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Als Komplikation drohen Rückenmarkinfarkte, etwa dann wenn die blind vorgeschobene Nadel auf ein versorgendes Blutgefäß trifft.<ref>M. Dafotakis, GR. Fink, C. Schlangen, F. Block, R. Sparing, A. Thron: ''Akuter zervikaler Rückenmarkinfarkt nach paravertebraler Infiltrationsbehandlung'', Nervenarzt 2008,79:927–931. DOI: 10.1016/j.dza.2009.02.007</ref>
 
Als Komplikation drohen Rückenmarkinfarkte, etwa dann wenn die blind vorgeschobene Nadel auf ein versorgendes Blutgefäß trifft.<ref>M. Dafotakis, GR. Fink, C. Schlangen, F. Block, R. Sparing, A. Thron: ''Akuter zervikaler Rückenmarkinfarkt nach paravertebraler Infiltrationsbehandlung'', Nervenarzt 2008,79:927–931. DOI: 10.1016/j.dza.2009.02.007</ref>
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Die indirekte Grenzstranginjektion steht der der direkten Injektion an den Grenzstrang gegenüber, auch "paravertebrale Infiltration des Ganglion spinale" oder "Reischauer Blockade" genannt. Diese Methode erwies sich in der Vergangenheit als ungeeignet, da es zu irreversiblen Schäden (nicht mehr umkehrbar) nach den entsprechenden Injektion kam.  
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Die indirekte Grenzstranginjektion steht der der direkten Injektion an den Grenzstrang gegenüber, auch "paravertebrale Infiltration des Ganglion spinale" oder "Reisschauer Blockade" genannt. Diese Methode erwies sich in der Vergangenheit als ungeeignet, da es zu irreversiblen Schäden (nicht mehr umkehrbar) nach den entsprechenden Injektion kam.  
    
==Methode==
 
==Methode==
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Offenbar soll das Betäubungsmittel einen lokalen reflektorischen Kreislauf Schmerz > Muskelverspannung > Schmerz unterbrechen. Darüber hinaus werden zur Methode Behauptungen über eine kausale Wirkung auf die Bandscheiben (''Schrumpfung aufgequollener und prolapsierter Bandscheiben''), eine entzündungshemmende Wirkung und "eine über den anästhesierenden Effekt hinausgehende Schmerzfreiheit" aufgestellt.
 
Offenbar soll das Betäubungsmittel einen lokalen reflektorischen Kreislauf Schmerz > Muskelverspannung > Schmerz unterbrechen. Darüber hinaus werden zur Methode Behauptungen über eine kausale Wirkung auf die Bandscheiben (''Schrumpfung aufgequollener und prolapsierter Bandscheiben''), eine entzündungshemmende Wirkung und "eine über den anästhesierenden Effekt hinausgehende Schmerzfreiheit" aufgestellt.
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==Weblinks==
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*[http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000003878 Dissertation von Gabriele Graul, 2008]
    
==Quellennachweise==
 
==Quellennachweise==
18.323

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