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[[image:circlemaker.jpg|Circlemaker bei der Arbeit|left|thumb]]
 
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[[image:CCM2.jpg|Circlemaker Rod Dickinson und Wil Russell<ref>http://www.lifeinthefastlane.ca/crop-circles-mystery-unraveled/offbeat-news</ref>|thumb]]
 
[[image:CCM2.jpg|Circlemaker Rod Dickinson und Wil Russell<ref>http://www.lifeinthefastlane.ca/crop-circles-mystery-unraveled/offbeat-news</ref>|thumb]]
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Der erste Kornkreis der Gegenwart wurde im Jahr 1978 vom südenglischen Landwirt Ian Stevens beim Mähen seines Feldes entdeckt und besass die Form einer kreisrunden Fläche, in der das Korn spiralförmig niedergelegt war. Das Feld befand sich in der Nähe der Punch Bowl in der südenglischen Grafschaft Hampshire, eine Region, aus der in den siebziger Jahren viele UFO-Sichtungen gemeldet wurden. Die Punch Bowl ist eine Art natürliches Amphitheater am Fuße eines Hügels namens Cheesefoot Head. In der kommenden Zeit wurden vereinzelt weitere Kornkreise in dieser Gegend entdeckt, welche zunächst aber wenig Beachtung fanden. 
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Im Sommer 1981 lenkte jedoch Pat Delgado, ein privater Kornkreis-Forscher, die Aufmerksamkeit der englischen Öffentlichkeit auf die Gebilde in den Feldern. Als die ersten Zeitungsberichte in der Wiltshire Times erschienen, stieg mit dem Medieninteresse die Beachtung in der Öffentlichkeit. Die Kornkreise wurden schnell mit UFOs in Verbindung gebracht und als deren Landespuren im Feld oder als Signale bzw. Botschaften von unbekannten Intelligenzen interpretiert. <ref>Delgado & Andrews 1990, S. 17 ff.</ref>.
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Kornkreise werden meist während der Nacht von so genannten ''circle makers'' ([http://www.circlemakers.org/]) und/oder Künstlern kreiert. Ihre Macher outen sich meist nicht. Dennoch sind diverse Kornkreise bestimmten Personenkreisen zuzuordnen, beispielsweise einem Team, das für den Fernsehsender RTL tätig war. 1991 erklärten die englischen Künstler Doug Bower und Dave Chorley aus Southampton, dass sie 1976 in einer Kneipe in Winchester, Hampshire auf die Idee gekommen waren, zum Spaß Muster in Kornfelder zu machen. Sie verwendeten nur Bretter, Seile und eigens gebastelte Kappen mit Visieren aus Draht: Mit einem 1,2&nbsp;Meter langen Brett an einem Seil erzeugten sie Kreise mit dem Brett als Radius. Die Herstellung eines Kreises mit dem zehnfachen Radius dauerte eine Viertelstunde. Bei einigen primitiv erscheinenden Verwüstungen in Getreidefeldern können auch Wettereinflüsse ursächlich angenommen werden. Auf Erheiterung stießen Vermutungen von Förstern über Kornkreis-Aktivitäten "liebestoller Rehe".<ref>http://www.zeit.de/2005/29/Rehe_im_Kreisverkehr</ref>
 
Kornkreise werden meist während der Nacht von so genannten ''circle makers'' ([http://www.circlemakers.org/]) und/oder Künstlern kreiert. Ihre Macher outen sich meist nicht. Dennoch sind diverse Kornkreise bestimmten Personenkreisen zuzuordnen, beispielsweise einem Team, das für den Fernsehsender RTL tätig war. 1991 erklärten die englischen Künstler Doug Bower und Dave Chorley aus Southampton, dass sie 1976 in einer Kneipe in Winchester, Hampshire auf die Idee gekommen waren, zum Spaß Muster in Kornfelder zu machen. Sie verwendeten nur Bretter, Seile und eigens gebastelte Kappen mit Visieren aus Draht: Mit einem 1,2&nbsp;Meter langen Brett an einem Seil erzeugten sie Kreise mit dem Brett als Radius. Die Herstellung eines Kreises mit dem zehnfachen Radius dauerte eine Viertelstunde. Bei einigen primitiv erscheinenden Verwüstungen in Getreidefeldern können auch Wettereinflüsse ursächlich angenommen werden. Auf Erheiterung stießen Vermutungen von Förstern über Kornkreis-Aktivitäten "liebestoller Rehe".<ref>http://www.zeit.de/2005/29/Rehe_im_Kreisverkehr</ref>
  
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