Biophonon: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Biophonone''' sind hypothetische Infraschalleignisse geringer Intensität die eine Rolle bei der Kommunikation zwischen Zellen spielen sollen. Ebenso wie die [[Biophoton]]en spielen sie im [[Esoterik]]bereich eine, wenn auch sehr viel geringere, Rolle. Wer der Erfinder der Biophononen-Idee war, lässt sich derzeit nicht eindeutig klären. Nach vagen Angaben aus dem Internet, die nicht nachprüfbar sind, sollen sie auf einen deutschen Physiker namens Prof. Franz Albin Ponz zurückgehen.  
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'''Biophononen''' sind hypothetische Quasiteilchen von angenommenen Schallereignissen, die laut vagen Hypothesen eine Rolle bei der Kommunikation zwischen Zellen spielen sollen. Ebenso wie die [[Biophoton]]en erfahren sie im [[Esoterik]]bereich eine wenn auch sehr viel geringere Beachtung. Gelegentlich wird auf eine Biophononenhypothese zurückgegriffen, um die Wirkung [[alternativmedizin]]ischer Methoden wie [[Homöopathie]] oder [[Akupunktur]] glaubhaft zu machen.  
  
Ein Anhänger der Biophononen-Hypothese ist der österreichische Physiker [[Herbert Klima]]. Klima behauptet, daß die gemeinten Biophonone für eine Klangtherapie eine Relevanz hätten.
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Ein Anhänger der Biophononen-Hypothese ist der österreichische Physiker [[Herbert Klima]]. Klima behauptet, dass die gemeinten Biophononen für eine [[Klangtherapie]] eine Relevanz hätten.
  
==Behauptete Eigenschaften==
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==Phononen==
Die angeblichen Biophonen-Ereignisse sollen für den Menschen unhörbare "brummende" Infraschallereignisse im Sinne eines "Bio-Schalls" sein, die in allen lebenden Organismen als Informationsträger und Steuerungselement für Stoffwechselprozesse wirken sollen. Die Biophononen sollen Teil eines komplexen biologischen Nachrichtensystems sein. Laut Hypothese sei ohne Biophononen kein Leben möglich. Nach Bestrahlung mit ionisierender Strahlung und nach dem Tod des Organismus gebe es keine Biophonenaktivität mehr. Allerdings wird behauptet, dass in Lebensmitteln weiterhin eine Biophonenaktivität existieren könne.
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Der in der wissenschaftlichen Physik bekannte Begriff [http://de.wikipedia.org/wiki/Phonon Phonon] wurde analog zu "Photon" gewählt, dem "Lichtteilchen" bzw. dem Quant der elektromagnetischen Strahlung, und zum ersten Mal von Jakow Iljitsch Frenkel (1894–1952) 1932 in seinem Buch „Wave Mechanics, Elementary Theory“ verwendet.<ref>Jakow Iljitsch Frenkel: Wave Mechanics. Elementary Theory. Clarendon Press, Oxford 1932</ref> Phononen (auch als Schallquanten bezeichnet) sind Quasiteilchen, die in der theoretischen Festkörperphysik verwendet werden, um die Eigenschaften der quantenmechanisch beschriebenen Gitterschwingungen in einem Kristall beschreiben zu können. Der Begriff erleichtert vor allem die Diskussion der Anregung von Gitterschwingungen durch Licht oder Elektronen; diese Vorgänge kann man als Stöße mit Phononen auffassen. Wie beim Photon ist die Energie eines Phonons gegeben durch E&nbsp;=&nbsp;h&nbsp;f, dabei ist h das [http://de.wikipedia.org/wiki/Plancksches_Wirkungsquantum Plancksche Wirkungsquantum] und f die Frequenz. Außerhalb der Festkörperphysik, etwa im Frequenzbereich des Hörschalls wie in Herbert Klimas Äußerungen, ist das Konzept der Phononen wegen ihrer extrem geringen Energie nicht sinnvoll.
 
 
Aussender der Biophonone sollen laut Hypothese die DNA (DNS) im Zellkern sowie "lebende Makromoleküle" sein. Die DNA sollregelrecht von einem "Tonsignal" umgeben sein. Werde die Erbsubstanz zerstört, erneuere das weiterhin bestehende geheimnisvolle Tonsignal die DNA wieder. Je gesünder eine Zelle sei, desto lauter soll der Bio-Schall sein. Die "lebenden Makromoleküle", die Biophonone aussenden, empfangen und über eine Resonanz austuschen sollen, seien die DNA, RNA, Chlorophyll, das Hämoglobin sowie viele Enzyme. Aber auch Viren seien Biophononen-Nutzer wird behauptet, obwohl in der Biologie Viren nicht zu den lebenden Organismen gezählt werden.
 
 
 
Wie bei den Biophotonen wird zu den Biophonen ebenfalls behauptet, dass es in lebenden Organismen eine Speichermöglichkeit für Biophononen gebe. Diese wäre insbesondere in Nahrungsmitteln nachweisbar. Biophononennachweise sollen demnach eine Aussage zur Qualität von Nahrungsmitteln möglich machen.
 
  
 
==Siehe auch==
 
==Siehe auch==
 
*[[Biophoton]]
 
*[[Biophoton]]
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==Quellennachweise==
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[[category:Pseudowissenschaft]]
 
[[category:Pseudowissenschaft]]

Aktuelle Version vom 31. Mai 2015, 15:55 Uhr

Biophononen sind hypothetische Quasiteilchen von angenommenen Schallereignissen, die laut vagen Hypothesen eine Rolle bei der Kommunikation zwischen Zellen spielen sollen. Ebenso wie die Biophotonen erfahren sie im Esoterikbereich eine wenn auch sehr viel geringere Beachtung. Gelegentlich wird auf eine Biophononenhypothese zurückgegriffen, um die Wirkung alternativmedizinischer Methoden wie Homöopathie oder Akupunktur glaubhaft zu machen.

Ein Anhänger der Biophononen-Hypothese ist der österreichische Physiker Herbert Klima. Klima behauptet, dass die gemeinten Biophononen für eine Klangtherapie eine Relevanz hätten.

Phononen

Der in der wissenschaftlichen Physik bekannte Begriff Phonon wurde analog zu "Photon" gewählt, dem "Lichtteilchen" bzw. dem Quant der elektromagnetischen Strahlung, und zum ersten Mal von Jakow Iljitsch Frenkel (1894–1952) 1932 in seinem Buch „Wave Mechanics, Elementary Theory“ verwendet.[1] Phononen (auch als Schallquanten bezeichnet) sind Quasiteilchen, die in der theoretischen Festkörperphysik verwendet werden, um die Eigenschaften der quantenmechanisch beschriebenen Gitterschwingungen in einem Kristall beschreiben zu können. Der Begriff erleichtert vor allem die Diskussion der Anregung von Gitterschwingungen durch Licht oder Elektronen; diese Vorgänge kann man als Stöße mit Phononen auffassen. Wie beim Photon ist die Energie eines Phonons gegeben durch E = h f, dabei ist h das Plancksche Wirkungsquantum und f die Frequenz. Außerhalb der Festkörperphysik, etwa im Frequenzbereich des Hörschalls wie in Herbert Klimas Äußerungen, ist das Konzept der Phononen wegen ihrer extrem geringen Energie nicht sinnvoll.

Siehe auch

Quellennachweise

  1. Jakow Iljitsch Frenkel: Wave Mechanics. Elementary Theory. Clarendon Press, Oxford 1932