Dieter Bremer in einem Interview von Michael Vogt bei Alpenparlament.TV im Herbst 2010
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Dieter Bremer (geb. 1952) aus Malchow in Mecklenburg-Vorpommern ist Autor von pseudowissenschaftlichen Büchern. Seine Hauptthese ist, dass Atlantis in Wirklichkeit ein Raumschiff in einer Erdumlaufbahn gewesen sei. Beruflich ist Bremer als Versicherungsmakler und Vermieter von Ferienwohnungen tätig.

Wie z.B. auch Erich von Däniken bedient sich Bremer der Methode, literarische, religiöse und folkloristische Texte in beliebiger Weise zu interpretieren und dabei naturwissenschaftliche Sachverhalte sowie Befunde etwa aus den Geschichts- und Religionswissenschaften zu ignorieren. Unter anderem will er in Passagen von Schillers "Ode an die Freude" die Beschreibung des Starts eines "Zubringerraumschiffs" zum "Basisraumschiff im Orbit" erkannt haben.

Bremer behauptet darüber hinaus, dass der Mond erst seit einigen tausend Jahren existiert. Dies könne man aus verschiedenen griechischen Texten entnehmen, z.B. von Apollonius von Rhodos (295 - 215 v.Chr.). Ebbe und Flut würden es folglich auch erst seit dieser Zeit geben. Die Erdachse sei ebenfalls nicht immer geneigt gewesen (gegenüber der Ebene der Erdbahn), sondern sie sei erst in historischer Zeit "gekippt", was durch Texte von Platon und durch Überlieferungen der Hopi-Indianer belegt werde.

Bremer hat bis jetzt zwei Bücher geschrieben, Der verborgene Schlüssel zu Atlantis und Atlantis und das Altersparadoxon. Sie sind bei edition winterwork erschienen, einem sog. Zuschussverlag, bei dem der Autor einen Teil der Herstellungskosten übernimmt.