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[[image:Klaus Schustereder Sabine Linek.jpg|Klaus Schustereder mit [[Heilpraktiker]]in [[Sabine Linek]], der [[Sanazon]]-Erfinderin|320px|thumb]]
 
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[[image:MMS_Nexworld.jpg|[[MMS]]: [[Klaus Schustereder]] bei Nexworld|320px|thumb]]  
 
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'''Klaus Schustereder''' (geb. 13. Juni 1973 in Suden) ist ein österreichischer Arzt. Er macht überregional durch seine propagandistischen Aktivitäten und Menschenversuche mit dem Scharlataneriemittel [[MMS]] auf sich aufmerksam. MMS ist nicht als Arzneimittel zugelassen und zahlreiche Gesundheitsbehörden weltweit warnen vor unerlaubter Anwendung beim Menschen.
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'''Klaus Schustereder''' (geb. 13. Juni 1973 in Suden) ist ein österreichischer Arzt. Er macht überregional durch seine propagandistischen Aktivitäten und Menschenversuche mit dem gesundheitsschädlichen Scharlataneriemittel [[MMS]] auf sich aufmerksam. MMS ist nicht als Arzneimittel zugelassen und zahlreiche Gesundheitsbehörden weltweit warnen vor unerlaubter Anwendung beim Menschen.
    
Klaus Schustereder besuchte nach der Grundschule die Handelsakademie in Schärding. Der erste Berufswunsch soll Musiker gewesen sein. Während der Bundesheerzeit war er bei der Militärmusik. Anschließend absolvierte er zwei Semester Konzertfach Posaune am Brucknerkonservatorium, ehe er nach Wien wechselte, um dort Humanmedizin zu studieren.
 
Klaus Schustereder besuchte nach der Grundschule die Handelsakademie in Schärding. Der erste Berufswunsch soll Musiker gewesen sein. Während der Bundesheerzeit war er bei der Militärmusik. Anschließend absolvierte er zwei Semester Konzertfach Posaune am Brucknerkonservatorium, ehe er nach Wien wechselte, um dort Humanmedizin zu studieren.
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Hinweis: mehrere Quellen im Internet in englischer oder spanischer Sprache berichten über eine Aktivität eines MMS-anwendenden Arztes namens Dr. Klaus Schustereder, der nicht aus Österreich stamme, sondern aus der Schweiz und Menschenversuche mit MMS bei AIDS-Kranken durchgeführt habe.
 
Hinweis: mehrere Quellen im Internet in englischer oder spanischer Sprache berichten über eine Aktivität eines MMS-anwendenden Arztes namens Dr. Klaus Schustereder, der nicht aus Österreich stamme, sondern aus der Schweiz und Menschenversuche mit MMS bei AIDS-Kranken durchgeführt habe.
 
==Schustereder als Anwender von MMS bei Infektionskrankheiten==
 
==Schustereder als Anwender von MMS bei Infektionskrankheiten==
Laut einem MMS-werbend gehaltenen Artikel in der [[Alternativmedizin]]zeitschrift [[Nexus]] soll Schustereder in Zentralafrika Versuche mit MMS an Menschen durchgeführt haben. Schustereder wird dabei als Leiter des Krankenhauses von Baboua in der Zentralafrikanischen Republik angegeben und war dort tatsächlich von 2005-2007 tätig. Finanziert wurde der Aufenthalt vom  Evangelisch-Lutherischen Missionswerk Niedersachsen.<ref>http://www.uni-passau.de/local-heroes/artikel/dr-schustereder-klaus/</ref>  
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Laut einem MMS-werbend gehaltenen Artikel in der [[Alternativmedizin]]zeitschrift [[Nexus]] soll Schustereder in Zentralafrika Versuche mit gesundheitsschädlichen MMS an Menschen durchgeführt haben. Schustereder wird dabei als Leiter des Krankenhauses von Baboua in der Zentralafrikanischen Republik angegeben und war dort tatsächlich von 2005-2007 tätig. Finanziert wurde der Aufenthalt vom  Evangelisch-Lutherischen Missionswerk Niedersachsen.<ref>http://www.uni-passau.de/local-heroes/artikel/dr-schustereder-klaus/</ref>  
    
In Baboua unternahm Schustereder auch Versuche bei AIDS-kranken Afrikanern mit dem [[Homöopathie|homöopathischen Mittel]] PC1 von [[Peter Chappell]]. Er veröffentlichte zu seinen Versuchen einen Artikel in der Allgemeinen Homöopathischen Zeitung (Haug-Verlag) mit dem Titel "PC 1 als homöopathische Arznei bei AIDS - Erfahrungen aus der staatlichen Klinik Baboua in Zentralafrika".<ref>Klaus Schustereder, "PC 1 als homöopathische Arznei bei AIDS - Erfahrungen aus der staatlichen Klinik Baboua in Zentralafrika", Allgemeine Homöopathische Zeitung (AHZ), 2007, 252(3), Seiten 109-118. DOI: 10.1055/s-2007-968098</ref>. Im abstract heißt es:
 
In Baboua unternahm Schustereder auch Versuche bei AIDS-kranken Afrikanern mit dem [[Homöopathie|homöopathischen Mittel]] PC1 von [[Peter Chappell]]. Er veröffentlichte zu seinen Versuchen einen Artikel in der Allgemeinen Homöopathischen Zeitung (Haug-Verlag) mit dem Titel "PC 1 als homöopathische Arznei bei AIDS - Erfahrungen aus der staatlichen Klinik Baboua in Zentralafrika".<ref>Klaus Schustereder, "PC 1 als homöopathische Arznei bei AIDS - Erfahrungen aus der staatlichen Klinik Baboua in Zentralafrika", Allgemeine Homöopathische Zeitung (AHZ), 2007, 252(3), Seiten 109-118. DOI: 10.1055/s-2007-968098</ref>. Im abstract heißt es:
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