Ole Nydahl (* 19. März 1941 nahe Kopenhagen), auch bekannt als Lama Ole, ist ein Lama des Diamantweg-Buddhismus. Er repräsentiert seine Version der Lehren der tibetischen Karma-Kagyü-Schule.

Kontroversen

Nydahl hat viele Aussagen getätigt, die zu heftigen Kontroversen geführt haben, sowohl innerhalb der Buddhistischen Gemeinde als auch außerhalb. Die dadurch ausgelösten Streitigkeiten führten dazu, dass der Buddhistische Dachverband Diamantweg (BDD), der ca 5500 Mitglieder vertritt [1] am 17. Juni 2019 aus der DBU (vertritt ca. 19.330 Einzelmitglieder) ausgetreten ist [2], vermutlich um einem drohenden Hinauswurf zu entgehen[3]. Das Verhältnis war bereits lange Zeit belastet.

Der BDD hat sich in diesem Zusammenhang wohl auch aus dem Dialog mit den christlichen Kirchen zurückgezogen.

Verhältnis zu Schülerinnen

Nydahl bekundet offen, dass er zu Schülerinnen sexuelle Beziehungen unterhält[4] und führte auf seiner Homepage lange Zeit eine Art Zähler, mit wie vielen (das waren hunderte) von Ihnen er bereits Verkehr hatte. Dies steht im Gegensatz zu dem, was die Mehrheit der Buddhisten für richtig hält[1].

Äußerungen zum Islam

Nydahl hat sich wiederholt pauschal abwertend zum Islam geäußert: Ein ehemaliger Schüler Nydahls, Christoph Schultheiß, berichtet der Augsburger Allgemeinen, Nydahl habe auf die Frage, wie man sich gegen den Islam wappne, vor hunderten Zuhörern gesagt: Learn how to shoot (Lerne zu schießen).[5], zitiert nach [1].

Umgang mit Kritik

Auf Kritik wurde vom BDD in sektenüblicher Weise mit dem Anwalt geantwortet[1].

Quellen

Siehe auch