Freiwirtschaft: Unterschied zwischen den Versionen

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* [http://www.linke-buecher.de/texte/krisis/Kurz-Robert--Politische-Oekonomie-des-Antisemitismus.htm Robert Kurz, Politische Ökonomie des Antisemitismus]
 
* [http://www.linke-buecher.de/texte/krisis/Kurz-Robert--Politische-Oekonomie-des-Antisemitismus.htm Robert Kurz, Politische Ökonomie des Antisemitismus]
 
* http://www.projektwerkstatt.de/aes/freiwirtschaft.html
 
* http://www.projektwerkstatt.de/aes/freiwirtschaft.html
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[[category:Abkürzung/Begriffserklärung]]

Version vom 3. Februar 2009, 01:16 Uhr

Die Freiwirtschaft ist eine Theorie, die für eine Währung ohne Zins eintritt. Begründet wurde sie von Silvio Gesell.

Die Freiwirtschaft wird sehr häufig im rechten esoterischen Milieu aufgegriffen.

Struktureller Antisemitismus

Der Freiwirtschaft wird vorgewurfen, strukturellen Antisemitismus zu nähren. Damit ist gemeint, dass sie, unabängig davon ob konkret auf Juden bezogen oder nicht, Ressentiments und Vorurteile befördert, die antisemitischen Denkmustern entsprechen. So ist die Rede von der »Zinsknechtschaft« gegenüber einer »reinen, besseren« Wirtschaft vergleichbar mit der nationalsozialistischen Unterscheidung in »schaffendes und raffendes Kapital«.

Rechtsextreme Kontakte

Die Partei FSU, lange Zeit eine der wichtigsten Fürsprecher für die Freiwirtschaft (nennt sich inzwischen Humanwirtschaftspartei), wurde von dem Nazi Ferdinand Böttger, vorher Mitglied der verbotenen NSDAP-Nachfolgeorganisation SRP, mitbegründet.

Silvio Gesell selbst hat sich mehrfach antisemitisch geäußert.

Bedeutung für den Esoterikmarkt und für Verschwörungstheorien

Zwar ist die Freiwirtschaft an sich nicht als esoterisch anzusehen, jedoch ist die Verbindung sehr häufig zu beobachten. Esoterische Buchverlage bieten sehr häufig auch Bücher über »Zinsknechtschaft« oder ähnliches an.

Eine Demonstration in Brüssel am 9. September 2007 unter dem Titel »United for Truth«, die Verschwörungstheorien zum 11. September zum Thema hatte, propagierte auch Forderungen der Freiwirtschaft.

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