Querdenkerkugel

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Drei Teilnehmer einer Hygienedemo am 2. Mai 2020 mit Querdenkerkugeln aus geknüllter Aluminiumfolie (Bild: Recherchenetzwerk Berlin)

Querdenkerkugeln (auch Querdenkerbommeln genannt) sind aus zerknüllter Aluminiumfolie hergestellte, etwa 5 cm große Kugeln. Diese werden mit einer Schnur als Halsschmuck getragen, dienen als Ohrschmuck oder werden am Gürtel befestigt. Sie dienen seit April 2020, zur Zeit der Coronavirus-Pandemie, als eine Art Erkennungszeichen von Gegnern behördlicher Maßnahmen (auch Lockdown-Gegner genannt) gegen die Ausbreitung des CoV-2 "Coronavirus" in Deutschland.

Als Erfinder gilt der Sinsheimer HNO-Arzt und Mitgründer der Protestparteiinitiative Widerstand2020, Bodo Schiffmann. Er lud am 12. April selbst ein Video bei Youtube hoch, mit einer Anleitung zur Selbstherstellung.

In der Vergangenheit waren aus geknüllter Aluminiumfolie hergestellte Kugeln ein Tipp der Frauenzeitschrift Brigitte. Sie sollten beim Trocknen von Wäsche in einem Wäschetrockner Energie sparen. Auch kursiert im Internet der Scherz, dass sich aus Aluminiumfolie hergestellte Kugeln in einem Mikrowellenofen zu festen Kugeln wandeln würden.

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