Die Zivilisationsschadentheorie bzw. diesbezügliche Hypothesen waren während des 19. Jahrhunderts entstandene Ansichten, der Mensch sei durch Zivilisation, Kultur, technischen Fortschritt und Urbanisierung degeneriert, was verschiedene Zivilisationskrankheiten und moralischen Verfall zur Folge habe. Vertreter sahen die Moderne nicht als Fortschritt, sondern als Verfallserscheinung des Menschen an. Als Reaktion darauf etablierte sich die konservative und anti-moderne Lebensreformbewegung, die den Menschen wieder in eine natürlichere Form zurückführen will. Im anti-modernistisch ausgerichteten Faschismus bzw. Nationalsozialismus wurden diese Hypothesen teilweise wieder aufgegriffen.

Entstehung

Diskussionen über den Zusammenhang zwischen dem Grad der Zivilisation in der modernen Gesellschaft und dem Auftreten körperlicher oder geistiger Krankheiten lassen sich erstmals ab dem Jahr 1880 feststellen. Der Begriff 'Zivilisationskrankheit' oder 'disease of civilisation' wurde erstmals wohl vom amerikanischen Neurologen George M. Beard im Zusammenhang mit seinem Konzept der 'Neurasthenie' gebraucht.[1]

Dass Infektionskrankheiten um die Jahrhundertwende in Europa mit 20-25% aller Todesfälle die Mortalitätsstatistik bei Weitem dominierten, mag ein Grund für den Analogieschluss gewesen sein, dass ein zunehmender Zivilisationsgrad auch mehr Krankheiten nach sich ziehe. Dies dürfte darauf zurückzuführen sein, dass gegen Ende des 19. Jahrhunderts massive Wanderungsbewegungen der Landbevölkerung in die ab 1870-1880 zunehmend Arbeitskräfte benötigenden Industriebereiche der Städte einsetzten. So entstanden im Deutschen Reich in vielen Industrieregionen Ansiedlungen für Arbeiter, die miserable hygienische Bedingungen boten. Da eine konsequente Erschließung sauberen Trinkwassers bzw. eine Entsorgung der Fäkalien fehlte, waren solche Elendsquartiere Reservoire für Infektionskrankheiten wie Cholera, Typhus und andere hygienebedingte Erkrankungen. Die Hygienelehre, wie sie z.B. die Miasmentheorie des Max von Pettenkofer darstellte, wirkte deutlich zeitversetzt zur Verstädterung, so dass eine bauliche Bekämpfung der hygienischen Ursachen von Infektionskrankheiten (Schaffung von separaten Brunnenanlagen, Einführung von Abwasser- und Klärsystemen in räumlicher Trennung von Wassergewinnungseinrichtungen, fließendes Wasser in den Häusern, Toiletten auf dem Flur des Wohnhauses mit separater Drainage) erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts und verstärkt erst nach dem I. Weltkrieg im Rahmen der so genannten 'Bauhausarchitektur' umgesetzt wurde. Dies führte bereits vor Beginn der antibiotischen Ära zur Reduktion des Auftretens hygienebedingter 'Zivilisationskrankheiten' wie Cholera oder Typhus in den Elendsgebieten der Arbeiterschaft. In den Wohnbereichen der vornehmen Bürgerschaft der Adligen waren bereits zur Hochblüte der Choleraepidemien im 19. Jahrhundert aufgrund besserer hygienischer Verhältnisse erheblich weniger Erkrankungsfälle aufgetreten. So hatten z.B. nur Wohlhabende die Möglichkeit, durch den Kauf von Brennholz in ausreichender Menge Trinkwasser abzukochen oder überhaupt reines Trinkwasser aus sauberen nicht-öffentlichen Brunnen zu beziehen. Wie die Cholera-Epidemie in Hamburg Ende des 19. Jahrhunderts zeigte, waren gerade öffentliche Brunnen oder Trinkkästen im Armenbereich der Stadt, die ihr Wasser ohne jede Vorfilterung direkt aus der fäkalienverseuchten Alster bezogen, Brutstätten der Seuchenerreger.

Die Zivilisationstheorie im III. Reich

Im III. Reich wurde in der Zeit zwischen 1939 und 1942 von einer kleinen Gruppe von Vertretern der Hygiene und Psychologie bzw. Psychotherapie eine spezifische Form der Zivilisationskritik formuliert, die vor allem in allgemeinmedizinischen Zeitschriften und parteinahen Publikationsorganen für eine gebildete Laienleserschaft formuliert wurden[1].

Zu dieser Gruppe zählten folgende Protagonisten:

  • Werner Achelis (1897-1982), Dozent und Abteilungsleiter am Deutschen Institut für Psychologische Forschung und Psychotherapie in Berlin
  • Werner Kollath (1892-1970), Ordinarius für Hygiene in Rostock
  • Friedrich E. Haag (1896-1945), Ordinarius für Hygiene in Gießen
  • Heinz Zeiss (1888-1949), (zunächst kommissarischer) Leiter des Hygiene-Instituts der Universität Berlin
  • Karl Pintschovius (1895-1976), Heerespsychologe im Dienst der Wehrmacht
  • Rudolf Bilz (1898-1976), Neuropathologe und Psychotherapeut, Mitglied des Berliner psychotherapeutischen Instituts
  • Hildegard Hetzer (1899-1991), Pionierin auf dem Gebiet der Entwicklungspsychologie

Roelcke (1995) beschreibt am Beispiel der Publikationen von Achelis die Denkstruktur der Befürworter der 'Zivilisationsschadenstheorie'[1]. Achelis knüpfte mit seinen Äußerungen an die Ideen Oswald Spenglers aus den 1920er Jahren an, die dieser in seinem Werk 'Der Untergang des Abendlandes' veröffentlicht hatte.[2] Danach sind Kultur und Zivilisation zwei aufeinander folgende Phasen der Entwicklung einer Gesellschaft oder Nation, wobei die Phase der Kultur als Zustand der Blüte und inneren Kohärenz, die Phase der anschließenden Zivilisation dagegen als Prozess zunehmender Degeneration aufgefasst werden.

Für Achelis war der 'Kulturzustand' durch festgefügte soziale und religiöse Bindungen gekennzeichnet, was dem Menschen ein äußeres und inneres Gleichgewicht und somit seelische Gesundheit gewährleiste. Zivilisation sei demgegenüber ein Vorgang der Entwurzelung, der durch Entseelung, Verstädterung und Vertechnisierung gekennzeichnet sei und schließlich zur Degeneration führe. Den Beginn dieses Prozesses definierte Achelis zeitlich durch die Inthronisation der Göttin der Vernunft im Rahmen der französischen Revolution. In der Folge dieser Entwicklung sei der Mensch in der Zivilisation einerseits der Verdrängung des Irrationalen ausgesetzt, andererseits verfüge er durch die Beherrschung der äußeren Natur über mehr technische Hilfsmittel als im Natur- oder Kulturzustand.

Nach Achelis war das historische Resultat des Zivilisationsprozesses neben Landflucht, Sittenverfall und Geburtenrückgang ein gesteigertes Risiko des Individuums bezüglich Verschleißkrankheiten des Gefäß-, Magen-, Darm-, Drüsen- und Nervensystems über Genussgiftsucht bis hin zur allgemeinen Nervosität. Dazu kamen seiner Meinung nach sexueller Identitätsverlust, besonders in Form der Homosexualität in der sozialpolitisch bedeutsamen Form der Epidemie. Auch das Extrem der Weimarer Republik verkörperte nach Achelis den Zivilisationsschaden, wobei bereits die Demokratie als dekadent und pathogen betrachtet wurde.

Achelis war deshalb der Meinung, dass die größte Aufgabe für die Zukunft der Kampf gegen das Gespenst einer alleinseligmachenden Vernunft sei. Als Maßnahmen empfahl er Schutz und Festigung der gesunden Familie als der Keimzelle des Volkes und das Prinzip der "germanischen" Führeridee, das auf allen Organisationsstufen des sozialen Verbandes wieder zur Geltung gebracht werden müsse. Diese Maßnahmen sollten seiner Ansicht nach durch eine Aufwertung der modernen Naturheilkunde und eine Ausweitung der psychologischen Betreuung, unterstützt durch die Tätigkeit z.B. einer Zentralstelle für psychologische Bekämpfung von Zivilisationsschäden, erreicht werden.[3]

Die Vermeidung von vermeintlichen Zivilisationsschäden strebte auch die in der Mitte des 19. Jahrhunderts entstandene Lebensreformbewegung an, die den Menschen wieder in einen Naturzustand zurückführen wollte. Dazu bediente man sich unter anderem der Naturheilkunde (zum Beispiel Verzicht auf Impfungen, da Infektionskrankheiten eine Art Reinigungsprozess der Natur seien, Homöopathie und Kneippkuren), Reformkleidung, Freikörperkultur, Ernährungsreform (zum Beispiel Vollwertkost, Vegetarismus), Bildung von Landkommunen (Öko-Landbau) und Reformpädagogik (siehe auch den Wikipedia-Eintrag zu „Lebensreform“).

Die NSDAP als Sammelbecken der Akteure der Zivilisationsschadenstheorie

Die oben genannten Autoren hatten enge Beziehungen zur NSDAP oder ihren Organisationen bzw. Verbänden.

  • Werner Achelis trat im Mai 1933 in die NSDAP ein, war ab 1937 in der NS-Volkswohlfahrt aktiv und ab Januar 1937 bis November 1941 als politischer Leiter und kommissarischer Blockleiter für die NSDAP tätig. Zur gleichen Zeit war er Fachzensor für das Gebiet Tiefenpsychologie/Psychotherapie beim Amt Rosenberg der NSDAP. Zwischen Juni und November 1941 arbeitete Achelis, der 1939 aufgrund der Kriegssituation eine beschleunigte ärztliche Approbation erhalten hatte, als Volontärassistent an der medizinischen Poliklinik der Berliner Charité und ab Dezember 1941 bis 1945 als wissenschaftlicher Assistent an der Universitätsklinik für natürliche Heilweisen unter Professor Vogler. Nach 1945 war Achelis als niedergelassener Psychotherapeut in Hamburg tätig.
  • Rudolf Bilz, ausgebildeter Neuropathologe und Psychotherapeut, trat bereits 1930 in die NSDAP ein. 1939 wurde er Schriftleiter der Zeitschrift für Psychotherapie. 1941 fungierte er als Herausgeber des Sammelbandes Psyche und Leistung und veröffentlichte in den NS-Monatsheften über Fragen der seelischen Gesundheitsführung. Er argumentierte darin unter Verweis auf den von Zeiss und Pintschovius herausgegebenen Sammelband Zivilisationsschäden u.a. dafür, dass eine psychische Hygiene des Volkes sich auf klare völkische Gesundheitsführung stützen müsse, wobei die Instrumente für ein solches Vorgehen der Offizier, der Heerespsychologe, der Betriebsführer, vor allem aber die Organe der Deutschen Arbeitsfront sein sollten. Nach 1945 war Bilz weiter als Psychotherapeut tätig. Er konnte sich sogar 1957 an der Universität Mainz habilitieren, erlangte dort 1959 den Status eines außerplanmäßigen Professors und wurde 1961 zum Wissenschaftlichen Rat berufen.
  • Friedrich F. Haag trat im Mai 1933 in die NSDAP ein und war ab 1934 Mitglied im NS-Hochschullehrerbund. 1934 wurde er zum außerordentlichen Professor an der medizinischen Akademie Düsseldorf ernannt und erhielt 1940 mit Unterstützung von Zeiss den Lehrstuhl für Hygiene an der Universität Gießen. Haag formulierte seine Überlegungen zur Zivilisationsschadentheorie nicht nur im Sammelband von Zeiss und Pintschovius, sondern auch wiederholt vor dem Forum des NS-Dozentenbundes.
  • Hildegard Hetzer, Psychologin und Vorreiterin auf dem Gebiet der Entwicklungspsychologie, war von 1931-1934 als Professorin an der Pädagogischen Akademie Elbing tätig. Später war sie Gutachterin des Jugendamtes und Mitarbeiterin in Einrichtungen der NS-Volkswohlfahrt. Hetzers Theorien waren Grundlage für psychologische Begutachtungen im Prozess der "Eindeutschung" polnischer Kinder im besetzten Warthegau. Im Rahmen der so genannten 'Waisenhausaktion' war sie 1942 auch als Gutachterin für die Gauverwaltung tätig. Sie beschrieb ihre Tätigkeit damit, dass es sich um Kinder handele, bei denen gewissermaßen von außen her die Frage nach der Verpflanzung in einen anderen Lebensraum gestellt sei. Nach dem II. Weltkrieg konnte Hetzer ihre wissenschaftliche Karriere unbeschadet fortführen. 1948 wurde sie Professorin am Pädagogischen Institut Weilburg/Lahn, 1961 wechselte sie an die Universität Gießen und erhielt 1972 sogar das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
  • Werner Kollath trat im Mai 1933 in die NSDAP ein und wurde 1935 Ordinarius für Hygiene in Rostock. 1945 wurde er aus allen universitären Ämtern entlassen, blieb aber weiterhin Direktor des Medizinal-Untersuchungsamtes. 1947 siedelte er nach Hamburg über und war bis zu seinem Tode 1970 als freier Wissenschaftler und Schriftsteller tätig. Ab 1958 versuchte er, den Wert seiner Reformkost "Kollath-Frühstück" bzw. "Kollath-Diät" wissenschaftlich zu begründen und in den Rahmen einer politischen Hygiene zu integrieren. Die in diesem Zusammenhang formulierten Ideen Kollaths unterscheiden sich nur unwesentlich (hauptsächlich in der Terminologie) von dem Programm des Sammelbandes Zivilisationsschäden am Menschen, der 1940 veröffentlicht wurde.
  • Karl Pintschovius war in den 1920er Jahren u.a. Sekretär und Geschäftsführer der Deutschen Volkspartei (DVP). Ab 1933 war er als Heerespsychologe für die Deutsche Wehrmacht tätig und wechselte 1939 in das Referat im Wehrmachtsführungsstab. 1945 geriet er in US-Kriegsgefangenschaft. 1946 immatrikulierte er sich zum Medizinstudium in Heidelberg, schloss 1951 mit der Promotion ab und arbeitete in den 1960er und 1970er Jahren in München als Psychotherapeut.
  • Heinz Zeiss war von 1920 bis 1928 Mitglied in der Deutsch-Nationalen Volkspartei (DNVP) und trat bereits 1931 der NSDAP bei. Ab Januar 1934 war er "Vertrauensmann der Reichsleitung der NSDAP bei der Medizinischen Fakultät der Universität Berlin". Ab Februar 1941 war er Zensor für das "Fachbuch-Zentrallektorat" des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda und der Deutschen Arbeitsfront (DAF). Zeiss geriet 1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft und starb 1949 in einem Gefängnislazarett.

Weitere Bedeutung bei der Verbreitung der Zivilisationsschadentheorie hatte im III. Reich Gerhard Wagner, so genannter Führer des Nationalsozialistischen Deutschen Ärztebundes (NSDÄB). Ab 1933 leitete er zusätzlich die Kassenärztliche Vereinigung Deutschlands (KVD) und ab 1934 das NSDAP-(Haupt-)Amt für Volksgesundheit. 1936 stieg er zum Leiter der neu eingerichteten Reichsärztekammer auf. Wagner hatte persönlichen Rückhalt bei Reichsminister Rudolf Hess.

Nach dem Tode Wagners übernahm Leonardo Conti im April 1939 seine Position und Ämter. Ab August 1939 war Conti auf dem Gipfel seiner Macht und war Adressat des Kreises um Zeiss und Pintschovius mit dessen Programm einer psychologischen Hygiene.

Im Juli 1942 wurde auf Erlass von Hitler Prof. Siegfried Handloser zum Chef des Sanitätswesens der Wehrmacht und der Waffen-SS ernannt. Hitlers Begleitarzt Dr. Karl Brandt spielte den Vermittler zwischen Handloser und Conti als Generalkommissar für das Sanitäts- und Gesundheitswesen.

Die Strategie der Akteure der Zivilisationsschadentheorie

Das Projekt einer psychologischen Hygiene bzw. einer seelischen Gesundheitsführung wurde von den Akteuren dieser Szene aus verschiedenen Gründen vorangetrieben. Während es den Hygienikern um Zeiss darum ging, den Kompetenzbereich ihres Faches auszubauen, wollten die Psychotherapeuten sich zunächst als universitäres Fach etablieren. Es war weniger der Mangel an Stellen für Psychologen oder Psychotherapeuten, der für Achelis, Pintschovius oder Hetzer im Vordergrund stand - vielmehr die mangelnde Möglichkeit einer akademischen Position oder Karriere. Achelis hatte offensichtlich neben einer sicher vorhandenen intellektuellen und literarischen Befähigung auch einen erheblichen Geltungsdrang und einen Hang zum Großartigen, wie sein Buch 'Principia Mundi: Versuch einer Auslegung des Wesens der Welt' aus dem Jahre 1930 zeigt. [1]

Die Bedeutung der Zivilisationsschadentheorie heute

In der New-Age- und Tierversuchsgegner-Szene (z.B. Urkost nach Franz Konz) und im Bereich der nicht evidenzbasierten Medizin (z.B. Homöopathie) wird das aus dem III. Reich stammende Modell des 'Zivilisationsschadens' wieder verstärkt verbreitet. Dabei weisen die Befürworter der jeweiligen Szenen historisches Unwissen und fehlendes Faktenwissen auf. Immerhin blenden sie aus, dass trotz steigenden 'Organisations- und Zivilisationsgrads' der modernen Industriegesellschaft allein in den letzten 25 Jahren die altersstandardisierten Mortalitätsziffern vieler Tumorerkrankungen und Herzkreislaufkrankheiten erheblich gesunken ist, die Säuglings- und Müttersterblichkeit drastisch reduziert werden konnte und die allgemeine Lebenserwartung der jüngeren Generation bzw. Restlebenszeitspanne der älteren Generation sich im Zeitraum von weniger als einer Generation erheblich verlängerte und beständig weiter steigt.

Sollte man auf Begrifflichkeiten wie 'Zivilisationsschaden' stoßen oder mit Äußerungen des Nobelpreisträgers Alexis Carell aus dessen Buch 'Der Mensch - das unbekannte Wesen'[4] konfrontiert werden, so darf man sich sicher sein, dass man es mit der Argumentationsweise des III. Reiches zu tun hat, die auch heute noch bewusst oder unbewusst von den naturheilkundlichen Szenen fortgeschrieben wird.

Heutige Anklänge an die Lebensreformbewegung findet man innerhalb der rechten Szene in Form der braunen Ökologie, einer Art Umweltbewegung rechtskonservativer bis neonazistischer Kreise.

Quellennachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Roelcke V: 'Zivilisationsschäden am Menschen' und ihre Behandlung: Das Projekt einer 'seelischen Gesundheitsführung' im Nationalsozialismus. Medizinhistorisches Institut der Universität Bonn, 1995
  2. Spengler O (1918/1922): Der Untergang des Abendlandes. München, 1972
  3. Zeiss; H.; Pintschovius; K., (Hrsg.); Achelis W.: Zivilisationsschäden am Menschen, Lehmanns, Berlin, München, 1944
  4. Carell; A,: Der Mensch, das unbekannte Wesen, DVA Stuttgart, 1955