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Retrologie (auch "Atlas-Adjustierung") ist eine von mehreren pseudomedizinischen Behandlungsmethoden, die zur manuellen Behandlung angenommener so genannter "Atlas-Fehlstellungen" (Atlas ist der Name des ersten Halswirbels) eingesetzt wird. Erfinder dieser ansonsten nur von sehr wenigen Personen ausgeübten Methode ist der Neu-Isenburger Heilpraktiker Michael Prgomet, ein früherer EDV-Experte.

Behandler die nach dieser Methode vorgehen (beispielsweise Heilpraktiker), behaupten daß mit den angenommenen "Fehlstellungen" des Atlas eine Vielzahl von Krankheiten assoziert seien oder durch diese bedingt seien. Genannt werden dann auch Symptome oder Krankheiten die in keiner Weise etwas mit der Wirbelsäule zu tun haben. Auch wird dann beispielsweise die Arthrose genannt, ein Erkrankung die zwar gegebenenfalls eine Ursache für Beschwerden im oberen Bereich der Wirbelsäule sein kann, aber nicht "Symptom" einer "Atlasfehlstellung". Das gleiche gilt für Bandscheibenvorfälle. Weitere Erkrankungen durch einen fehlgestellten Atlas sollen sein: Migräne, Tinitus, Drehschwindel, Skoliose, Fehlstellungen der Hüfte, Muskelverspannungen, Nervenreizung, Herzrhythmusstörung, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen oder Ischiasbeschwerden. Als Ursache für die angenommenen Fehlstellungen des Atlas werden verschiedene Angaben gemacht. So solle etwa ein "schräges ziehen am Hals des Säuglings" zur Fehlstellung des Erwachsenen führen oder "eine Überdehnung des Halses" bei Schilddrüsenoperationen, hinzu kämen auch "psychische Schockerlebnisse", Schleudertraumata und langandauernder Stress.

Methode

Nach einem Vorgespräch nimmt der Patient auf einer Behandlungsliege platz.

Siehe auch