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| | Grossenschwandt 81/Top 5, A-4882 Oberwang, Österreich, ZVR-Nummer: 1620527181<br>Zweigstelle des Active Health Institute : Villtofta 3, 355 94 Vederslöv, Schweden</ref>. Das Institut mit Sitz in Österreich und Zweigstelle in Schweden bietet kostenpflichtige Behandlungen mit einem nicht genau erläuterten "Frequenzgerät" an: | | Grossenschwandt 81/Top 5, A-4882 Oberwang, Österreich, ZVR-Nummer: 1620527181<br>Zweigstelle des Active Health Institute : Villtofta 3, 355 94 Vederslöv, Schweden</ref>. Das Institut mit Sitz in Österreich und Zweigstelle in Schweden bietet kostenpflichtige Behandlungen mit einem nicht genau erläuterten "Frequenzgerät" an: |
| | :''..Für eine Behandlung mit dem Frequenzgerät (Energiemedizin) kostet eine Stunde 210 € (ca. 2300 SEK). Ein Lebendbluttest kostet 350 € (ca. 3900 SEK)..Ein [[Ayurveda|ayurvedischer Gesundheitscheck]] kostet 315 € (ca. 3490 SEK). '' | | :''..Für eine Behandlung mit dem Frequenzgerät (Energiemedizin) kostet eine Stunde 210 € (ca. 2300 SEK). Ein Lebendbluttest kostet 350 € (ca. 3900 SEK)..Ein [[Ayurveda|ayurvedischer Gesundheitscheck]] kostet 315 € (ca. 3490 SEK). '' |
| − | Der genannte "Lebendbluttest" entspricht der [[Lebendblutanalyse]], die in der wissenschaftlichen Medizin nicht eingesetzt wird. | + | Der genannte "Lebendbluttest" entspricht der so genannten [[Lebendblutanalyse]], eine alternativmedizinische Methode, die wegen fehlender Validierung in der wissenschaftlichen Medizin nicht eingesetzt wird. |
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| | Nach eigenen Angaben sei Ute Krüger zur Zeit der weltweiten Coronaviruspandemie auf Todesfälle gestossen, die sie mit den Impfungen gegen das Virus in Verbindung bringt, ein von ihr behauptetes Geschehen, dass sie [[Turbokrebs]] nannte. In der Folge arbeitete sie mit deutschen Kollegen aus der [[Querdenken]]bewegung zusammen, die sich gegen Schutzmassnahmen gegen das neue Virus SARS CoV-2 wenden, insbesondere gegen Impfungen gegen das Virus. In ihrer eigenen Biographie gibt Krüger an, ihre Arbeit an Krankenhäusern in Schweden selbst gekündigt zu haben, als sie beobachtet haben will dass ihre Ansichten zu Todesfällen nach Covid-Impfungen keine Resonanz fanden. Zitat Biographie: | | Nach eigenen Angaben sei Ute Krüger zur Zeit der weltweiten Coronaviruspandemie auf Todesfälle gestossen, die sie mit den Impfungen gegen das Virus in Verbindung bringt, ein von ihr behauptetes Geschehen, dass sie [[Turbokrebs]] nannte. In der Folge arbeitete sie mit deutschen Kollegen aus der [[Querdenken]]bewegung zusammen, die sich gegen Schutzmassnahmen gegen das neue Virus SARS CoV-2 wenden, insbesondere gegen Impfungen gegen das Virus. In ihrer eigenen Biographie gibt Krüger an, ihre Arbeit an Krankenhäusern in Schweden selbst gekündigt zu haben, als sie beobachtet haben will dass ihre Ansichten zu Todesfällen nach Covid-Impfungen keine Resonanz fanden. Zitat Biographie: |
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| | :(Min. 6:20) ''..Wenn man jetzt vergleicht 2019 und 2023, da sind die Tumorerkrankungen um einen Faktor 2,6 gestiegen. Das heisst also fast drei mal soviele Tumorerkrankungen als vorher..'' | | :(Min. 6:20) ''..Wenn man jetzt vergleicht 2019 und 2023, da sind die Tumorerkrankungen um einen Faktor 2,6 gestiegen. Das heisst also fast drei mal soviele Tumorerkrankungen als vorher..'' |
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| − | Krüger behauptet hier einen Anstieg der Krebsinzidenz von 260% innerhalb von vier Jahren (2019-2023), was ihr privates Narrativ zu "Turbokrebs" stützen soll. Das finnische Krebsregister gibt für die Öffentlichkeit ausführliche Daten heraus zu Inzidenzen und Mortalität bei Krebs in Finnland. Auf der Webseite des finnischen Krebsregisters syoparekisteri.fi wird der zeitliche Verlauf der Krebsinzidenzen seit 1953 grafisch angezeigt. Er zeigt die unterschiedlichen Inzidenzen von Frauen und Männern. Beide Kurven zeigen seit Anbeginn 1953 eine Tendenz, die wie in anderen Industriestaaten ansteigend ist auf Grund der steigenden Lebenserwartung. Da Krebs eine typische Erkrankung älterer Menschen ist, und auf Grund der steigenden Lebenserwartung der Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung zunimmt, und die Zahl der Burten abnimmt, steigen die Inzidenzen alleine auf Grund dieses demographischen Effekts an. Die Inzidenzen bei Frauen nähern sich in manchen Ländern wie Finnland denen von Männern an, da Frauen erst später als Männer zu Raucherinnen wurden. Bis in die siebziger Jahre war das Rauchen bei Frauen eher verpönt, was sich dann änderte. Um diesen demografischen Effekt auszublenden wird international die "altersbereinigte" Inzidenz verwendet. Aus der vom finnischen Krebsregister veröffentlichten Kurve (rechts) ist kein vom bisherigen Trend unterschiedlicher Anstieg der Inzidenz für den Zeitraum 2019 bis 2023 erkennbar. Tumorerkrankungen, die diagnostizierbar sind, erscheinen zudem erst nach einer Latenzzeit. Diese kann Jahre oder sogar Jahrzehnte dauern (Beispiel: Formen des Lungenkrebs). | + | Krüger behauptet hier einen Anstieg der Krebsinzidenz von 260% innerhalb von vier Jahren (2019-2023), was ihr privates Narrativ zu "Turbokrebs" stützen soll. Das finnische Krebsregister gibt für die Öffentlichkeit ausführliche Daten heraus zu Inzidenzen und Mortalität bei Krebs in Finnland. Auf der Webseite des finnischen Krebsregisters syoparekisteri.fi wird der zeitliche Verlauf der Krebsinzidenzen seit 1953 grafisch angezeigt. Er zeigt die unterschiedlichen Inzidenzen von Frauen und Männern. Beide Kurven zeigen seit Anbeginn 1953 eine Tendenz, die wie in anderen Industriestaaten ansteigend ist auf Grund der steigenden Lebenserwartung. Da Krebs eine typische Erkrankung älterer Menschen ist, und auf Grund der steigenden Lebenserwartung der Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung zunimmt, und die Zahl der Geburten abnimmt, steigen die Inzidenzen alleine auf Grund dieses demographischen Effekts an. Die Inzidenzen bei Frauen nähern sich in manchen Ländern wie Finnland denen von Männern an, da Frauen erst später als Männer zu Raucherinnen wurden. Bis in die siebziger Jahre war das Rauchen bei Frauen eher verpönt, was sich dann änderte. Um diesen demografischen Effekt auszublenden wird international die "altersbereinigte" Inzidenz verwendet. Aus der vom finnischen Krebsregister veröffentlichten Kurve (rechts) ist kein vom bisherigen Trend unterschiedlicher Anstieg der Inzidenz für den Zeitraum 2019 bis 2023 erkennbar. Tumorerkrankungen, die diagnostizierbar sind, erscheinen zudem erst nach einer Latenzzeit. Diese kann Jahre oder sogar Jahrzehnte dauern (Beispiel: Formen des Lungenkrebs). |
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