 
Laut Aussage von Vertretern der "Gujarat Mumbai Rationalist Association" soll es Augenzeugen geben, die ihn in der Vergangenheit beim Trinken ertappt haben.<ref>[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73989795.html Der Spiegel: ''Meister des Nichts''], Heft 39/2010</ref>
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