Raymond Kromrey

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Raymond Kromrey (1912 - 1984) war ein französischer Ingenieur für Elektrotechnik und Erfinder, der gelegentlich in der Freie Energie-Szene Beachtung findet. Zeitweilig war Kromrey als außerordentlicher Professor an der Pariser Sorbonne tätig. Kromrey wurde 1912 im lothringischen Bitche (deutsch: Bitsch) geboren und studierte an der Pariser Hochschule für Elektrotechnik. Er lebte im Département Haute-Savoie und im nahen Genf in der Schweiz. Für kurze Zeit arbeitete Kromrey in Berlin am Dahlemer Max-Planck-Institut unter Werner Heisenberg.

Jahrelang beschäftigte sich Kromrey mit einer eigenen Theorie einer ferromagnetischen Antigravitation und der Erfindung seines Molekularstromrichters, der jedoch in der wissenschaftlichen Physik keine Beachtung fand. Patentanmeldungen von Kromrey stießen auf Widerstand, da er indirekt den Energiehaltungssatz der Physik in Frage stellte. Sein einphasiger "Molekularstromrichter" oder Konverter wurde von ihm auch als "Schwerefeldgenerator" bezeichnet. Sein Konverter soll einen "Wirkungsgrad" von 120 bis 180 Prozent gehabt haben. John Bedini soll in den USA die Erfindung von Kromrey wieder aufgegriffen haben, Nachbauversuche ergaben jedoch Verluste und nicht so genannte "Over Unity" - Effekte. Die Erfinder des Magrav Magnetmotors berufen sich ebenfalls auf Kromrey.

Patente

  • Französisches Patent 1417729: Machine électrique capable de convertir l'énergie gravifique ferro-magnétique en énergie électrique. Angemeldet am 4. Oktober 1962
  • Deutsche Patentanmeldung 1463899: Elektrischer Stromerzeuger mit Stator und Rotor. Angemeldet am 10. Juli 1963
  • U.S. Patent 3374376: Electric Generator. Angemeldet am 9. Januar 1964