Franz Konz: Unterschied zwischen den Versionen

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Konz wurde zunächst Steuerinspektor, später dann Steuerberater. Über eine Qualifikation auf gesundheitlichem Gebiet ist nichts bekannt.
 
Konz wurde zunächst Steuerinspektor, später dann Steuerberater. Über eine Qualifikation auf gesundheitlichem Gebiet ist nichts bekannt.
  
==umstrittene Äusserungen zu Gesundheitsfragen=
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==umstrittene Äusserungen zu Gesundheitsfragen==
 
Konz machte mehrmals durch merkwürdige Äusserungen zu gesundheitlichen Fragen auf sich aufmerksam, die einer Verhöhnung von Erkrankten gleichkamen. So glaubt er daß die Zuckerkrankheit positive Aspekte aufiese, da sie dafür sorge daß Zuckerkranke (die seiner Meinung nach für ihre Krankheit verantwortlich seien) in der Zukunft aussterben soltten. AIDS führt er beleglos auf eine angebliche ''widernatürliche Lebensweise'' der Betroffenen zurück, ohne sich darüber klar zu machen beispielsweise, daß eine Vielzahl von AIDSkranken sich über Blutkonserven ansteckten oder der Virus unter der Geburt von der Mutter übertragen wurde.  
 
Konz machte mehrmals durch merkwürdige Äusserungen zu gesundheitlichen Fragen auf sich aufmerksam, die einer Verhöhnung von Erkrankten gleichkamen. So glaubt er daß die Zuckerkrankheit positive Aspekte aufiese, da sie dafür sorge daß Zuckerkranke (die seiner Meinung nach für ihre Krankheit verantwortlich seien) in der Zukunft aussterben soltten. AIDS führt er beleglos auf eine angebliche ''widernatürliche Lebensweise'' der Betroffenen zurück, ohne sich darüber klar zu machen beispielsweise, daß eine Vielzahl von AIDSkranken sich über Blutkonserven ansteckten oder der Virus unter der Geburt von der Mutter übertragen wurde.  
  

Version vom 13. August 2007, 14:29 Uhr

Der Steuerexperte Franz Konz (geboren 16. Mai 1926) ist der Gründer und Vorsitzende des privaten Vereins Bund für Gesundheit e.V. (BfG). Er agiert als Buchautor von Sachbüchern über das Steuerrecht und pseudowissenschaftlichen Büchern über Gesundheitsfragen ("Der große Gesundheits-Konz"). Konz ist Herausgeber der Publikation "natürlich leben" des Vereins BfG. Er gilt als der Begründer der umstrittenen sogenannten Urkost bzw Urmedizin.

Konz wurde zunächst Steuerinspektor, später dann Steuerberater. Über eine Qualifikation auf gesundheitlichem Gebiet ist nichts bekannt.

umstrittene Äusserungen zu Gesundheitsfragen

Konz machte mehrmals durch merkwürdige Äusserungen zu gesundheitlichen Fragen auf sich aufmerksam, die einer Verhöhnung von Erkrankten gleichkamen. So glaubt er daß die Zuckerkrankheit positive Aspekte aufiese, da sie dafür sorge daß Zuckerkranke (die seiner Meinung nach für ihre Krankheit verantwortlich seien) in der Zukunft aussterben soltten. AIDS führt er beleglos auf eine angebliche widernatürliche Lebensweise der Betroffenen zurück, ohne sich darüber klar zu machen beispielsweise, daß eine Vielzahl von AIDSkranken sich über Blutkonserven ansteckten oder der Virus unter der Geburt von der Mutter übertragen wurde.

Zitate

  • zu Diabetes: Immerhin: wenn es das Insulin nicht gäbe, müßten sie sterben!', sagst Du. Nun, das will die Natur ja, das ist ja ebenfalls Sinn gefährlicher Krankheiten - soll die Welt in ein paar hundert Jahren nur aus Zuckerkranken und Insulinfabriken bestehen? Du weißt wohl auch, daß Diabetes erblich ist. Sicher, aber Du würdest wohl genau so wenig an die nachkommenden Generationen denken wie die Zuckerkranken, wenn Du vor der Entscheidung stündest, früh ins Gras zu beißen oder Insulin zu spritzen. Da bist Du aber schief gewickelt! Ich würde mein Leben doch nicht von einem Tier- oder Chemieprodukt abhängig machen!
  • zu AIDS: Falls es AIDS überhaupt gäbe, so würde dies nur eine neue Antwort der Natur auf widernatürliche Lebensweisen darstellen. (...) Merke: Es können nicht nur einige Menschen das Virus mit ihrem Immunsystem besiegen, sondern alle, die ihr Immunsystem wieder in Ordnung bringen. Jeder HIV-Träger kann es. Wenn er es nur fest genug will!

Kriminalgeschichte

Konz wurde wegen Beamtenbeleidigung und Beihilfe zur Steuerhinterziehung zu 17 Monaten Gefängnis verurteilt. Interessant auch seine Neigung zum Ladendiebstahl: Er wurde mindestens 15 mal verurteilt [1].

Weblinks