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Das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnte vor den Präparaten [[Galavit]] und Ukrain im August 2001: ...''Die beiden als "Galavit" und "Ukrain" bekannten Produkte werden zur Zeit massiv z.B. im Internet beworben und zur Behandlung von diversen bösartigen Krebs-Erkrankungen sowie weiterer schwerer Leiden angepriesen. Beide Produkte sind in Deutschland und der übrigen Europäischen Union nicht zugelassen. Insbesondere Krebspatienten wird dringend geraten, sich nicht von unbegründeten Heilsversprechen verunsichern zu lassen. Sie sollten sich nur mit Arzneimitteln behandeln lassen, deren Wirksamkeit, Qualität und Unbedenklichkeit im Rahmen eines Zulassungsverfahrens geprüft und für akzeptabel gehalten wurde...'' <ref>http://www.bfarm.de/de/Presse/mitteil_2001/index.php?more=0116.php</ref>. Das österreichische Gesundheitsministerium hat gegen die Anwendung des "Ukrain" Stellung genommen. In einem Schreiben an die Österreichische Ärztekammer vom 25.2.94 wird der Inhalt eines Bescheids aus dem Jahr 1986 wiederholt: ''...Die Anwendung von Ukrain außerhalb einer klinischen Prüfung bleibt weiterhin untersagt...''. Die Food and Drug Administration der USA (FDA) führt Ukrain unter Gesundheitsbetrug und Vortäuschung <ref>*http://www.awadalla.at/content/ukrain.html</ref>.
 
Das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnte vor den Präparaten [[Galavit]] und Ukrain im August 2001: ...''Die beiden als "Galavit" und "Ukrain" bekannten Produkte werden zur Zeit massiv z.B. im Internet beworben und zur Behandlung von diversen bösartigen Krebs-Erkrankungen sowie weiterer schwerer Leiden angepriesen. Beide Produkte sind in Deutschland und der übrigen Europäischen Union nicht zugelassen. Insbesondere Krebspatienten wird dringend geraten, sich nicht von unbegründeten Heilsversprechen verunsichern zu lassen. Sie sollten sich nur mit Arzneimitteln behandeln lassen, deren Wirksamkeit, Qualität und Unbedenklichkeit im Rahmen eines Zulassungsverfahrens geprüft und für akzeptabel gehalten wurde...'' <ref>http://www.bfarm.de/de/Presse/mitteil_2001/index.php?more=0116.php</ref>. Das österreichische Gesundheitsministerium hat gegen die Anwendung des "Ukrain" Stellung genommen. In einem Schreiben an die Österreichische Ärztekammer vom 25.2.94 wird der Inhalt eines Bescheids aus dem Jahr 1986 wiederholt: ''...Die Anwendung von Ukrain außerhalb einer klinischen Prüfung bleibt weiterhin untersagt...''. Die Food and Drug Administration der USA (FDA) führt Ukrain unter Gesundheitsbetrug und Vortäuschung <ref>*http://www.awadalla.at/content/ukrain.html</ref>.
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Die europäische ENEA lehnte Ukrain als sogenanntes Orphan-Arzneimittel wiederholt und zuletzt 2008 ab <ref>http://ec.europa.eu/enterprise/pharmaceuticals/register/2007/2007120435969/dec_35969_de.pdf</ref>.
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Die europäische ENEA lehnte Ukrain als sogenanntes Orphan-Arzneimittel wiederholt und zuletzt 2008 ab <ref>http://ec.europa.eu/enterprise/pharmaceuticals/register/2007/2007120435969/dec_35969_de.pdf</ref><ref>http://ec.europa.eu/enterprise/pharmaceuticals/register/2007/2007120435969/dec_35969_de.pdf</ref>.
    
==Quellen ==
 
==Quellen ==
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