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[[Bild:Dirkbirgithamer.jpg|Dirk Hamer und Schwester|thumb]]
 
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1978 soll Gerüchten zufolge sein Sohn Dirk aus Italien ausgewiesen worden sein, da man diesem "Widerstand gegen die Staatsgewalt" vorwarf. Dieser Sohn Dirk wurde am 17. August 1978 um drei Uhr morgens in der Nähe der französischen Insel Korsika (Cavallo) irrtümlich von einer Gewehrkugel getroffen, die von dem betrunkenen italienischen Aristokraten und Waffenhändler Vittorio Emanuele (Sohn des letzten italienischen Königs Umberto II) nachts aus einem großkalibrigen Gewehr verschossen wurde (Typ M1, das später im Prozess als Kriegswaffe eingestuft wurde). Emanuele, (der von seiner Ehefrau auch schon einmal als ''grosses Kind'' bezeichnet wurde), wird später zu sechs Monaten wegen unerlaubten Waffenbesitzes verurteilt. Der aufgrund eines Streites um ein Schlauchboot wütende Emanuele stieg bewaffnet an Bord der Motoryacht ''Coke'' des Playboy Nicky Pende. Emanuele rächte sich an der unerlaubte Ausleighe des Schlauchbootes zunächst damit dass er anfing Taucher-Sauerstofflaschen zu entleeren. Maria Doria hatte ihm angeblich vorher noch angeraten sich zu bewaffnen. Es kam zu Handgreiflichkeiten an Bord, Schüsse fielen, Zeugen berichten vom kopfnahen Pfeifen der Kugeln. Am nächsten Tage wurde die völlig zerissene Unterhose des Sohnes des letzten italienischen Königs von der Polizei als Beweisemittel vom Meeresgrund gesichert. Die Tatwaffe verschwand später allerdings auf merkwürdige Weise sodass ein Vergleich von Waffe und einem möglichen Projektil nicht möglich war. Projektile wurde sowiso von der Polizei nicht asserviert. In einem von einer versteckten Abhöranlage aufgezeichneten Geständnis wurde 2006 bekannt, dass er mit Sicherheit der Schütze war. Dirk Hamer schlief zur Tatzeit auf einer Motoryacht und war nicht das eigentliche Ziel. Er wurde von einer Kugel des grosskalibrigen Gewehrs (amerikanischer Herstellung, Typ M1 das er persönlich vom philippinischen Diktator F. Marcos geschenkt bekam) ins Bein getroffen, eine Arterie wurde dabei eröffnet was zu einem sofortigen grossen Blutverlust führte. Die Kugel durchschlug dabei die Kunststoff-Bordwand der Yacht, Dirk Hamer schlief unter Deck und war von ausserhalb des Bootes gar nicht zu sehen. Das eigentliche Ziel war der "Playboy" und römische Modearzt Nicky Pende, über den sich Emanuele ärgerte da dieser sich unerlaubt sein Schlauchboot auslieh. Bereits zuvor war es im Luxus-Restaurant ''Le Pecheur'' wo sich eine Gruppe um Emanuele und eine um Pende an zwei benachbarten Tischen begegneten, zu lautstarken Auseinandersetzungen und zu hohem Alkoholkonsum gekommen. Auf dem Tisch der Aristokraten standen laut Pende 18 Champagnerflaschen für 6 Personen. Im Restaurant entzüdete sich der Streit an der Lautstärke der lebenslustigen Pende-Gruppe, die sich auch noch lautstark über die hohen Preise beschwerte was den betrunkenen noblen Landsleuten am Nachbartisch peinlich war sodass sie sich einmischten. Der junge Hamer wurde recht spät nach Marseille in eine Klinik gebracht wo ihm ein Bein amputiert werden musste. Gegen den ausdrücklichen Rat der marseiller Ärzte lies Ryke Geerd Hamer seinen schwer verletzten Sohn nach Heidelberg verlegen wo er am 7.12.1978 verstarb.
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1978 soll Gerüchten zufolge sein Sohn Dirk aus Italien ausgewiesen worden sein, da man diesem "Widerstand gegen die Staatsgewalt" vorwarf. Dieser Sohn Dirk wurde am 17. August 1978 um drei Uhr morgens in der Nähe der französischen Insel Korsika (Cavallo) irrtümlich von einer Gewehrkugel getroffen, die von dem betrunkenen italienischen Aristokraten und Waffenhändler Vittorio Emanuele (Sohn des letzten italienischen Königs Umberto II) nachts aus einem großkalibrigen Gewehr verschossen wurde (Typ M1, das später im Prozess als Kriegswaffe eingestuft wurde). Emanuele, (der von seiner Ehefrau auch schon einmal als ''grosses Kind'' bezeichnet wurde), wird später zu sechs Monaten wegen unerlaubten Waffenbesitzes verurteilt. Der aufgrund eines Streites um ein Schlauchboot wütende Emanuele stieg bewaffnet an Bord der Motoryacht ''Coke'' des Playboy Nicky Pende. Emanuele rächte sich an der unerlaubte Ausleighe des Schlauchbootes zunächst damit dass er anfing Taucher-Sauerstofflaschen zu entleeren. Maria Doria hatte ihm angeblich vorher noch angeraten sich zu bewaffnen. Es kam zu Handgreiflichkeiten an Bord, Schüsse fielen, Zeugen berichten vom kopfnahen Pfeifen der Kugeln. Am nächsten Tage wurde die völlig zerissene Unterhose des Sohnes des letzten italienischen Königs von der Polizei als Beweisemittel vom Meeresgrund gesichert. Die Tatwaffe verschwand später allerdings auf merkwürdige Weise sodass ein Vergleich von Waffe und einem möglichen Projektil nicht möglich war. Projektile wurde sowiso von der Polizei nicht asserviert. In einem von einer versteckten Abhöranlage aufgezeichneten Geständnis wurde 2006 bekannt, dass er mit Sicherheit der Schütze war. Dirk Hamer schlief zur Tatzeit auf einer Motoryacht und war nicht das eigentliche Ziel. Er wurde von einer Kugel des grosskalibrigen Gewehrs (amerikanischer Herstellung, Typ M1 das er persönlich vom philippinischen Diktator F. Marcos geschenkt bekam) ins Bein getroffen, eine Arterie wurde dabei eröffnet was zu einem sofortigen grossen Blutverlust führte. Die Kugel durchschlug dabei die Kunststoff-Bordwand der Yacht, Dirk Hamer schlief unter Deck und war von ausserhalb des Bootes gar nicht zu sehen. Das eigentliche Ziel war der "Playboy" und römische Modearzt Nicky Pende, über den sich Emanuele ärgerte da dieser sich unerlaubt sein Schlauchboot auslieh. Bereits zuvor war es im Luxus-Restaurant ''La Maison des Pêcheurs'' wo sich eine Gruppe um Emanuele und eine um Pende an zwei benachbarten Tischen begegneten, zu lautstarken Auseinandersetzungen und zu hohem Alkoholkonsum gekommen. Auf dem Tisch der Aristokraten standen laut Pende 18 Champagnerflaschen für 6 Personen. Im Restaurant entzüdete sich der Streit an der Lautstärke der lebenslustigen Pende-Gruppe, die sich auch noch lautstark über die hohen Preise beschwerte was den betrunkenen noblen Landsleuten am Nachbartisch peinlich war sodass sie sich einmischten. Der junge Hamer wurde recht spät nach Marseille in eine Klinik gebracht wo ihm ein Bein amputiert werden musste. Gegen den ausdrücklichen Rat der marseiller Ärzte lies Ryke Geerd Hamer seinen schwer verletzten Sohn nach Heidelberg verlegen wo er am 7.12.1978 verstarb.
 
Hamer ließ verlautbaren, dass Vittorio Emanuele ihm 2 Millionen DM (1,8 Millionen plus 200.000) anbot um eine Zivilklage zu vermeiden. Später verbreitete Hamer sogar die Meldung, dass ihm 10 Millionen angeboten worden wären. In Wirklichkeit beschließen die beiden Familien (Hamer - Emmanuele) zunächst eine Vereinbarung über die Zahlung von lediglich 500.000 FF (französische Francs) und Emanuele zahlte  200.000 DM an Krankenhauskosten. Er argumentierte dass die Verlegung des nicht-transportfähigen Dirk Hamer nach Heidelberg den Tod mit bedingt hätte. Die Frau des Emanuele, Prinzessin Marina Doria, wird im Stern mit der Aussage zitiert, dass Ryke Geerd Hamer bei Zahlung von 2 Millionen DM seine Tochter Birgit Hamer (die Tatortzeugin war) beeinflusst hätte beim Strafprozess eine Zeugenaussage zugunsten von Emanuele zu machen.   
 
Hamer ließ verlautbaren, dass Vittorio Emanuele ihm 2 Millionen DM (1,8 Millionen plus 200.000) anbot um eine Zivilklage zu vermeiden. Später verbreitete Hamer sogar die Meldung, dass ihm 10 Millionen angeboten worden wären. In Wirklichkeit beschließen die beiden Familien (Hamer - Emmanuele) zunächst eine Vereinbarung über die Zahlung von lediglich 500.000 FF (französische Francs) und Emanuele zahlte  200.000 DM an Krankenhauskosten. Er argumentierte dass die Verlegung des nicht-transportfähigen Dirk Hamer nach Heidelberg den Tod mit bedingt hätte. Die Frau des Emanuele, Prinzessin Marina Doria, wird im Stern mit der Aussage zitiert, dass Ryke Geerd Hamer bei Zahlung von 2 Millionen DM seine Tochter Birgit Hamer (die Tatortzeugin war) beeinflusst hätte beim Strafprozess eine Zeugenaussage zugunsten von Emanuele zu machen.   
 
Letztendlich kommt es zu keinem Vertragsabschluss zwischen den Familien. 2006 verkündet merkwürdigerweise Hamer, dass sein Sohn 1978 wegen seiner erst drei Jahre später entwickelten "Neuen Medizin" erschossen worden wäre und sieht ihn als Opfer eines Komplotts um seine medizinische Lehre.
 
Letztendlich kommt es zu keinem Vertragsabschluss zwischen den Familien. 2006 verkündet merkwürdigerweise Hamer, dass sein Sohn 1978 wegen seiner erst drei Jahre später entwickelten "Neuen Medizin" erschossen worden wäre und sieht ihn als Opfer eines Komplotts um seine medizinische Lehre.
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