| | '''William Fairfield Warren''' (geb. 13. März 1833, gest. 7. Dezember 1929) war der erste Präsident der amerikanischen Boston University sowie der Erfinder einer [[pseudowissenschaft]]lich untermauerten Legende zum Ursprung des Menschen am Nordpol. Er studierte an der Wesleyan University in Connecticut (1853) und wurde dort Mitglied der "Mystical Seven" - Gruppe<ref>https://en.wikipedia.org/wiki/Mystical_Seven_(Wesleyan)</ref>. Er studierte später in Berlin und Halle. Er war von 1860 bis 1866 Theologie-Professor an der Methodist Episcopal Missionary Institute in Bremen. Er war Präsident der Boston University School of Theology und später Präsident der Boston University von 1873 bis 1903. | | '''William Fairfield Warren''' (geb. 13. März 1833, gest. 7. Dezember 1929) war der erste Präsident der amerikanischen Boston University sowie der Erfinder einer [[pseudowissenschaft]]lich untermauerten Legende zum Ursprung des Menschen am Nordpol. Er studierte an der Wesleyan University in Connecticut (1853) und wurde dort Mitglied der "Mystical Seven" - Gruppe<ref>https://en.wikipedia.org/wiki/Mystical_Seven_(Wesleyan)</ref>. Er studierte später in Berlin und Halle. Er war von 1860 bis 1866 Theologie-Professor an der Methodist Episcopal Missionary Institute in Bremen. Er war Präsident der Boston University School of Theology und später Präsident der Boston University von 1873 bis 1903. |
| | [https://de.wikipedia.org/wiki/Vedische_Sprache Vedisch] ist eine indogermanische Sprache und ein Vorgänger des Sanskrit. Es ist die Sprache, in der die älteren Teile der Veden der Hindus (zunächst mündlich) verfasst wurden. Die Sprache wurde bis ins fünfte Jahrhundert unserer Zeitrechnung gesprochen, als es durch Sanskrit abgelöst wurde. | | [https://de.wikipedia.org/wiki/Vedische_Sprache Vedisch] ist eine indogermanische Sprache und ein Vorgänger des Sanskrit. Es ist die Sprache, in der die älteren Teile der Veden der Hindus (zunächst mündlich) verfasst wurden. Die Sprache wurde bis ins fünfte Jahrhundert unserer Zeitrechnung gesprochen, als es durch Sanskrit abgelöst wurde. |
| | In seinem Werk "Paradise found, the cradle of the human race at the North Pole : a study of the primitive world" von 1885 verlegt William F. Warren den Ursprung der Menschheit an den geographischen Nordpol, wo seiner Meinung nach einst eine Insel gelegen habe. Dorthin verlegt er auch den "Garten Eden" (Paradies), [[Atlantis]], Avalon, Hyperborea und einen Mount Meru. In den arktischen Gebieten habe es zur Zeit der Entstehung des Menschen klimatisch günstige Bedingungen gegeben, da die Erde insgesamt durch Wärme aus dem Erdinneren zu hohe Oberflächentemperaturen aufwies, die eine Leben unmöglich gemacht hätten. Nur in den polare Gebieten sei Leben möglich gewesen. Ein allgemeiner Temperatursturz hätte später zum Ende seines polaren Paradises geführt, die gemeinte Insel sei untergegangen. Offenbar bezieht er sich auch auf biblische Überlieferungen zur Sintflut. Da die Antartis heute ein Kontinent ist, lehnte Warren eine Entstehung des Menschen in antarktischen Gebieten ab. Ein anderer Autor, Robert Argod, stellte 2004 eine ähnliche Hypothese auf, die den Ursprung des Menschen diesmal in der Antarktis verortet.<ref>Robert Argod: Buch "Out of Antarctica"</ref> | | In seinem Werk "Paradise found, the cradle of the human race at the North Pole : a study of the primitive world" von 1885 verlegt William F. Warren den Ursprung der Menschheit an den geographischen Nordpol, wo seiner Meinung nach einst eine Insel gelegen habe. Dorthin verlegt er auch den "Garten Eden" (Paradies), [[Atlantis]], Avalon, Hyperborea und einen Mount Meru. In den arktischen Gebieten habe es zur Zeit der Entstehung des Menschen klimatisch günstige Bedingungen gegeben, da die Erde insgesamt durch Wärme aus dem Erdinneren zu hohe Oberflächentemperaturen aufwies, die eine Leben unmöglich gemacht hätten. Nur in den polare Gebieten sei Leben möglich gewesen. Ein allgemeiner Temperatursturz hätte später zum Ende seines polaren Paradises geführt, die gemeinte Insel sei untergegangen. Offenbar bezieht er sich auch auf biblische Überlieferungen zur Sintflut. Da die Antartis heute ein Kontinent ist, lehnte Warren eine Entstehung des Menschen in antarktischen Gebieten ab. Ein anderer Autor, Robert Argod, stellte 2004 eine ähnliche Hypothese auf, die den Ursprung des Menschen diesmal in der Antarktis verortet.<ref>Robert Argod: Buch "Out of Antarctica"</ref> |