Michael Werner: Unterschied zwischen den Versionen

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==Literatur==
 
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*Stöckli, Thomas: Ein Mensch, der nicht mehr isst (Bericht über Dr. Werner) Z. Das Goethanum 2002
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*Stöckli, Thomas: Ein Mensch, der nicht mehr isst (Bericht über Dr. Werner) Z. Das Goethanum 2002 (Nr.34-35/2002)
(Nr.34-35/2002)
 
 
*Werner, Michael und Thomas Stöckli: Leben durch Lichtnahrung – Der Erfahrungsbericht eines Wissenschaftlers, AT Verlag, Baden und München, 2005
 
*Werner, Michael und Thomas Stöckli: Leben durch Lichtnahrung – Der Erfahrungsbericht eines Wissenschaftlers, AT Verlag, Baden und München, 2005
 
*Werner, Michael: Leben durch Lichtnahrung, Live-Vortrag mit Fragenbeantwortung, HörSignale auf
 
*Werner, Michael: Leben durch Lichtnahrung, Live-Vortrag mit Fragenbeantwortung, HörSignale auf

Version vom 3. August 2008, 10:20 Uhr

Michaelwerner.jpg

Michael Werner (geboren 1949 in Braunschweig) ist ein deutscher promovierter Chemiker, früherer Chemielehrer, Autor und Anthroposoph. Werner ist internationaler Vortragsredner über das Thema Lichtnahrung und Breatharianismus.

Werner lebt zur Zeit in der Schweiz wo er in Arlesheim bei Basel für das schweizer Pharmaunternehmen Hiscia tätig ist, das Heilmittel aus der anthroposophischen Medizin herstellt. Der ursprünglich übergewichtige Werner gilt als sogenannter Breatharianer und behauptet seit 2001 ohne herkömmliche Ernährung auszukommen und sich alleine durch Licht zu ernähren. Auch behauptet er längere Zeit auf Flüssigkeit verzichten zu können. Gleichzeitig gibt Werner jedoch an seit 2001 täglich 1,5 Liter Flüssigkeit und auch Kaffee zu sich zu nehmen. Der Begriff Flüssigkeit bedeutet hier jedoch nicht daß es sich auschliesslich um kalorienfreies Wasser handeln muß. In der Tat hat Werner auch zugegeben Säfte, Wein und Sherry zu sich zu nehmen. Ausdrücklich spricht Werner in einem Interview auch von konzentrierten Säften unbekannter Zusammensetzung die er konsumiere. Insofern kann vermutet werden daß hier ein fortgesetztes Saftfasten stattfindet das genauso kompatibel mit dem Überleben ist wie eine übliche flüssige Ernährung oder parenterale Ernährung bei bewusstlosen oder komatösen Patienten in einem Krankenhaus auch. Fruchtsäfte können hochkalorisch sein und problemlos den täglichen Kalorienbedarf, Mineralienbedarf und Vitaminbedarf eines im Büro tätigen Menschen decken.

Im Rahmen eines Forschungsprojekts hat sich Werner an einer bislang unbekannten Klinik der inneren Schweiz (möglicherweise Bern) einer zehntägigen Untersuchung seiner angeblichen Fähigkeiten unterzogen. Er soll sich dabei in einem angeschlossenen Zimmer einer Intensivstation 10 Tage lang aufgehalten haben und soll täglich untersucht worden sein und durfte angeblich nur Mineralwasser und Tee zu sich nehmen. Das Ergebnis dieser Untersuchung wurde jedoch nie wissenschaftlich veröffentlicht. Werner weist seit langem darauf hin daß das Ergebnis in Kürze veröffentlicht werde. Einige Details der Untersuchung wurden jedoch inzwischen bekannt und sind auch in einem seiner Bücher zu finden. Interessantester Aspekt ist dabei die Frage nach einer eventuellen Veränderung seines Körpergewichts während einer Phase des kontrollierten Zeitraumes in dem tatsächlich davon ausgegangen werden kann daß keine nennenswerten Kalorien aufgenommen wurden. Da Werner ja angibt seit 2001 nichts zu essen, dürfte sich sein Körpergewicht während der Zeit der wissenschaftlichen Untersuchung nicht verändert haben (Von Wasserverlusten oder Aufnahmen abgesehen: warum sollte es auch ?). Aber genau das scheint dabei nicht passiert zu sein. Offenbar verlor er während dieser Zeit mindestens 2 Kilo an Gewicht. Die genauen Gewichtsangaben sind jedoch weder bei Werner noch aus anderer Quelle in Erfahrung zu bringen und werden offenbar wie ein Geheimnis gehütet. Werner gibt an daß der Gewichtsverlust mit der trockenen Luft in der Klinik zu erklären wäre.

Ein Mensch, der sich im Bett aufhält und sich wenig körperlich betätigt, benötigt am Tag etwa 2000 kcal. In 10 Tagen wären es in der Summe 20000 kcal. 1 Gramm Körperfett entspricht bekanntermaßen 9,3 Kcal. 20000 kcal / 9.3 kcal/g = 2150.538 g, also etwa 2 Kilo. Der angebliche Gewichtsverlust ist demnach gut über eine Verstoffwechselung eigenen Körperfettes zu erklären.

Literatur

  • Stöckli, Thomas: Ein Mensch, der nicht mehr isst (Bericht über Dr. Werner) Z. Das Goethanum 2002 (Nr.34-35/2002)
  • Werner, Michael und Thomas Stöckli: Leben durch Lichtnahrung – Der Erfahrungsbericht eines Wissenschaftlers, AT Verlag, Baden und München, 2005
  • Werner, Michael: Leben durch Lichtnahrung, Live-Vortrag mit Fragenbeantwortung, HörSignale auf

CD, Kandern 2005

Weblinks