Mathias Bröckers: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Mathias Bröckers''' (geb. 26. Juni 1954 in Limburg an der Lahn, Pseudonym "John S. Cooper") ist ein deutscher Journalist und Sachbuchautor aus Berlin. Bröckers schreibt insbesondere für die Berliner taz und den Blog Telepolis (Heise). In seinen Werken befasst sich Bröckers u.a. mit der Legalisierung von Hanf und verbreitet [[Verschwörungstheorien um den 11. September 2001]]. In diesem Zusammenhang wurde ihm mehrfach Antisemitismus vorgeworfen. Sowohl in der englischsprachigen Wikipedia als auch in der deutschsprachigen Ausgabe wird Bröckers als Verschwörungstheoretiker bezeichnet.
 
'''Mathias Bröckers''' (geb. 26. Juni 1954 in Limburg an der Lahn, Pseudonym "John S. Cooper") ist ein deutscher Journalist und Sachbuchautor aus Berlin. Bröckers schreibt insbesondere für die Berliner taz und den Blog Telepolis (Heise). In seinen Werken befasst sich Bröckers u.a. mit der Legalisierung von Hanf und verbreitet [[Verschwörungstheorien um den 11. September 2001]]. In diesem Zusammenhang wurde ihm mehrfach Antisemitismus vorgeworfen. Sowohl in der englischsprachigen Wikipedia als auch in der deutschsprachigen Ausgabe wird Bröckers als Verschwörungstheoretiker bezeichnet.
Bröckers ist mit [[Daniele Ganser]] im Beirat des Blogs [[Rubikon News]] und schreibt auch für dieses Blog. Er betreibt eine eigene Webseite "broeckers.com".
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Bröckers ist mit [[Daniele Ganser]] im Beirat des Blogs [[Rubikon News]] und schreibt auch für Rubikon. Er betreibt eine eigene Webseite "broeckers.com".
  
 
==Verschwörungstheorien zum Anschlag auf das World Trade Center 2001==
 
==Verschwörungstheorien zum Anschlag auf das World Trade Center 2001==

Version vom 26. Februar 2022, 04:43 Uhr

Mathias Bröckers beim russischen Staatssender RT Deutsch (Youtube 2015)

Mathias Bröckers (geb. 26. Juni 1954 in Limburg an der Lahn, Pseudonym "John S. Cooper") ist ein deutscher Journalist und Sachbuchautor aus Berlin. Bröckers schreibt insbesondere für die Berliner taz und den Blog Telepolis (Heise). In seinen Werken befasst sich Bröckers u.a. mit der Legalisierung von Hanf und verbreitet Verschwörungstheorien um den 11. September 2001. In diesem Zusammenhang wurde ihm mehrfach Antisemitismus vorgeworfen. Sowohl in der englischsprachigen Wikipedia als auch in der deutschsprachigen Ausgabe wird Bröckers als Verschwörungstheoretiker bezeichnet. Bröckers ist mit Daniele Ganser im Beirat des Blogs Rubikon News und schreibt auch für Rubikon. Er betreibt eine eigene Webseite "broeckers.com".

Verschwörungstheorien zum Anschlag auf das World Trade Center 2001

Bereits zwei Tage nach den Al-Qaida-Anschlägen auf das New Yorker World Trade Center veröffentlichte Bröckers dazu im Blog Telepolis seinen ersten Artikel. Es folgten drei Bücher (Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9, Fakten, Fälschungen und die unterdrückten Beweise des 11.9., 11.9. - zehn Jahre danach. Der Einsturz eines Lügengebäudes). Bröckers lehnt die Ermittlungsergebnisse der US-Behörden ab, nach denen das Al-Qaida-Netzwerk unter Bin Laden verantwortlich für den Anschlag sei. Die tatsächlichen Verantwortlichen vermutet Bröckers in George W. Bush und Ariel Scharon.

Der russische Regierungssender RT Deutsch interviewte Bröckers 2015 zu seinen Ansichten zum Anschlag, genauso wie Daniele Ganser, Andreas von Bülow und Tommy Hansen.

Kosher Conspiracy von Mathias Bröckers

Am 2. März 2002 veröffentlichte Bröckers im Blog Telepolis einen Artikel mit dem Titel Die Kosher Conspiracy.[1] Bröckers behauptet in seinem Artikel, dass die USA, der damalige Präsident George Bush sowie Israel und Ariel Sharon "Hauptprofiteure" des Al-Qaida-Anschlags auf das World Trade Center im September 2001 gewesen seien: “Es bleiben nur zwei: USA und George Bush sowie Israel und Ariel Scharon... Bei der Frage nach einem Motiv für die Tat jedoch, die für jeden Kriminalisten bei der Erstellung von Täterprofilen zentral ist, müssten Bush und Sharon auf der Liste der Verdächtigen mittlerweile ziemlich oben stehen..
Bröckers wurde für diesen Artikel kritisiert und ihm wurde unsaubere Recherche aufgrund der Wiedergabe veralteter oder falscher Argumente vorgeworfen.[2] Der Berliner Historiker Wolfgang Wippermann sprach von „Antisemitismus pur“. Der Journalist Tobias Jaecker warf Bröckers vor, antisemitische Verschwörungstheorien in der Nachfolge der Protokolle der Weisen von Zion zu stützen.

Kurzbiographie

Mathias Bröckers begann 1973 an der FU Berlin Literaturwissenschaft, Linguistik und Politikwissenschaft mit Deutsch und Politik für das Lehramt zu studieren. Er schloss 1980 mit einer Magisterarbeit über "Die Rolle der Sprache in der Psychoanalyse" sein Studium ab.

Bröckers ist mit dem Illustrator Gerhard Seyfried befreundet. Beide wohnten eine Zeit lang zusammen in Solothurn (Schweiz).

Werke

  • Der gesunde Menschenverstand ist reines Gift. Paukenschläge von Wolfgang Neuss und Mathias Bröckers. Heyne, München 1985
  • Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf. Hrsg. von Mathias Bröckers, Zweitausendeins, Frankfurt a.M., 1993
  • mit Gerhard Seyfried: Hanf im Glück - Das Hohe Lied vom hehren Hanf. Zweitausendeins, Frankfurt a.M. 1996
  • Das sogenannte Übernatürliche. Von der Intelligenz der Erde, Aufbruch zu einem neuen Naturverständnis, Eichborn, Frankfurt a.M. 1998
  • Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9. Zweitausendeins, Frankfurt a.M., 2002
  • Cannabis. Hanf, Hemp, Chanvre, Canamo. AT Verlag, Aarau 2002
  • Können Tomaten träumen? Von der Intelligenz der Erde. Aufbruch zu einem neuen Naturverständnis. Königsfurt Verlag, Klein Königsförde 2001
  • Mathias Bröckers und Albert Hofmann: Trans Psychedelischer Express, Eleusis - Basel - Babylon - und weiter. Nachtschatten Verlag, Solothurn 2002
  • mit Andreas Hauß: Fakten, Fälschungen und die unterdrückten Beweise des 11.9. Zweitausendeins, Frankfurt a.M., 2003
  • mit Lynn Zimmer, John P. Morgan: Cannabis Mythen - Cannabis Fakten. Eine Analyse der wissenschaftlichen Diskussion. Nachtschatten Verlag, Solothurn 2004
  • Mathias Bröckers und Roger Liggenstorfer: Albert Hofmann und die Entdeckung des LSD. Auf dem Weg nach Eleusis. AT Verlag - AZ Fachverlage, Aarau 2006
  • mit Chris Heidrich, Roger Liggenstorfer: Absinthe - Die Wiederkehr der Grünen Fee. Geschichten und Legenden eines Kultgetränkes. Nachtschatten Verlag, Solothurn 2007
  • Cogito ergo bum und 49 weitere Beweise für die Unausweichlichkeit des Scheiterns. Westend Verlag, Frankfurt am Main 2007
  • Die Drogenlüge - Warum Drogenverbote den Terrorismus fördern und Ihrer Gesundheit schaden. Westend Verlag, Frankfurt am Main 2010
  • mit Christian C. Walther: 11.9. - zehn Jahre danach. Der Einsturz eines Lügengebäudes, 2011
  • JFK – Staatsstreich in Amerika, Westend Verlag, Frankfurt am Main 2013
  • Mathias Bröckers und Paul Schreyer: Wir sind die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren, Westend Verlag, Frankfurt am Main 2014
  • Der Fall Ken Jebsen oder Wie Journalismus im Netz seine Unabhängigkeit zurückgewinnen kann, Westend Verlag, Frankfurt am Main 2016
  • Klimalügner – Vom Ende des Kaputtalismus und der Zuvielisation, Westend Verlag, Frankfurt am Main 2020

Weblinks

  • broeckers.com (private Webseite)

Quellennachweise

  1. Mathias Bröckers: Die Kosher Conspiracy, Telepolis, 2.3.2002
    Link zum Artikel: [1]
  2. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-28530325.html