IREM: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach Angaben des Erfinders Sadik Öz handelt es sich bei iREM um ein bislang (Stand: Juni 2016) nicht zugelassenes Verfahren. Öz schreibt dazu:
 
Nach Angaben des Erfinders Sadik Öz handelt es sich bei iREM um ein bislang (Stand: Juni 2016) nicht zugelassenes Verfahren. Öz schreibt dazu:
 
:''..Solange aber ein umfangreiches, kostenintensives und lange andauerndes Zulassungsverfahren nicht durchlaufen ist, kann diese Methode aufgrund gesetzlicher Vorgaben, strafrechtlicher Relevanz und medizinischer Vorschriften nicht für Patienten angeboten werden..''
 
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Obwohl Öz seine iREM-Methode als nicht zugelassen bezeichnet, wird diese in zahlreichen kommerziellen Onlineportalen beworben. Außerdem wird für die Methode im Internet entgegen den Bestimmungen des Heilmittelwerbegesetzes mit angeblichen Heilerfolgen bei Krebserkrankten geworben und dabei die Kontaktadresse der Hausarztpraxis von Sadik Öz genannt.
 
==Methode==
 
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Zu der Methode liegen nur sehr wenige auswertbare Informationen vor. Dem Patienten wird ca. 1-2 cm³ Tumormasse mit lebenden Zellen entnommen. Außerdem wird dem Krebspatienten jede dritte Woche etwas Blut entnommen. Es folgt nach Tumorzellenentnahme eine "Kultivierung" von Immunzellen im Labor. Die Kultivierten Zellen werden dann nach 7 bis 10 Tagen an den Patient zurück verabreicht. Insgesamt dauert die Therapie ca. 3 Monate.
 
Zu der Methode liegen nur sehr wenige auswertbare Informationen vor. Dem Patienten wird ca. 1-2 cm³ Tumormasse mit lebenden Zellen entnommen. Außerdem wird dem Krebspatienten jede dritte Woche etwas Blut entnommen. Es folgt nach Tumorzellenentnahme eine "Kultivierung" von Immunzellen im Labor. Die Kultivierten Zellen werden dann nach 7 bis 10 Tagen an den Patient zurück verabreicht. Insgesamt dauert die Therapie ca. 3 Monate.

Version vom 1. Juni 2016, 16:58 Uhr


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iREM (immunological Re-Education of Malignancy) ist der Name einer experimentellen alternativmedizinischen Behandlungsmethode von Krebserkrankungen des in München wirkenden Internisten Sadik Öz.

Nach Angaben von Sadik Öz handelt es sich um eine über mehrere Monate hinweg praktizierte Therapieform, die zur Bildung besonderer Immunzellen führen soll. Mit Hilfe dieser Immunzellen soll eine "immunologische Instruktion" bösartiger Krebszellen von menschlichen Krebspatienten möglich sein, die letztendlich dazu führen soll daß die Krebszellen sich in benigne (also gutartige) Tumorzellen durch eine "Umerziehung" transformieren, was zu einer Heilung der Krebserkrankung führen soll. Nach Angaben von Öz könne zwar nach der iREM-Behandlung ein Tumor zurückbleiben, dieser sei aber dann nur noch als eine harmlose Geschwulst anzusehen. Die durch das iREM - Verfahren entstandenen Immunzellen soll quasi wie nach einer Impfung lebenslang im Körper verbleiben und diesen vor einem weiteren Wachstum von Krebszellen schützen.

Nach Angaben des Erfinders Sadik Öz handelt es sich bei iREM um ein bislang (Stand: Juni 2016) nicht zugelassenes Verfahren. Öz schreibt dazu:

..Solange aber ein umfangreiches, kostenintensives und lange andauerndes Zulassungsverfahren nicht durchlaufen ist, kann diese Methode aufgrund gesetzlicher Vorgaben, strafrechtlicher Relevanz und medizinischer Vorschriften nicht für Patienten angeboten werden..

Obwohl Öz seine iREM-Methode als nicht zugelassen bezeichnet, wird diese in zahlreichen kommerziellen Onlineportalen beworben. Außerdem wird für die Methode im Internet entgegen den Bestimmungen des Heilmittelwerbegesetzes mit angeblichen Heilerfolgen bei Krebserkrankten geworben und dabei die Kontaktadresse der Hausarztpraxis von Sadik Öz genannt.

Methode

Zu der Methode liegen nur sehr wenige auswertbare Informationen vor. Dem Patienten wird ca. 1-2 cm³ Tumormasse mit lebenden Zellen entnommen. Außerdem wird dem Krebspatienten jede dritte Woche etwas Blut entnommen. Es folgt nach Tumorzellenentnahme eine "Kultivierung" von Immunzellen im Labor. Die Kultivierten Zellen werden dann nach 7 bis 10 Tagen an den Patient zurück verabreicht. Insgesamt dauert die Therapie ca. 3 Monate.

Siehe auch

Quellennachweise