Resochron

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Resochron-Armbanduhr (Bild: memon)

Resochron war der Name einer aus Edelstahl gefertigten Armbanduhr, die von der Firma memon aus dem deutschen Rosenheim angeboten wurde. Die Uhr sollte nicht nur die Zeit anzeigen, sondern gleichzeitig die Lebensqualität des Besitzers durch "Informationen der Schumann-Resonanz" erhöhen. Dabei wurde auf das Phänomen der Schumann-Strahlung Bezug genommen, für die jedoch keinerlei Auswirkung auf die Gesundheit dokumentiert ist. Auch handelt es sich dabei um ein komplexes Spektrum verschiedener elektromagnetischer Wellen und nicht um ein isoliertes Signal mit einer festen Frequenz. Nach als Spekulation anzusehenden Angaben des Herstellers sei die Frequenz 7,83 Hz "quasi die Schönwetterfrequenz" und "trage zu unserem Wohlbefinden bei", indem sie helfe, das menschliche geistige Potential voll auszuschöpfen. Fälschlich wurde auch behauptet, dass es eine "Resonanzfrequenz des Gehirns" gebe, die mit der Uhrfrequenz übereinstimme. Die Wundereffekte der 395 Euro teuren Uhr sollten auf einer "ipict® Technologie" des Erfinders Winfried M. Dochow basieren, dem es gelungen sei, ein "Informationsspektrum der Schumann-Frequenz" auf einen Chip zu "transferieren".

Zitate aus der Werbung

  • Fehlt die Schwingungsfrequenz der Erde, also die Schumann-Resonanz von 7,83 Hz oder wird diese durch Störfelder überlagert bzw. beeinflusst, kann es zu psychisch auffälligem Verhalten kommen, denn sie ist auch eine Resonanzfrequenz des menschlichen Gehirns. Veränderungen der Schumann-Resonanz können zu unterschiedlichen Krankheitsbildern führen. Diese Auswirkungen werden durch künstlich erzeugte Felder (Elektrosmog) zusätzlich verstärkt.

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Unter der Bezeichnung "Bio-Uhren" wurden von einer Biophotone International UG aus Haldenwang in Bayern Armbanduhren verkauft, die "neben den Grundfrequenzen Sauerstoff und Licht mit der Schwingungsfrequenz 7,83 Hertz, der sogenannten Schumann-Frequenz versehen" seien.

Quellennachweise