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Als Reaktion auf die Verwendung des Begriffs Verschwörungstheorie und Verschwörungstheoretiker wurde im 21. Jahrhundert der Kampfbegriff der Verschwörungsleugnung und Verschwörungsleugner (''conspiracy-denier'') eingeführt. Mit Stand von 2021 wird der Begriff nur in der [[Truther]]szene und von Verbreitern von Verschwörungstheorien benutzt. Beispiele sind [[Rubikon]], [[Sein]] oder Off-Guardian. Eine genaue Definition der Verschwörungsleugnung lässt sich dabei im Jahre 2021 nicht ausmachen. Teilweise wird die Ablehung so genannter "falscher Verschwörungstheorien" als Verschwörungsleugnung bezeichnet, ohne jedoch den Unterschied zu "richtigen Verschwörungstheorien" zu erklären.
 
Als Reaktion auf die Verwendung des Begriffs Verschwörungstheorie und Verschwörungstheoretiker wurde im 21. Jahrhundert der Kampfbegriff der Verschwörungsleugnung und Verschwörungsleugner (''conspiracy-denier'') eingeführt. Mit Stand von 2021 wird der Begriff nur in der [[Truther]]szene und von Verbreitern von Verschwörungstheorien benutzt. Beispiele sind [[Rubikon]], [[Sein]] oder Off-Guardian. Eine genaue Definition der Verschwörungsleugnung lässt sich dabei im Jahre 2021 nicht ausmachen. Teilweise wird die Ablehung so genannter "falscher Verschwörungstheorien" als Verschwörungsleugnung bezeichnet, ohne jedoch den Unterschied zu "richtigen Verschwörungstheorien" zu erklären.
 
==kognitive Dissonanz==
 
==kognitive Dissonanz==
Als kognitive Dissonanz wird nach Leon Festinger (1950er Jahre) ein Phänomen benannt, welches entsteht wenn neue Informationen (neue Evidenzlage) mit bestehenden festen Überzeugungen kollidieren. Ein tatsächlicher Auflösungsversuch endet in einer Art von innerem Schmerz der als Bedrohung gegen sich selbst empfunden wird. Das Denken versucht sodann einen anderen Weg dem Widerspruch zu entgehen. Nicht als erstes durch ein Umdenken, Einsicht oder Infragestellung eigener fest verwurzelter Überzeugungen, sondern durch noch stärkeres Festhalten an der eigenen Überzeugung. Der Flucht vor dem erkennbaren Widerspruch führt zu einer aktiven Suche nach selbst ausgesuchten (also selektiv) Gegeninformationen aller Art bei gleichzeitiger Abwertung von Quellen, die den eigenen Überzeugungen entgegenstehen.
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Als kognitive Dissonanz wird nach Leon Festinger (1950er Jahre) ein Phänomen benannt, welches entsteht wenn neue Informationen (neue Evidenzlage) mit bestehenden festen Überzeugungen kollidieren. (Beispiele: [[Klimalüge]] oder [[Impfgegner]]schaft) Ein Auflösungsversuch endet in einer Art von innerem Schmerz der als Bedrohung gegen sich selbst empfunden wird. Das Denken versucht sodann einen anderen Weg dem Widerspruch zu entgehen. Nicht als erstes durch ein Umdenken, Einsicht oder Infragestellung eigener fest verwurzelter Überzeugungen, sondern durch noch stärkeres Festhalten an der eigenen Überzeugung. Der Flucht vor dem erkennbaren Widerspruch führt zu einer aktiven Suche nach selbst ausgesuchten (also selektiv) Gegeninformationen aller Art bei gleichzeitiger Abwertung von Quellen, die den eigenen Überzeugungen entgegenstehen.
    
==Zitate==
 
==Zitate==
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