Homöosystemik

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Bild: Von Ursula Eder und Johanna Pitzer verbreiteter Flyer

Homöosystemik ist die Bezeichnung für eine pseudomedizinische Behandlungsmethode der Dachauer Ärztin und Homöopathin Ursula Eder und der Ingenieurin und Heilpraktikerin Johanna Pitzer. Die ansonsten in der Medizin und in medizinischen Datenbanken unbekannte Methode soll Elemente der Homöopathie und der umstrittenen "Familienaufstellung" als "Kombination" vereinen. Als Grund der Kombination nennt Eder ein "Resonanzphänomen", welches beiden Behandlungsmethoden gemeinsam sei.

Eine nennenswerte Verbreitung ist aktuell (März 2014) nicht erkennbar, Fachliteratur oder an Laien gerichtete Literatur zum Thema nicht auffindbar. Zum Begriff fanden sich im März 2014 weniger als 20 Einträge in der Suchmaschine Google, obwohl die Methode bereits 2010 erfunden worden sein soll.

Methode

Nach den wenigen öffentlich zugänglichen Informationen zur Methode wird nach zwei Vorgesprächen eine "Familienaufstellung" durchgeführt. Die dabei erhaltenen Informationen sollen es dem Behandler erlauben, ein geeignetes homöopathisches Mittel zu finden. Die Methode einer "Homosystemik" (offenbar soll damit die Homöosystemik gemeint sein) war Thema einer Masterarbeit mit dem Titel "Homosystemik - Ein neuer therapeutischer Ansatz - Praxisorientierte Kombination von systemischer Aufstellungsarbeit und Homöopathie" im Studiengang am Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften der Europa-Universität Viadrina.[1]

Quellennachweise

  1. http://www.europa-uni.de/de/forschung/institut/institut_intrag/Forschung/Publikationen.html Aufruf am 9. November 2013