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Als Fachfremder engagiert sich Markus Fiedler als Kritiker und Ablehner des [https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftlicher_Konsens_zum_Klimawandel internationalen Konsenses unter Fachleuten, dass der zu beobachtende weltweite Klimawandel massgeblich durch menschliche Aktivität verursacht wird]. Er hielt dazu beispielsweise 2023 einen Vortrag auf Einladung der Coronaleugner-Partei [[Basisdemokratische Partei Deutschland]]. Zusammen mit dem Putin-Unterstützer und Blogger [[Thomas Röper]] versuchte er als Laie Forschungsergebnisse zu widerlegen, die belegen dass über 90% aller Experten von einem anthropogenen Einfluss auf das Weltklima ausgehen. Fiedler ist selbst Autor beim anonym betriebenen Blog "Anti-Spiegel" von Röper. Röper gab selbst bekannt für seine medialen Tätigkeiten eine Finanzierung durch den russischen Staat zu erhalten. Im Januar 2020 veröffentlichte Fiedler (zusammen mit Hans-Jürgen Bandelt, der auch für [[Rubikon]] schreibt) den Artikel "Klimawandel: Die 97% Einigkeit unter Wissenschaftlern, die es nie gegeben hat".> Darin beschuldigt er Wissenschaftlern und Medien eine ''"Absichtliche Täuschung der Öffentlichkeit"'' zum Thema [[Klimalüge|Klimawandel]] und diese würden demnach ''Betrug'' vornehmen.  
 
Als Fachfremder engagiert sich Markus Fiedler als Kritiker und Ablehner des [https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftlicher_Konsens_zum_Klimawandel internationalen Konsenses unter Fachleuten, dass der zu beobachtende weltweite Klimawandel massgeblich durch menschliche Aktivität verursacht wird]. Er hielt dazu beispielsweise 2023 einen Vortrag auf Einladung der Coronaleugner-Partei [[Basisdemokratische Partei Deutschland]]. Zusammen mit dem Putin-Unterstützer und Blogger [[Thomas Röper]] versuchte er als Laie Forschungsergebnisse zu widerlegen, die belegen dass über 90% aller Experten von einem anthropogenen Einfluss auf das Weltklima ausgehen. Fiedler ist selbst Autor beim anonym betriebenen Blog "Anti-Spiegel" von Röper. Röper gab selbst bekannt für seine medialen Tätigkeiten eine Finanzierung durch den russischen Staat zu erhalten. Im Januar 2020 veröffentlichte Fiedler (zusammen mit Hans-Jürgen Bandelt, der auch für [[Rubikon]] schreibt) den Artikel "Klimawandel: Die 97% Einigkeit unter Wissenschaftlern, die es nie gegeben hat".> Darin beschuldigt er Wissenschaftlern und Medien eine ''"Absichtliche Täuschung der Öffentlichkeit"'' zum Thema [[Klimalüge|Klimawandel]] und diese würden demnach ''Betrug'' vornehmen.  
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Bereits im August 2018 hatte die rechtspopulistische Partei AfD genau dieses Thema aufgegriffen, gefolgt vom Klimaskeptiker-Verein [[EIKE]], dem viele AfD-Mitglieder angehören. Behauptet wird, es gäbe keinen weitgehenden Konsens unter Klimaexperten zur Frage eines durch den Menschen verursachten Klimawandels. Der genannte 97%ige Konsens (in Wirklichkeit über 97%) unter Experten wurde durch eine Reihe von unterschiedlichen und voneinander unabhängigen Ansätzen und Beweisketten bestätigt.<ref>Mark Lynas, Benjamin Z Houlto, Simon Perry: Greater than 99% consensus on human caused climate change in the peer-reviewed scientific literature, Oktober 2021, Environmental Research Letters, Volume 16, Number 11, DOI 10.1088/1748-9326/ac2966</ref><ref>Peter T. Doran, Maggie Kendall Zimmerman: Examining the Scientific Consensus on Climate Change. In: Eos, Transactions American Geophysical Union. Band 90, Nr. 3, 2009, ISSN 0096-3941, S. 22, doi:10.1029/2009EO030002</ref><ref> John Cook, Naomi Oreskes, Peter T Doran, William R L Anderegg, Bart Verheggen: Consensus on consensus: a synthesis of consensus estimates on human-caused global warming. In: Environmental Research Letters. Band 11, Nr. 4, 1. April 2016, ISSN 1748-9326, S. 048002, doi:10.1088/1748-9326/11/4/048002</ref><ref>James Powell: Scientists Reach 100% Consensus on Anthropogenic Global Warming. In: Bulletin of Science, Technology & Society. Band 37, Nr. 4, Dezember 2019, ISSN 0270-4676, S. 183–184, doi:10.1177/0270467619886266</ref><ref>https://skepticalscience.com/arg_97-Prozent-Konsens-belastbares-Ergebnis.htm</ref><ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftlicher_Konsens_zum_Klimawandel</ref><ref>https://en.wikipedia.org/wiki/Scientific_consensus_on_climate_change</ref> Seit 2007 bezweifelt kein nationales oder internationales wissenschaftliches Gremium mehr die Existenz des menschengemachten Klimawandels.<ref>Naomi Oreskes: The Scientific Consensus on Climate Change: How Do We Know We’re Not Wrong? In: Climate Modelling. Springer International Publishing, Cham 2018</ref>
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Bereits im August 2018 hatte die rechtspopulistische Partei AfD genau dieses Thema aufgegriffen, gefolgt vom Klimaskeptiker-Verein [[EIKE]], dem viele AfD-Mitglieder angehören. Behauptet wird, es gäbe keinen weitgehenden Konsens unter Klimaexperten zur Frage eines durch den Menschen verursachten Klimawandels. Der genannte 97%ige Konsens (in Wirklichkeit über 97%) unter Experten wurde durch eine Reihe von unterschiedlichen und voneinander unabhängigen Ansätzen und Beweisketten bestätigt.<ref>Mark Lynas, Benjamin Z Houlto, Simon Perry: Greater than 99% consensus on human caused climate change in the peer-reviewed scientific literature, Oktober 2021, Environmental Research Letters, Volume 16, Number 11, DOI 10.1088/1748-9326/ac2966</ref><ref>Peter T. Doran, Maggie Kendall Zimmerman: Examining the Scientific Consensus on Climate Change. In: Eos, Transactions American Geophysical Union. Band 90, Nr. 3, 2009, ISSN 0096-3941, S. 22, doi:10.1029/2009EO030002</ref><ref> John Cook, Naomi Oreskes, Peter T Doran, William R L Anderegg, Bart Verheggen: Consensus on consensus: a synthesis of consensus estimates on human-caused global warming. In: Environmental Research Letters. Band 11, Nr. 4, 1. April 2016, ISSN 1748-9326, S. 048002, doi:10.1088/1748-9326/11/4/048002</ref><ref>James Powell: Scientists Reach 100% Consensus on Anthropogenic Global Warming. In: Bulletin of Science, Technology & Society. Band 37, Nr. 4, Dezember 2019, ISSN 0270-4676, S. 183–184, doi:10.1177/0270467619886266</ref><ref>https://skepticalscience.com/arg_97-Prozent-Konsens-belastbares-Ergebnis.htm</ref><ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftlicher_Konsens_zum_Klimawandel</ref><ref>https://en.wikipedia.org/wiki/Scientific_consensus_on_climate_change</ref> Seit 2007 bezweifelt kein nationales oder internationales wissenschaftliches Gremium mehr die Existenz des menschengemachten Klimawandels.<ref>Naomi Oreskes: The Scientific Consensus on Climate Change: How Do We Know We’re Not Wrong? In: Climate Modelling. Springer International Publishing, Cham 2018</ref>  
    
Die AfD-Fraktion und einige AfD-Abgeordnete stellten am 23. August 2018 im deutschen Bundestag eine "Kleine Anfrage" an die Bundesregierung: Deutscher Bundestag, Kleine Anfrage der Abgeordneten Karsten Hilse, Dr. Heiko Wildberg, Marc Bernhard, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD zu Anteil der Wissenschaftler, die den Klimawandel für menschengemacht erachten, Drucksache 19/12228. In der kleinen Anfrage heisst es unter anderem:
 
Die AfD-Fraktion und einige AfD-Abgeordnete stellten am 23. August 2018 im deutschen Bundestag eine "Kleine Anfrage" an die Bundesregierung: Deutscher Bundestag, Kleine Anfrage der Abgeordneten Karsten Hilse, Dr. Heiko Wildberg, Marc Bernhard, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD zu Anteil der Wissenschaftler, die den Klimawandel für menschengemacht erachten, Drucksache 19/12228. In der kleinen Anfrage heisst es unter anderem:
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In seinem ausserwissenschaftlich publizierten Artikel im anonymen Blog Anti-Spiegel versucht Fiedler - wie zuvor die AfD - zu widerlegen, dass der durch menschliches Handeln verursachte oder mitverursachte Klimawandel unter Experten nahezu unumstritten ist, und konzentriert sich dabei auf eine wissenschaftliche Veröffentlichung von 2013 des australischen Kognitionswissenschaftlers [https://de.wikipedia.org/wiki/John_Cook_(Wissenschaftler) John Cook].<ref>John Cook, Dana Nuccitelli, Sarah A Green, Mark Richardson, Bärbel Winkler, Rob Painting, Robert Way, Peter Jacobs and Andrew Skuce, Quantifying the consensus on anthropogenic global warming in the scientific literature, Environmental Research Letters, 2013, Vol 8, 2</ref> Die Arbeit von Cook, die bereits zuvor veröffentlichte Daten (z.B. von Naomi Oreskes) bestätigte, geriet in die Kritik der Befürworter einer [[Klimalüge]]. Seine Studie wurde von den konservativen US-republikanischen Politikern Ted Cruz und Rick Santorum in Frage gestellt, genauso wie von US-Medien wie Fox News. Mindestens acht Studien kamen in den Jahren 2009 bis 2015 zum Ergebnis, dass ein derartiger Konsus unter Experten zu 83 bis 97 Prozent besteht. Auch die englischsprachige Wikipedia widmet diesem Thema einen [https://en.wikipedia.org/wiki/Scientific_consensus_on_climate_change ausführlichen Artikel]. Als ein Beispiel kann eine Studie des Autors William Anderegg von 2010<ref>Anderegg, William R L; Prall, James W.; Harold, Jacob; Schneider, Stephen H. (2010). "Expert credibility in climate change". Proc. Natl. Acad. Sci. USA. 107 (27): 12107–9. doi:10.1073/pnas.1003187107. PMC 2901439</ref> genannt werden. Im November 2019 wurden die Angaben von Cook und seinen Mitautoren vom Autor James Powell im Bulletin of Science, Technology & Society (Artikel [https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0270467619886266 ''Scientists Reach 100% Consensus on Anthropogenic Global Warming''])<ref>James Powell: Scientists Reach 100% Consensus on Anthropogenic Global Warming, Bulletin of Science, Technology & Society, 20. November 2019 doi.org/10.1177/0270467619886266</ref> bestätigt, was Fiedler hingegen nicht erwähnt. Wie sich aus den Daten von Cook ergibt, liegt die Prozentzahl derjenigen Wissenschaftler, die einen menschengemachten Einfluss auf das Klima ausschliessen, bei lediglich 0,2%.<ref>Cook, J., Oreskes, N., Doran, P. T., Anderegg, W. R. L., Verheggen, B., Maibach, E. W., Green, S. A. (2016). Consensus on consensus: A synthesis of consensus estimates on human-caused global warming. Environmental Research Letters, 2016, 11(4) [https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/11/4/048002/meta Link]</ref> (siehe auch die Grafik rechts unten) Auf der [https://www.psiram.com/de/index.php/Diskussion:Thomas_R%C3%B6per Diskussionsseite dieses Artikels] findet sich eine Liste von Veröffentlichungen zum Expertenkonsens zum Klimawandel mit Stand von 2016.
 
In seinem ausserwissenschaftlich publizierten Artikel im anonymen Blog Anti-Spiegel versucht Fiedler - wie zuvor die AfD - zu widerlegen, dass der durch menschliches Handeln verursachte oder mitverursachte Klimawandel unter Experten nahezu unumstritten ist, und konzentriert sich dabei auf eine wissenschaftliche Veröffentlichung von 2013 des australischen Kognitionswissenschaftlers [https://de.wikipedia.org/wiki/John_Cook_(Wissenschaftler) John Cook].<ref>John Cook, Dana Nuccitelli, Sarah A Green, Mark Richardson, Bärbel Winkler, Rob Painting, Robert Way, Peter Jacobs and Andrew Skuce, Quantifying the consensus on anthropogenic global warming in the scientific literature, Environmental Research Letters, 2013, Vol 8, 2</ref> Die Arbeit von Cook, die bereits zuvor veröffentlichte Daten (z.B. von Naomi Oreskes) bestätigte, geriet in die Kritik der Befürworter einer [[Klimalüge]]. Seine Studie wurde von den konservativen US-republikanischen Politikern Ted Cruz und Rick Santorum in Frage gestellt, genauso wie von US-Medien wie Fox News. Mindestens acht Studien kamen in den Jahren 2009 bis 2015 zum Ergebnis, dass ein derartiger Konsus unter Experten zu 83 bis 97 Prozent besteht. Auch die englischsprachige Wikipedia widmet diesem Thema einen [https://en.wikipedia.org/wiki/Scientific_consensus_on_climate_change ausführlichen Artikel]. Als ein Beispiel kann eine Studie des Autors William Anderegg von 2010<ref>Anderegg, William R L; Prall, James W.; Harold, Jacob; Schneider, Stephen H. (2010). "Expert credibility in climate change". Proc. Natl. Acad. Sci. USA. 107 (27): 12107–9. doi:10.1073/pnas.1003187107. PMC 2901439</ref> genannt werden. Im November 2019 wurden die Angaben von Cook und seinen Mitautoren vom Autor James Powell im Bulletin of Science, Technology & Society (Artikel [https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0270467619886266 ''Scientists Reach 100% Consensus on Anthropogenic Global Warming''])<ref>James Powell: Scientists Reach 100% Consensus on Anthropogenic Global Warming, Bulletin of Science, Technology & Society, 20. November 2019 doi.org/10.1177/0270467619886266</ref> bestätigt, was Fiedler hingegen nicht erwähnt. Wie sich aus den Daten von Cook ergibt, liegt die Prozentzahl derjenigen Wissenschaftler, die einen menschengemachten Einfluss auf das Klima ausschliessen, bei lediglich 0,2%.<ref>Cook, J., Oreskes, N., Doran, P. T., Anderegg, W. R. L., Verheggen, B., Maibach, E. W., Green, S. A. (2016). Consensus on consensus: A synthesis of consensus estimates on human-caused global warming. Environmental Research Letters, 2016, 11(4) [https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/11/4/048002/meta Link]</ref> (siehe auch die Grafik rechts unten) Auf der [https://www.psiram.com/de/index.php/Diskussion:Thomas_R%C3%B6per Diskussionsseite dieses Artikels] findet sich eine Liste von Veröffentlichungen zum Expertenkonsens zum Klimawandel mit Stand von 2016.
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Fiedler versucht insbesondere an Einzelbeispielen zu belegen, dass in der wissenschaftlichen Klimaforschung unsauber gearbeitet werde. Als Beispiel nannte er die Tatsache, dass in der Vergangenheit Messergebnisse zeigten, dass auf Temperaturänderungen Anstiege der CO2-Konzentrationen folgten, was aus seiner Sicht den Einfluss des Menschen auf das Klima widerlege oder unmöglich mache. Die Klimaforschung zeigte jedoch auf, dass es positive Rückkoppelungseffekte zwischen Temperatur und CO2 gibt. Das in den Ozeanen der Welt gespeicherte CO2 wird bei Erwärmung (etwa durch Milankovic-Zyklen) verstärkt freigesetzt, und verstärkt als Rückkoppelung einen vorherigen Anstieg der Temperaturen auf der Erde. Fiedler beruft sich des öfteren auf eine mögliche Einflussnahme auf die Klimaforschung, wobei er dabei selektiv Einflussnahmen meint, die darauf gerichtet seien, den anthropogenen Einfluss auf das Klima hervorzuheben. Die gut dokumentierte Einflussnahme der Erdöl- und Kohlenindustrie wird nicht erwähnt.  
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Fiedler versucht insbesondere an Einzelbeispielen zu belegen, dass in der wissenschaftlichen Klimaforschung unsauber gearbeitet werde. Als Beispiel nannte er die Tatsache, dass in der Vergangenheit Messergebnisse zeigten, dass auf Temperaturänderungen Anstiege der CO2-Konzentrationen folgten, was aus seiner Sicht den Einfluss des Menschen auf das Klima widerlege oder unmöglich mache. Die Klimaforschung zeigte jedoch auf, dass es positive Rückkoppelungseffekte zwischen Temperatur und CO2 gibt. Das in den Ozeanen der Welt gespeicherte CO2 wird bei Erwärmung (etwa durch Milankovic-Zyklen) verstärkt freigesetzt, und verstärkt als Rückkoppelung einen vorherigen Anstieg der Temperaturen auf der Erde. Fiedler beruft sich des öfteren auf eine mögliche Einflussnahme auf die Klimaforschung, wobei er dabei selektiv Einflussnahmen meint, die darauf gerichtet seien, den anthropogenen Einfluss auf das Klima hervorzuheben. Die gut dokumentierte Einflussnahme der Erdöl- und Kohlenindustrie wird nicht erwähnt. Zu den angeblichen rein natürlichen Ursachen des Klimawandels macht Fiedler keine konkreten Angaben.
    
Seine irreführenden Angaben zum Konsens von Klimaexperten zum anthropogenen weltweiten Klimawandel wiederholte Fiedler im Januar 2020 in einem Interview mit [[Robert Stein]].
 
Seine irreführenden Angaben zum Konsens von Klimaexperten zum anthropogenen weltweiten Klimawandel wiederholte Fiedler im Januar 2020 in einem Interview mit [[Robert Stein]].
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