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'''Teresa Forcades i Vila''' (geb. 1966 in Barcelona) ist eine katalanische Ärztin, Autorin, Theologin und Benediktinerinnen-Nonne. Sie gilt als feministische Theologin und als Kritikerin der wissenschaftlichen Medizin. Forcades i Vila bewirbt öffentlich das Scharlataneriemittel [[MMS]], für das keine Zulassung als Arzneimittel vorliegt und vor dem zahlreiche Gesundheitsbehörden weltweit warnen.
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'''Teresa Forcades i Vila''' (geb. 1966 in Barcelona) ist eine katalanische Ärztin, Autorin, Theologin und Benediktinerinnen-Nonne. Sie gilt als feministische Theologin und als Kritikerin der wissenschaftlichen Medizin. Forcades i Vila bewirbt öffentlich das Scharlataneriemittel [[MMS]], für das keine Zulassung als Arzneimittel vorliegt und vor dem zahlreiche Gesundheitsbehörden weltweit warnen. Die spanische Tageszeitung El Pais bezeichnete Videos in denen Teresa Forcades i Vila auftrat als [[Verschwörungstheorie|verschwörungstheoretisch]].<ref>María R. Sahuquillo / Emilio de Benito «Desmontando a la monja-bulo». El País, 1.11.2009</ref>
 
==Engagement für Scharlataneriemittel MMS==
 
==Engagement für Scharlataneriemittel MMS==
 
Im Jahre 2014 verbreitete Forcades i Vila, dass das Mittel MMS geeignet sei zur Behandlung des Ebolafiebers, einer zumeist tödlich endenden Infektion durch das Ebolavirus. Zu MMS liegen weder theoretische Vorarbeiten vor, die aufzeigen würden dass eine MMS-Einnahme bei Ebolafieber Vorteile aufweise, noch liegen Ergebnisse aus klinischen Studien zu einer etwaigen Anwendung bei Ebolafiebererkrankten vor. Ihre Behauptungen ohne wissenschaftlich zu nennende Basis führten in Spanien zu Kontroversen. Teresa Forcades i Vila geriet vor allem in Kritik durch die spanische Tageszeitung El Pais und die Zeitschrift Materia. In der Presse wurde sie als Verteidigerin von Scharlatanen bezeichnet, die leichtsinnig das Leben von Patienten gefährdeten.<ref>Javier Salas, Los charlatanes del ébola, El Pais, 8 Oktober 2014 [http://elpais.com/elpais/2014/10/08/ciencia/1412761885_930208.html Artikel in El Pais]</ref>
 
Im Jahre 2014 verbreitete Forcades i Vila, dass das Mittel MMS geeignet sei zur Behandlung des Ebolafiebers, einer zumeist tödlich endenden Infektion durch das Ebolavirus. Zu MMS liegen weder theoretische Vorarbeiten vor, die aufzeigen würden dass eine MMS-Einnahme bei Ebolafieber Vorteile aufweise, noch liegen Ergebnisse aus klinischen Studien zu einer etwaigen Anwendung bei Ebolafiebererkrankten vor. Ihre Behauptungen ohne wissenschaftlich zu nennende Basis führten in Spanien zu Kontroversen. Teresa Forcades i Vila geriet vor allem in Kritik durch die spanische Tageszeitung El Pais und die Zeitschrift Materia. In der Presse wurde sie als Verteidigerin von Scharlatanen bezeichnet, die leichtsinnig das Leben von Patienten gefährdeten.<ref>Javier Salas, Los charlatanes del ébola, El Pais, 8 Oktober 2014 [http://elpais.com/elpais/2014/10/08/ciencia/1412761885_930208.html Artikel in El Pais]</ref>
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